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Monat: November 2008

Brat‘ mir doch einer ’ne Wurst!

Mies drauf? Unaus­ge­gli­chen? Notorisch schlecht­ge­launt? Keinen Spaß mehr am Leben? Wieder mit dem falschen Bein aufge­stan­den? Die Beine taub, die Ohren müde? Wurst hilft!

(Bild anklicken für umgehende Wursthilfe)


Ein Stehplatz im Linienbus nach Groppendorf

Als ich als DJ zur Hochzeit meines Herren Bruder engagiert wurde, plante ich den musika­li­schen Ablauf der Hochzeits­fei­er­lich­kei­ten auf das Sorgfäl­tigste. Nichts sollte dem Zufall überlas­sen bleiben, meine Dramaturgie-Kurve reichte von den Indie-Perlen der 80iger und 90iger über Pophits aus ebenje­ner Dekade, bis hin zu sicher­heits­hal­ber bereit­ge­hal­te­nen Schla­gern, um dem älteren Semes­ter in seiner musika­li­schen Erwar­tung gerecht werden zu können.

Selbst­re­dend hatte ich auch einige beson­ders lustige oder obskure Perlen bereit gehal­ten und so traf es sich hervor­ra­gend, daß ich im Zuge der Vorbe­rei­tun­gen auf den Titel „Das ganz große Glück (im Zug nach Osnabrück)“ des Duos „Cliff und Rexona“ stieß. Ebenje­nen Titel jagte ich dieser Tage durch die Youtube-Suche, und siehe da!, ich bin fündig geworden:

Dieses Video beweist zwei bisher für fragwür­dig gehal­tene Thesen auf das eindrucksvollste:

  • 1. Es gibt keinen Gott.
    Anderen­falls hätte er ein Einse­hen und würde mindes­tens eine mittlere Natur­ka­ta­stro­phe auf die Agieren­den nieder­pras­seln lassen.
  • 2. Der Mittel­deut­sche Rundfunk hat seine Daseins­be­rech­ti­gung.
    Niemand (ich wieder­hole niemand!) würde jemals freiwil­lig ein so furcht­ba­res Video produ­zie­ren und ausstrah­len. Die Choreo­gra­phie ist unter­ir­disch absurd, das ganze Konzept scheint im Drogen­rausch entstan­den zu sein.

Fazit: Ganz großes Kino. Vermut­lich baut der MDR auf eine Art „ironi­scher Unter­wan­de­rung der Gesell­schaft“, anders kann ich mir dieses Video nicht erklä­ren. Im Zuge dessen, müssen wir das Programm des Senders mit völlig anderen Augen und aus völlig anderen Perspek­ti­ven betrach­ten. Wir haben euch durchschaut! 😉

Für euch

Für euch, ohne viele Worte. Ich hoffe, daß B und A sich inzwi­schen schon im Hunde­him­mel getrof­fen haben und ein paar Hasen durch die Wolken scheuchen.

Miss X hat recht, wenn sie in letzter Zeit fortwäh­rend behaup­tet, das das Leben ein Arsch­loch sei.

Alles Gute und viel Kraft from the bottom of my heart.
T.

Kurze Tage und gefährliches Halbwissen

Meine Fresse, ist das dunkel. Wenn ich um kurz nach 6 das Haus verlasse und kurz vor halb fünf wieder­komme, umgibt mich nacht­schwarze Dunkel­heit. Wobei ich manch­mal (je nach Verkehrs­dichte auf der Autobahn) auch schon viertel fünf zuhause bin. Für alle westdeut­schen Mitle­ser: Das ist viertel nach vier. Dann jeden­falls ist es noch nicht ganz dunkel, aber es dämmert. Und zwar gewal­tig. Leider nicht in meinem Oberstüb­chen, wo ein bißchen Dämme­rung gelegent­lich ganz hilfreich sein kann. Nein, es dämmert am Firmament.

Es passiert ja nicht allzu häufig…

… daß ich einen Song aus dem Dudel­funk toll finde, aber das Ding hier hat wirklich was:

Amy McDonald – „Mr. Rock’n’Roll“

Toller Song, ich reiße wedelnd die Arme in die Luft und schwenke mein hüftlan­ges Haupt­haar im Takt!
Weiß jemand ob sich das Album lohnt?

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