Eigentlich bin ich Werner Leismann

Vorges­tern. Irgendwo in Norddeutsch­land. Am Straßen­rand stand ein als Tanksäule verklei­de­ter B‑Film-Star und bat mich um ein Autogramm. Ein Autogramm? Von mir? Verwech­seln Sie da nicht etwas? Ende der Diskus­sion. Keine Wider­rede. Leider war ich sehr in Eile, da ich zur Tankstellen-Neueröffnung meines Schwipp­sch­wa­gers mütter­li­cher­seits in Berch­tes­gar­den einge­la­den war. Ich war mit meinem Fahrrad unter­wegs, es lagen noch knapp 800 km vor mir; und so mußte ich mich sputen. Keine Zeit. Beim besten Willen. Ich hatte keine Ahnung, ich hatte keinen Plan, ich hatte nicht mal eine Idee. Von gar nichts. Alles was ich hatte, waren ein Schlaf­sack, eine Gitarre und eine Mundhar­mo­nika. So schlief ich unter Sternen und der Mond hielt treue Wacht, und Reh und Fuchs und Hase wünsch­ten allen Gute Nacht.





Bitte die Suche einstel­len, dieser Text hat tatsäch­lich keinen Sinn. Muß auch mal sein.

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2 Kommentare

  1. Dein Drang zur Volxmu­sike und Schla­ger­mu­cke kommt immer wieder durch. Torsten Du solltest Dich beken­nen, dann bekommt die Behörde bestimmt noch mehr treue Randgrup­pen­le­ser und Hörer…nicht nur aus der Börde. :mrgreen:
     
    Der Text ist sehr gut und wird immer aktuell sein, auch ein Jahr später.

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