Meine Hand für mein Produkt (Am Band beim VEB Opel)

Nach­dem ich bere­its vor eini­gen Wochen meinen uner­schüt­ter­lichen Willen zur Ret­tung des Vater­lan­des aus der Kon­junk­turkrise bekun­det hat­te, beschloß ich am Woch­enende, diesem Willen durch hand­festes Ein­greifen Nach­druck zu ver­lei­hen. Dazu fuhr ich eine Son­der­schicht beim VEB Opel. Hier mein Erlebnisbericht:

4.45 Uhr
Der Weck­er schellt. Mit Schwung, Elan und Chuzpe werfe ich meine müden Knochen aus dem Bett. Das wird mein Tag, denke ich so bei mir, während ich zur Kaf­feemas­chine jumpe und das bere­its gestern Abend in weis­er Voraus­sicht bestück­te, dampf­be­triebene Vorkriegsmod­ell mit lock­er-läs­sigem Dau­men­schwung anwerfe. Es ruck­elt, es dampft, es keucht wie eine Loko­mo­tive — es funk­tion­iert! Während der Kaf­fee dem Lauf der Schw­erkraft über ein kom­pliziertes Pump- und Brüh­sys­tem bis in die Kanne fol­gt, bewege ich meinen Astralkör­p­er unter meine hochmod­erne Well­ness-Dusche und vertreibe die let­zten müden Mor­gengeis­ter mit einem Strahl fein­sten Arteserwassers.

5.05 Uhr
Der Kaf­fee ist fer­tig. Ich nehme einen Schluck und füh­le mich wie Super­man. Oder wie Adolf Hennecke.

5.10 Uhr
Meine Wel­tenret­tungs­mas­chine wartet mit laufen­d­em Motor vor mein­er Garage. Ich steige ein, schnalle mich an, gebe „RÜSSELSHEIM“ in den Nav­i­ga­tion­sap­pa­rat und schalte auf mordsmäßige Super­warpgeschwindigkeit.

5.11 Uhr
Erhalte während der Fahrt einen Anruf von einem gewis­sen Ack­er­mann. Braucht Hil­fe wegen Krise der Deutschen Bank. Muß absagen, erst­mal Opel!

5.12 Uhr
Ich komme in Rüs­selsheim an.

5.13 Uhr
Zusam­menkun­ft mit Pro­duk­tion­sleit­er des Opel-Werkes. Meine Auf­gabe wird die Mon­tage des Beifahrersitzes sein.

5.14 Uhr
Noch eine Minute bis zum Schicht­be­ginn! Man, bin ich aufgeregt!

5.15 Uhr
Die Werkssirene trötet, die Mitar­beit­er der Nachtschicht ver­lassen ihre Arbeit­splätze. Steige am Band ein und finde mich schnell zurecht. Bis 5.18 Uhr bere­its sechs Beifahrersitze montiert!

5.20 Uhr
Schrauben­schlüs­sel fällt mir auf den Fuß. Beiße die Zähne zusam­men! Der kriegt mich nicht klein!

9.00 Uhr
Früh­stückspause. Bis dato keine weit­eren Zwis­chen­fälle. Wir kom­men gut voran, habe mich mit meinen Kol­le­gen schon ange­fre­un­det. Den­noch lei­der keine Zeit zum früh­stück­en; der Parteisekretär wartet schon auf mich.

9.01 Uhr
Tre­f­fen mit dem Parteisekretär des Kom­bi­nats. Präsen­tiert mir Merkels Plan zur Opel-Ret­tung. Bin mit allem ein­ver­standen und schwöre mit rechter Hand auf dem Herzen und der linken auf dem CDU-Parteipro­gramm den „bedin­gungslosen Ein­satz für die Volk­swirtschaft bis zur Selbstaufgabe“.

9.03 Uhr
Wieder am Band. Pausen sind was für Mäd­chen oder Gewerkschaftsmitglieder!

11.28 Uhr
Bere­its 293 Beifahrersitze mon­tiert. Kom­bi­nat­sreko­rd! Bekomme Ehren­platz für mein Paß­bild an der Straße der Besten!

12.00 Uhr
Mit­tagspause. Siehe 9.03 Uhr.

13.00 Uhr
Ein­er spon­ta­nen Einge­bung fol­gend, besuche ich kurz die Entwurf­s­abteilung. Zeichne schnell drei neue Mod­elle aufs Papi­er: einen Sport­wa­gen, den sich jed­er leis­ten kann (Arbeit­sname: Opel GT HartzIV); einen Pick­up für den Bauern (Opel Karto­fi­na) und einen Omnibus (Opel Dapassen­aberviel­ere­in) für meinen per­sön­lichen Größenwahn.
Die Gestal­tungs­fachkräfte (vor­mals: Design­er) sind irgend­was zwis­chen über­rascht und beeindruckt!

