Change is coming to the Dorfgemeinschaftshaus

Lei­der hab ich die gestrige Live-Über­tra­gung der Amt­se­in­führung des US-Präsi­den­ten Barack Oba­ma ver­paßt (ver­dammter Spät­di­enst!). Jam­mer­schade, denn es hätte mich wirk­lich inter­essiert. Gott­sei­dank gibt’s ja das Inter­net und mit ihm Bewegtbild-Nachrichten…

Glaube, Liebe, Hoff­nung, Erlö­sung, Erbar­men und Näch­sten­liebe — das sind die Eckpfeil­er der gestern begonnenen Präsi­dentschaft des Barack Oba­ma. Zumin­d­est, wenn man den Medi­en glaubt. Über­men­schliche Ansprüche wer­den an Oba­ma gestellt: Guan­tanamo bitte auflösen (mach­bar), den Krieg im Irak und in Afghanistan been­den (unwahrschein­lich) und neben­bei noch die Rezes­sion stop­pen und die Finanzkrise lösen. Außer­dem das Gesund­heits- und Sozial­we­sen in den USA auf Vor­der­mann brin­gen und das außen­poli­tis­che Desaster seines Vorgängers Schorsch Dabbeljuh durch Imagepflege (bess­er noch ein neues Image) korrigieren.

Dazu dann bitte eine Por­tion Welt­frieden, Welt­freude und Wel­teierkuchen. Das ganze bitte ohne Streß und schlechte Laune, dabei wirken und ausse­hen wie ein Pop­star: immer schick, elo­quent, galant und mitreißend.

Let­zteres sollte für Oba­ma allerd­ings eine Kleinigkeit sein, denn er wirkt rein äußer­lich weitaus ele­gan­ter als die Horde von Sparkassen-Vize-Direk­toren, die sich anschickt, unser Land zu regieren. Charme und Humor scheint er auch zu haben, außer­dem noch volle Kanne Charis­ma. Soweit keine schlecht­en Voraus­set­zun­gen, in Zeit­en, in denen Äußer­lichkeit­en und Darstel­lungsver­mö­gen mehr zählen als Inhalte. 😉 Seinen poli­tis­chen Sachver­stand zu beurteilen will ich mir nicht anmaßen, aber ich denke, er wird es schon nicht nur auf­grund von Äußer­lichkeit­en bis zum Präsi­den­ten gebracht haben. Ins­ge­samt also nicht die schlecht­esten Startbe­din­gun­gen für den neuen Hei­land Präsidenten.

Vielle­icht schafft er es ja tat­säch­lich und macht diese Welt ein kleines bißchen bess­er. Ich behalte ihn jeden­falls im Auge, hier in den RTL-News in unserem Dor­fge­mein­schaft­shaus (Puh, Kurve zur Über­schrift mit frei erlo­gen­em Text ger­ade noch bekommen!).

Man soll ja die Hoff­nung nie aufgeben.

4 Kommentare zu „Change is coming to the Dorfgemeinschaftshaus“

  1. Wo ich mir wirk­lich Sor­gen mache ist die Frage ob die Spin­ner vom KKK (oder der CIA, oder ???[set­zte 3 Buch­staben dein­er Wahl die einen kor­rupten Geheim­di­enst oder eine Vere­ini­gung von Schwach­mat­en ergibt ein]) ihm irgend­wann eine Kugel in den Kopf schießen.

    Aber auch ich hoffe das nun wirk­lich irgend­wie irgend­was bess­er wird, ja das tue ich!

  2. Den Gedanken hat­te ich gestern auch schon, ich hab wohl zuviele Hol­ly­wood-Thriller gese­hen. 😉 Es braucht nicht ein­mal irgendwelche Scheiß-Ras­sis­ten oder einen Geheim­di­enst, ein religiös­er (rassistischer/verwirrter/gestörter) Spin­ner würde schon reichen. Aber wir wollen den Deibel mal nicht an die Wand malen (er hat ja gestern ger­ade sein Amt ver­lassen, der Deibel!) son­dern lieber ein bißchen hof­fen. Hof­fen tut gut, man muß auch mal hof­fen dür­fen! 😛

  3. jule wäscht sich nie

    wenn der das schafft was sein vor­bild lin­coln hingekriegt hat ist alles paletti..gestern kam auch ne schöne george satire..being W..schlimm allerd­ings dass da die angestrebte Satire zu weit­en Teilen ein­fach die wahre Wahrheit gezeigt hat und wenn man lachen musste blieb einem eben dieses schon fast im Halse steck­en weil der George wahrschein­lich genau­so denkt..also möge das Oba­ma­ra­ma über uns kom­men mit Erlö­sung und love peace and harmony.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: