R.T.B.A.M.

Dieses Leben ist im ungün­stig­sten Falle an Ent­täuschun­gen nicht unbe­d­ingt arm. Mal sind bei ALDI die ger­ade gün­stig ange­bote­nen Her­ren­pan­to­let­ten aus Polypropy­len ausverkauft, mal alle Park­plätze vor dem örtlichen Nichtschwim­mer­bad belegt. An den ganz ganz schlim­men Tagen ist der Wasser­tank der Scheiben­waschan­lage meines Autos leer. Ein Jammertal!

Gele­gentlich wird man allerd­ings auch von Men­schen ent­täuscht. Von männlichen Mit­men­schen. Typen, die man eigentlich für ganz anständig, umgänglich und dem weib­lichen Geschlecht gegenüber wohlgeson­nen hielt, ent­pup­pen sich als das kom­plette Gegen­teil: als unanständig, pein­lich und frauenfeindlich.

Die anständi­gen Män­ner in meinem näheren Umfeld kann ich an ein­er, max­i­mal an zwei Hän­den abzählen. Der Rest ist Krop­pzeuchs. Ein not­dürftig kom­piliert­er Haufen genetis­chen Abfalls. Rasch die Reste aus dem Gen­bot­tich zusam­menge­fegt und fer­tig ist der Pri­mat. Zu doof, um unbeschadet über die Straße zu gehen, ein­fühlsam wie ein Brück­enpfeil­er und sen­si­bel wie eine Tiefkühlpiz­za. Das Artiku­la­tionsver­mö­gen eines brust­trom­mel­nden Goril­las und der Feinsinn ein­er Kettensäge.

Wenn ihr also meint, ihr müsst so sein, ihr kön­nt nicht anders, dann macht nur. Also beispiel­sweise mit pein­lichen Hüten auf holzvertäfel­ten Ter­rassen sitzen und Bier saufen. Oder die kör­per­liche Beschaf­fen­heit von Kundin­nen in der Fir­ma durch­hecheln. Natür­lich erst, wenn diese das Gebäude schon ver­lassen haben. Oder euren Flat­u­len­zen freien Lauf lassen … macht nur …

… aber laßt mich da bittschön raus. Ihr geht mir tierisch auf die Eier.




3 Kommentare zu „R.T.B.A.M.“

  1. Unge­zo­gen­heit­en? Wie man das Kind nen­nt, ist mir wurscht. Ich legte nur Wert auf die Fest­stel­lung, niemals Teil dieser Bande zu sein. Die kön­nen mich alle mal, und zwar ganz herzlich!
    Natür­lich sind auch Frauen pein­lich, prozen­tu­al gese­hen sind und bleiben sie aber trotz­dem die besseren Menschen.

    Und um eventuell abse­hbaren Argu­menten zuvorzukom­men: Ich fühl mich wohl als Mann.

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