13.03 Uhr
Muß mal austreten.

16.00 Uhr
Feier­abend. Eigentlich. Rufe laut in die Werkhalle, daß Feier­abend nur was für arbeitss­cheues Pack wäre, und wir jet­zt alle noch 6 Stun­den dran­hän­gen. Begeis­terung hält sich in Gren­zen. Wer meine Vision nicht teilt, kommt vor die Parteikommission.

22.00 Uhr
3949 Beifahrersitze mon­tiert. Ebenso­viele Mod­elle ver­lassen die Werk­shallen. Aus­führung allerd­ings teil­weise unvoll­ständig, da ich deut­lich schneller als meine Kol­le­gen war. Da muß wohl die ABI noch mal ran.

23.13 Uhr
Erneuter Anruf von Ack­er­mann. Vertröste ihn auf über­mor­gen, da für mor­gen schon Arbeit­sein­satz bei Volk­swa­gen geplant. Die schick­en ihre Leute extra in Kurzarbeit, so bleibt genug Platz für mich.

23.59 Uhr
Schmeiße mein Wel­tenret­tungsmo­bil an und fahre auf einen Absack­er noch in Ritas Hafenbar.

4.50 Uhr
Wieder zuhause. Rufe noch kurz meine E‑Mails ab. Glück­wün­sche der CDU-Parteizen­trale und Dro­hbriefe der Opel-Mitar­beit­er hal­ten sich die Waage. Mor­gen Heute wird ein har­ter Tag, aber was tut man nicht alles für die Konjunktur.

5.03 Uhr
Schlafe schlecht ein, bin irgend­wie nicht richtig aus­ge­lastet! Da sind noch Kapazitäten!

9.20 Uhr
Mein Gott, total ver­schlafen! Und nur Unsinn geträumt! Ich am Band! Beim VEB Opel! Großer Gott!!! Latsche zur Kaf­feemas­chine, zünd mir eine Zigarette an und muß lachen. Ziem­lich sogar.

14 Kommentare zu „Meine Hand für mein Produkt (Am Band beim VEB Opel)“

    1. Nun, mein lieber Herr design­er weck­er, dazu muß ich etwas aus­holen … Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augus­tus aus­ging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthal­ter in Syrien war. Und jed­er­mann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jed­er in seine Stadt.Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdis­che Land zur Stadt Davids, die da heißt Beth­le­hem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem ver­traut­en Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wick­elte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hat­ten son­st keinen Raum in der Herberge.

      Und es waren Hirten in der­sel­ben Gegend auf dem Felde bei den Hür­den, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Her­rn trat zu ihnen, und die Klarheit des Her­rn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündi­ge euch große Freude, die allem Volk wider­fahren wird; denn euch ist heute der Hei­land geboren, welch­er ist Chris­tus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet find­en das Kind in Windeln gewick­elt und in ein­er Krippe liegen. Und als­bald war da bei dem Engel die Menge der himm­lis­chen Heer­scharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Men­schen seines Wohlge­fal­l­ens. Und als die Engel von ihnen gen Him­mel fuhren, sprachen die Hirten untere­inan­der: Laßt uns nun gehen nach Beth­le­hem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kund­getan hat. (Luka­se­van­geli­um 2, 1–15)

      Davon abge­se­hen, nehme ich mal stark an, eine Antwort inter­essiert Dich eigentlich nicht. Du bist nur auf der Suche nach Back­links für Deine Design­er-Weck­er-SEO-Seite, eben­so wie für die kosten­losen IPhones, die Aktien-Tipps und den diversen anderen Krem­pel für den Du ver­ant­wortlich zeichnest.

      Hm … sieht aus, als hätte Dein Plan nicht funk­tion­iert. Tut mir leid.

  1. jule wäscht sich nie

    Ja, gibs ihm..ich mag deine Antwort sehr gern! So ein wenig Reli­gion gibt einen doch ein biss­chen Halt in diesen schw­eren tagen. Sehr erbaulich.

