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Monat: Juli 2008

Rübe ab!

Tagelang wird disku­tiert, darf man oder darf man nicht? Dann hat jemand die Laberei satt und tut was ziemlich sympa­thi­sches: Er haut dem blöden Adolf die Birne runter. Ach, hätte doch nur jemand ca. 1933 schon den Mut am Origi­nal aufge­bracht, dieser Welt wäre eine Menge erspart geblieben…

2321 Tage

Wie stark muß jemand sein, um nach 2321 Tagen in Geisel­haft so glück­lich und schein­bar ungebro­chen vor die Weltpresse zu treten?

Vorsicht, bewegende Bilder.

Seemannsgarn

Während der nicht vorhan­dene Wind ein nie existie­ren­des Lied von der Liebe übers Dach meiner schäbi­gen Kemenate pfeift, schaue ich zum Fenster hinaus und garniere schein­bar mühelos Makre­len auf der Fenster­bank. Ein Stück Makrele, ein Stück­chen Käseku­chen, abwech­selnd auf altes morsches Boots­holz gespießt und den vorbei­hu­schen­den Landrat­ten samt ihren mißra­te­nen Bälgern wohlfeil an ihre Köpfe gewor­fen. Zack, schon wieder ein Treffer, schon wieder ein dankba­rer Blick! Geschwind klaubt sich das gerade getrof­fene Mütter­chen den Makre­len­käse vom Boden, stopft ihn in die Taschen ihrer Kittel­schürze und füttert später vielleicht ihre abgerich­te­ten Papagei namens John F. Kennedy damit.

Lang lang ist’s her, Freunde, als meine mittler­weile müden Knochen noch fest auf den Planken, die die Welt bedeu­ten, standen. Damals, jaaaa, damals, als Seebär, da war das Leben noch frisch, die Luft viel gesün­der, die Hafen­k­nei­pen urig und in jedem Hafen wartete zwar keine Braut, aber doch mindes­tens ein Faß Rum auf mich. Ihr wißt schon: „Fünfzehn Mann auf des toten Mann’s Truh‘, jojojo, und ’ne Buddel vom Rum!“.

Hohoho, auf die alten Zeiten!

Ein Zeichen!

Meine gute Freun­din und neben­bei auch noch Top-Kommentatorin der Behörde, die rote Zora, hat mir die Biblio­thek in unserer Kreis­stadt ans Herz gelegt. Da meine sauer und schwer verdiente Kohle ohnehin auf der Autobahn bleibt, eine fantas­ti­sche Gelegen­heit, sich für nur 10,- € Jahres­bei­trag mit tollem Stoff zu versor­gen. Das letzte Mal in einer Biblio­thek, das muß irgend­wann vor geschätz­ten 25 Jahren gewesen sein, als Kind in unserer Dorfbi­blio­thek. Was ich ausge­lie­hen habe, weiß ich beim besten Willen nicht mehr. Ich weiß nur, das meine Selbst­iro­nie mitun­ter groteske Züge annimmt, so auch heute. Das erste Buch was mir ins Auge sprang und prompt gelie­hen wurde, war folgendes:

Also, wenn das kein Zeichen ist, was bitte dann?!
Rezen­sion folgt … vielleicht. 😉

Wettkampf der Herzen

Meine Damen, meine Herren!

Freue mich, Ihnen mittei­len zu können, dass die kanadi­schen Göttergattenmusikan­ten der Weakerthans eine neue Single und dazu passend ein neues Video veröf­fent­lich haben. Gute Unter­hal­tung mit dem „Tourna­ment of Hearts“, dem Wettkampf der Herzen. Während meines sich immer noch auf der Zielgra­den befin­det und bei der Hälfte der Strecke kurzzei­tig ins Strau­cheln geriet, sind andere vielleicht schon angekom­men. Wieder andere hocken noch in den Start­lö­chern, rauchen gemüt­lich eine oder geben sich dem exzes­si­ven Alkohol­kon­sum hin …

Ich schweife ab, gute Unterhaltung!


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