    1. Vie­len lieben Dank für Deine war­men Worte, liebe Jule! Halt, ja Halt, brauchen wir nicht alle ein bißchen Halt? Der Men­sch — wie auch immer im einzel­nen sein Sein bes­timmt wer­den mag — ist ein Wesen der Dis­tanz, der Abständigkeit von anderem Seien­den, von anderen seines­gle­ichen und sog­ar von sich sel­ber. Das Erken­nen hebt bei einem Abstand vom Erkan­nten an; der Erken­nende set­zt sich von dem zu Erken­nen­den ab. Das Wollen im Gegen­satz zum Getrieben­wer­den ermöglicht sich durch eine Dis­tanz zu dem Gewoll­ten: daß es ihn nicht beherrsche, son­dern daß er des Gewoll­ten Herr sei. Das gle­iche gilt für das Han­deln, sofern der Han­del­nde in der Abständigkeit von seinem Tun über dessen Zweck und Ziel reflek­tieren kann. Selb­st die Sprache ist eine Weise der Dis­tanzierung; denn das unbe­nan­nte Seiende ist das nah Bedrän­gende und darin allzu Mächtige.Diese Dis­tanzierung, die das Dasein des Men­schen durchgängig bes­timmt, vol­lzieht sich eben in der Weise des Fra­gens und des Fraglich­machens. Schon die Benen­nung eines Dinges oder eines Vor­ganges in der Sprache ist Antwort auf die Frage, was denn dieses Ding oder dieser Vor­gang ist. Das Han­deln erwächst aus der Frage, was zu tun ist und welche Mit­tel dazu dien­lich sind. Das Wollen entspringt aus der Frage, wie man sich entschei­den soll, angesichts der vielfälti­gen Bedrän­gung durch Ansprüche, Triebe, Forderun­gen, Wün­sche. Das Erken­nen schließlich wurzelt in der Frage, was denn das ist, was sich zeigt. Die Dis­tanz des Men­schen kon­sti­tu­iert sich also ursprünglich im Fra­gen. Der Men­sch ist das fra­gende Wesen schlechthin, und seine Geschichte vol­lzieht sich im Medi­um des immer weit­er fortschre­i­t­en­den und jede Antwort über­bi­etenden Fra­gens. Das aber besagt: Das Philoso­phieren ist nichts anderes als die Radikalisierung eines grundle­gen­den Wesens­mo­mentes des Men­schen, liebe Jule!

  2. Jule wäscht sich nie

    Keine Ahnung ob du das aus irgendwelchen Psy­cholo­gie Heute oder Schopen­hauers Werken zusammenbastelst..aber grandios iss­es doch. weil irgend­wie total überflüssig:)

  3. Jaja, die Über­flüs­sigkeit! Eigentlich ist jed­er weit­ere Kom­men­tar über­flüs­sig, aber wie sagte doch olle Hegel einst so melo­drama­tisch: Diese Geschichte gibt den Grundge­gen­stand für die religiöse roman­tis­che Kun­st ab, für welchen aber die Kun­st, rein als Kun­st genom­men, gewis­ser­maßen etwas Über­flüs­siges wird. Denn die Haupt­sache liegt hier in der inneren Gewißheit, der Empfind­ung und Vorstel­lung von dieser ewigen Wahrheit, in dem Glauben, der sich das Zeug­nis der Wahrheit an und für sich gibt und dadurch ins Innere der Vorstel­lung hinein­ver­legt wird. Der entwick­elte Glaube näm­lich beste­ht in der unmit­tel­baren Gewißheit, mit der Vorstel­lung der Momente dieser Geschichte die Wahrheit sel­ber vor dem Bewußt­sein zu haben. Ist es aber das Bewußt­sein der Wahrheit, worum es sich han­delt, so ist die Schön­heit der Erschei­n­ung und die Darstel­lung das Neben­säch­liche und Gle­ichgültigere, denn die Wahrheit ist auch unab­hängig von der Kun­st für das Bewußt­sein vorhanden.

  4. jule wäscht sich nie

    Ich glaube mein Kopf ist ger­ade explodiert..oder ich hat­te die ulti­ma­tive Erkenntnis..mal schauen. Ich frage mich auch ger­ade ern­sthaft wer Philoso­phie frei­willig studiert..nicht auszuhal­ten ist das.

  5. „Mehr Philoso­phie wagen!“ –
    Ein zeit­geistkon­trär­er Aufruf aus der Pas­sauer Bildungswüste

    „‘World­mind­ed­ness‘ is no longer a lux­u­ry, but a neces­si­ty for sur­vival in the new century“.
    David Sel­by (2003, 147)
    Wenn ein Auf­satz mit einem solchen Titel auf ein­er Home­page veröf­fentlicht wird, die sich dem Wider­stand gegen die geplante Abschaf­fung eines Lehrstuhls für Philoso­phie an ein­er deutschen Uni­ver­sität ver­schrieben hat, und wenn dieser Auf­satz dann auch noch von einem Mitar­beit­er dieses exis­ten­ziell bedro­ht­en Lehrstuhls stammt, dann liegt natür­lich der Ver­dacht unmit­tel­bar auf der Hand, dass es sich um ein stark ten­den­z­iös­es, ein­seit­ig-partei­is­ches Pro-pagan­da-Pam­phlet han­delt. Aber auch wenn ich die rhetorische Inten­tion dieses Textes gar nicht bestre­it­en will, möchte ich doch behaupten, dass sich für den Aufruf „Mehr Philoso­phie wagen!“ eine Rei­he von guten und schlüs­si­gen Argu­menten anführen lässt, die auch aus sach-lich-dis­tanziert­er Per­spek­tive zumin­d­est nachvol­lziehbar sein können. 

    Wenn beispiel­sweise in aktuellen Pub­lika­tio­nen zu einem der wohl span­nend­sten The­men unser­er Zeit, dem „Glob­alen Ler­nen“ argu­men­tiert wird, das legit­ime Sicher­heits­bedürf­nis der Schü­lerin­nen und Schüler könne wegen der Kom­plex­ität und Unvorher­sag­barkeit glob­aler Entwick­lun­gen auf der Sachdi­men­sion nicht mehr aus­re­ichend befriedigt wer­den, weshalb die Schü­lerin­nen und Schüler diese Sicher­heit wesentlich stärk­er in der Erfahrung begrün­den müssen, „ihren Ver­stand selb­st­ständig ein­set­zen und gebrauchen zu kön­nen“ (Sche­unpflug / Schröck, 20022, 16), dann liegt die Verbindung zur Philoso­phie förm­lich auf der Hand. Denn der „Wahlspruch der Aufk­lärung“ von Men­schen zu freien, selb­st­denk­enden, kri­tis­chen und moralisch autonomen Bürg­erin­nen und Bürg­ern lautet bekan­ntlich seit Immanuel Kant: „Habe Mut, dich deines eige­nen Ver­standes zu bedi­enen!“ (Kant, Aufk­lärung, 53). Und Ähn­lich­es gilt sehr wohl auch für die Forderung, glob­ales Ler­nen solle „für den Umgang mit Ungewiss-heit, wie sie durch den schnellen sozialen Wan­del bed­ingt ist, für den Umgang mit Unsich­er-heit und den Erfahrun­gen von Nichtwissen qual­i­fizieren“ (Sche­unpflug / Schröck, 20022, ebd.). Denn es gehört gle­ich­sam zu den fun­da­men­tal­en Erfahrungstat­sachen der Auseinan­der-set­zung mit philosophis­chen Fragestel­lun­gen, dass es nir­gend­wo – so sehr dies auch die Ver-fechter jew­eiliger philosophis­ch­er „Wahrheit­en“ beteuern mögen – Ein­deutiges, Unum­stritte-nes, Festes und Unwider­ru­flich­es gibt, sodass umgekehrt das Umge­hen mit und das Aushal­ten von Ungewis­sheit, Unsicher­heit, Ver­schieden­heit und Nichtwissen gle­ich­sam zur intellek­tu-ellen Grun­daus­rüs­tung philosophisch denk­ender Men­schen zählt.
    Ger­ade im Hin­blick auf die welt­bürg­er­liche „Kar­dinal­tugend“ des Aushal­tens von Unsich­er-heit ist die Bedeu­tung philosophis­chen Denkens offen­sichtlich nicht zu unter­schätzen. Denn Philoso­phie ist nicht zulet­zt die (häu­fig müh­selige) „Kun­st“ der Selb­st-Reflex­ion bzw. die Kun­st, ein­mal nicht „ein­fach so“ zu han­deln, wie „man“ eben han­delt, son­dern sich aus dem „Strom“ des Alltäglichen her­auszunehmen, sich „daneben“ zu stellen, über diesen „Strom“ sowie sich selb­st und sein Han­deln in diesem „Strom“ aus ein­er anderen Per­spek­tive oder auch mehrper­spek­tivisch und kri­tisch-sys­tem­a­tisch zu reflek­tieren und sich ein eigen­ständi­ges Urteil zu bilden.
    Philoso­phie ist zudem die (nicht min­der müh­selige) Kun­st, abstrakt zu denken, auf den ersten Blick het­ero­gene Sachver­halte, vor allem die kom­plex­en Beziehun­gen zwis­chen Einzel­nem und All­ge­meinem sowie „Eigen­em“ und „Frem­dem“, in ihrer inter­de­pen­den­ten Ver­net­ztheit zu erken­nen. Insofern beschreibt für philosophisch Denk­ende Goethes Bild vom „philosophis­chen Web­stuhl“, an dem es unmöglich ist, an einem Faden zu ziehen, ohne zugle­ich tausend andere zu bewe­gen, in der Tat eine ver­traute, alltägliche Sit­u­a­tion. Und davon aus­ge­hend hil­ft philosophis­ches Denken nicht zulet­zt auch, ver­ste­hen zu ler­nen und einzuse­hen, wieso viele Fra­gen und Prob­leme eben nicht ein­deutig, nicht mit sim­pler binär­er Logik, nicht mit ein­fachen Schwarz-Weiß-Schema­ta zu beant­worten bzw. zu lösen sind und wieso daher – zumal unter den unberechen­baren und höchst dynamis­chen Bedin­gun­gen der Glob­al­isierung und der interkul­turellen Ver­net­zung­sprozesse – hin­sichtlich viel­er Fra­gen und Prob­leme eben eine kon­sti­tu­tive Unsicher­heit beste­ht, die es zu real­isieren und auszuhal­ten gilt (vgl. Sche­unpflug, 1996, 15 f.). Dementsprechend plädiert auch der Berlin­er Umwelt­päd­a­goge Johann-Wolf­gang Lands­berg-Bech­er im Sinne ein­er „Aufk­lärung zur Ver­ant­wor­tung“ dafür, dass „Umwelt­bil­dung, die zur Ver­ant­wortlichkeit … befähi­gen will, … neben dem Erwerb von Fach­wis­sen und der Entwick­lung von Hand­lungskom­pe­tenz durch direk­tes Erleben auch Möglichkeit­en zur Entwick­lung von Eigen­ständigkeit, Selb­stre­flex­ion und Selb­stver­wirk­lichung schaf­fen [muss]“ (Lands­berg-Bech­er, 1995, 9). Und die Erziehungswis­senschaftler Diet­mar Bolscho und Han­sjörg Sey­bold sprechen in ihrem „Stu­di­en- und Prax­is­buch“ zur „Umwelt­bil­dung und ökologische[m] Ler­nen“ in Anlehnung an Carl Friedrich von Weizsäck­er expliz­it von der „her­aus­ra­gen­den Stelle der Philoso­phie“ für inter­diszi­plinäres, fächerüber­greifend­es Ler­nen, das in erster Lin­ie auf die Fähigkeit zur „Mehrper­spek­tiv­ität“ des Denkens abzielt (Bolscho/Seybold 1996, 132 ff.).
    Eine ähn­liche Kon­se­quenz ergibt sich, wenn man im Hin­blick auf die Fra­gen und Prob­leme des interkul­turellen und „glob­alen“ Ver­ste­hens bedenkt, dass „das Ver­ste­hen als andauern­der Prozeß gese­hen wer­den [muss], der nicht willkür­lich … von ein­er Seite fix­iert, abge­brochen oder aus dem Kon­text geris­sen wer­den sollte“ (Fretlöh-Thomas, 2001, 48). Denn dies bedeu-tet zugle­ich, dass es im immer­währen­den (interkul­turellen und glob­alen) Ver­ste­hen­sprozess per def­i­n­i­tionem keinen Still­stand gibt, kein endgültiges „Ankom­men“, kein defin­i­tives Wis-sen um das Gelin­gen oder Scheit­ern, und damit auch keine let­zt­gültige Sicher­heit – was wie-derum auf die „Tugend“ des Aushal­tens von Unsicher­heit ver­weist, die eben durch philoso-phis­ches Denken sys­tem­a­tisch geschult und kul­tiviert wer­den kann.
    Ger­adezu orig­inär philosophisch ist auch die Zielset­zung der didak­tis­chen Grund­form der Lek­tion, die für den Math­e­matik­di­dak­tik­er Joachim Schröder darin beste­ht, „den Schü­lerin­nen und Schülern Fragestel­lun­gen zu eröff­nen, auf die sie von alleine nicht kom­men wür­den; selb­stver­ständliche Denkweisen und gewohntes Ver­hal­ten sollen als frag­würdi­ge erscheinen“ (Schröder, 2005, 305). Denn das Infragestellen des Selb­stver­ständlichen, des Üblichen und Gewohn­ten, ist eines der zen­tralen Merk­male philosophis­chen Denkens seit den Zeit­en der Vor­sokratik­er: „Die Philoso­phie begin­nt mit dem Staunen!“
    Auch dann, wenn man vor dem Hin­ter­grund der Antin­o­mie von anthro­pol­o­gis­chem Realis-mus und human­is­tis­chem Ide­al­is­mus die Ver­mit­tlung der Fähigkeit als Zielvor­gabe Glob­alen Ler­nens und welt­bürg­er­lich­er Erziehung definiert, auf der Grund­lage „aufgek­lärten“, mün­di-gen Bürg­er­tums inner­halb ein­er Nah­bere­ichs-Gemein­schaft zugle­ich in über­ge­ord­neten, kom­plex­en, glob­alen Dimen­sio­nen zu denken und ein entsprechen­des soziales Ver­ständ­nis und Bewusst­sein auszu­bilden, kann man für die Bil­dung­sprax­is den Imper­a­tiv ableit­en: Mehr Philoso­phie wagen! Und zwar auf allen Ebe­nen des Bil­dungssys­tems von den Grund­schulen bis zu den Insti­tu­tio­nen der Erwach­se­nen­bil­dung. Und zwar deshalb, weil die Philoso­phie bzw. das Einüben philosophis­chen Denkens in beson­der­er Weise geeignet ist, die Aus­bil­dung ein­er solchen kom­plex­en und flex­i­blen Bewusst­sein­shal­tung anzure­gen und als Grund­tatbe-stand in das eigene „Welt­bild“ zu integrieren.
    Was vor dem Hin­ter­grund all dieser Über­legun­gen und Ein­sicht­en von den gegen­wär­ti­gen Spar­maß­nah­men im „Bildungs“wesen zu hal­ten ist, denen halbe philosophis­che Fakultäten zum Opfer fall­en und in deren Zuge die Uni­ver­sitäten zu so etwas wie „höheren Gym­nasien“ oder „besseren Fach­hochschulen“ umstruk­turi­ert wer­den sollen, in denen für ver­tiefte Refle-xion und selb­ständi­ges Nach-Denken prak­tisch kein Raum mehr bleibt, muss hier nicht näher aus­ge­führt wer­den. Aber dass diese Maß­nah­men aus der Per­spek­tive der Philoso­phie nicht als klug und weit­sichtig bew­ertet wer­den kön­nen, auf län­gere Sicht sog­ar als kon­trapro­duk­tiv und gefährlich eingestuft wer­den müssen, dürfte auf der Hand liegen. Und dass eine schulis­che und uni­ver­sitäre Erziehung und Bil­dung, die sich auf die Ver­mit­tlung von im engeren Sinn ökonomisch ver­w­ert­baren Sach- und Fak­ten­wis­sen beschränkt, auch nur ansatzweise den Ide-alen der UN-Men­schen­recht­serk­lärung und des „Übereinkommen[s] über die Rechte des Kin-des“ der Vere­in­ten Natio­nen vom 20.11.1989 entsprechen kann, darf bezweifelt wer­den. Denn hier heißt es, dass die „Völk­er der Vere­in­ten Natio­nen“ einge­denk dessen, dass sie in ihrer „Char­ta ihren Glauben an die Grun­drechte und an Würde und Wert des Men­schen bekräftigt und beschlossen haben“, es für uner­lässlich hal­ten, dass die Kinder „im Geist der in der Char-ta der Vere­in­ten Natio­nen verkün­de­ten Ide­ale und ins­beson­dere im Geist des Friedens, der Würde, der Tol­er­anz, der Frei­heit, der Gle­ich­heit und der Sol­i­dar­ität erzo­gen wer­den [sollen]“ (vgl. ÜRK, 19993, 184 f.; vgl. ebd., 197, Art. 29 ÜRK).
    Der Fak­tor der indi­vidu­ellen Iden­ti­fika­tion mit welt-rel­e­van­ten Fra­gen und Prob­le­men dürfte also eine eben­so entschei­dende Rolle spie­len wie die Ein­sicht der „Welt­bürg­er“ in die Tat­sache, dass „Kol­lis­sio­nen zwis­chen kon­fligieren­den Iden­titäten … in mod­er­nen Gesellschaften so wenig zu ver­mei­den [sind] wie Inter­feren­zen zwis­chen den unter­schiedlichen Lebens­for­men, in denen diese Iden­titäten begrün­det sind“ (Lieb­sch, 1999, 87). Das Aushal­ten unein­deutiger und zum Teil sog­ar miteinan­der schw­er vere­in­bar­er (kollek­tiv­er) Iden­titäten wird demzu­folge eben­falls zu wichti­gen „Tugen­den“ der Bürg­erin­nen und Bürg­er inner­halb der „Welt­ge­sellschaft“ (wie auch inner­halb mul­ti­kul­tureller Gesellschaften) zählen. Von entschei­den­der Bedeu­tung kön­nte daher in diesem Zusam­men­hang das von Friedrun Erben propagierte „reflex­ive Ler­nen“ sein, worunter sie genauer­hin ver­ste­ht: „kri­tis­ches, ver­gle­ichen­des und über­prüfend­es Herange­hen an gesellschaftliche, soziale und auch päd­a­gogis­che Fra­gen und ein kri­tis­ches Über­prüfen der Rel­e­vanz von Tun und Nicht-Tun in der Gesellschaft“ (Erben, 2000, 153). Was man erneut auf den Punkt brin­gen kön­nte: Gefordert ist mehr philosophis­ches Denken.
    Auch wenn man vor dem Hin­ter­grund der Ein­sicht, dass die Men­schen gegen­wär­tig in aller Regel noch nicht in den glob­alen Dimen­sio­nen denken kön­nen, ihnen dafür ein­fach das soziale Ver­ständ­nis fehlt, mit Ulrich Beck zu dem Schluss gelangt: „Das Denken muß sich ändern“ (Beck, 1998, 32), liegt die Schlussfol­gerung zu ein­er stärk­eren philosophis­chen Ori­en­tierung des gesamten Bil­dungssys­tems nahe. Denn zum einen muss die Päd­a­gogik des Glob­alen Ler­nens wohl auch anerken­nen, dass sich das Denken nur ändern wird, wenn man sich darauf besin­nt, dass
    „Bil­dung im bre­it­eren Sinne mehr [bedeutet] als die tech­nis­che »Neuaus­rüs­tung« der Beschäftigten oder die Her­aus­bil­dung akademis­ch­er Schicht­en oder selb­st die Ermu­ti­gung ein­er Indus­triekul­tur in den Schulen und Uni­ver­sitäten, um eine pro­duk­tive Basis zu schaf­fen. Sie impliziert auch ein tiefes Ver­ständ­nis für die Gründe der Verän­derun­gen in unser­er Welt. Dieses Ver­ständ­nis muß sich auf die Ken­nt­nis ander­er Völk­er und Kul­turen erstreck­en, auf deren Hal­tung zu jenen Verän­derun­gen, auf das, was wir alle gemein haben, und auch auf das, was Kul­turen, Klassen und Natio­nen entzweit. Da wir alle Mit­glieder des Welt­bürg­er­tums sind, müssen wir uns mit einem ethis­chen Sys­tem aus­rüsten, mit Gerechtigkeits­ge­fühl und einem Empfind­en für Ver­hält­nis­mäßigkeit, wenn wir die ver­schiede­nen Meth­o­d­en betra­cht­en, mit denen wir uns kollek­tiv oder indi­vidu­ell auf das 21. Jahrhun­dert vor­bere­it­en.“ (Kennedy, 19933, 432).
    Zum Zweit­en dürfte klar sein, dass sich das Denken nur ändern kann, wenn die Men­schen über­haupt (sel­ber) denken kön­nen. In diesem Zusam­men­hang ist mit Immanuel Kant daran zu erinnern:
    „Der Men­sch kann entwed­er bloß dressiert, abgerichtet, mech­a­nisch unter­wiesen, oder würk­lich aufgek­lärt wer­den.“ (Kant, Päd­a­gogik, 707)
    Aber „würk­liche Aufk­lärung“ set­zt voraus, dass es in der Erziehung und Bil­dung eben nicht nur um Sach- und Fak­ten­wis­sen, nicht bloß um „tech­nis­che »Neuaus­rüs­tung«“ und auch nicht um die fast schon pathol­o­gis­che Fix­ierung auf „Beruf­s­rel­e­vanz“ gehen darf. Vielmehr kommt es, so Kant, „vorzüglich darauf an, daß Kinder denken ler­nen“ (Kant, Päd­a­gogik, 707). Nur von solchen Men­schen kann man erhof­fen und erwarten, dass sie im Zuge ihres „Glob­alen Ler­nens“ „auch hand­lungs- und gestal­tungs­fähig wer­den, damit ihnen diese psy­cho-soziale – und zunehmend glob­ale – Dimen­sion der eige­nen Exis­tenz nicht als hinzunehmendes Natur-schick­sal, son­dern als bee­in­fluss­bare Größe erscheint“ (Larcher, 2005, 135). Zuge­spitzt kann man vielle­icht sog­ar argu­men­tieren: Wenn die Schule (und die Uni­ver­sitäten) zur Erziehung und Bil­dung mündi­ger, selb­st­denk­ender Men­schen beiträgt, wird sie unweiger­lich auch „Glo-bales Ler­nen“ voran­brin­gen. Denn mündi­ge Men­schen, die sich durch die Fähigkeit zu refle-xivem, mehrper­spek­tivis­chem und mehrdi­men­sion­alem Denken, zu Ide­olo­giekri­tik wie auch zu kri­tis­ch­er Selb­stre­vi­sion, zum Aushal­ten von Unsicher­heit und der Offen­heit viel­er Frage-stel­lun­gen ausze­ich­nen, wer­den per se glob­al denk­ende Men­schen sein. Denn in diesem Sinne mündi­ge Men­schen nehmen ihre (jew­eili­gen) Zei­tum­stände kri­tisch zur Ken­nt­nis und set­zen sich zu diesen kri­tisch-reflex­iv in Beziehung. Und da die Zei­tum­stände (und mit ihnen zugle­ich die Lebens- und Über­lebens­be­din­gun­gen) zunehmend „glob­al“ sind, sind mündi­ge Men­schen fol­gerichtig glob­al denk­ende Men­schen, die auch zu konkreten lebens-prak­tis­chen Kon­se­quen­zen bere­it sind, weil ihnen die Rel­e­vanz der glob­alen Prob­leme und Gefahren für sie, für ihren eige­nen lebensweltlichen Nah­bere­ich, nicht nur im Sinne ein­er rein intellek­tuel-len Bin­sen­weisheit, son­dern auch emo­tion­al bewusst ist, ihnen wirk­lich nahe geht.
    Schließlich war und ist Philoso­phie – sofern sie zu ein­er neg­a­tiv­en Bew­er­tung des Beste­hen-den, des jew­eili­gen sta­tus quo gelangt (und sei es „nur“ an der Uni­ver­sität Pas­sau) – immer auch die (eben­falls müh­selige, bisweilen auch gefährliche) Kun­st, „quer“ zu denken, im (möglichst) kon­struk­tiv­en oder kreativ­en Sinne zu „spin­nen“, phan­tasievolle Zielvorstel­lun-gen und Ori­en­tierungsmuster zu entwick­eln, die zumin­d­est als denkbare Auswege aus Welt-bild-Mythen betra­chtet wer­den kön­nen, die in eine Sack­gasse geführt haben, obso­let oder gar kon­trapro­duk­tiv und selb­stzer­störerisch gewor­den sind.
    Im Zuge dieser Argu­men­ta­tion sollte auch klar wer­den, dass so ver­standene Philoso­phie kei-neswegs wel­tentrück­ter akademis­ch­er Denksport ist, keine „abge­hobene“ Elfen­bein­turm-Diszi­plin, son­dern ganz im Gegen­teil etwas im höch­sten Maße Lebenspraktisches!
    Von diesem Ver­ständ­nis der Philoso­phie als leben­sprak­tis­ch­er Diszi­plin kann man auch sa-gen, dass sie im höch­sten Maße von poli­tis­chem wie auch wirtschaftlichem Nutzen sein kann. Denn wenn man etwa der grundle­gen­den Erken­nt­nis der Autorin­nen und Autoren der „Werte-kom­mis­sion — Ini­tia­tive Werte Bewusste Führung“ zus­timmt, wonach „die Frage nach Werten an die Spitze der gesellschaft­spoli­tis­chen Agen­da [gehört]“ (Unger/Hattendorf/Korndörffer, 2006, 29), dann wird man müh­e­los auch der These zus­tim­men kön­nen, dass die Philoso­phie an die Spitze der gesellschaft­spoli­tis­chen Agen­da gehört. Diese „Wertekom­mis­sion“, die sich zum Ziel geset­zt hat, als „neue Führungs­gen­er­a­tion … die Unternehmenswerte von mor­gen [zu definieren]“, und dazu auf­fordert, diese Werte (wie Ver­trauen, Respekt, Ver­ant­wor­tung, Mut und Courage, Integrität und Nach­haltigkeit) in den Unternehmen mit den Mitar­beit­ern in einem „dial­o­gori­en­tierten Prozess“ „zu reflek­tieren“ (ebd., 34 f.), beruft sich dann auch nicht von unge­fähr expliz­it auf die Moral­philoso­phie Immanuel Kants. Denn dessen kat­e­gorisch­er Imper­a­tiv sei zwar „ein hoher Anspruch, keine Frage“; es sei aber zu bedenken:
    “Je mehr Men­schen sich jedoch anstren­gen, ihm zu entsprechen, desto stärk­er bil-det sich als Kitt der Gesellschaft ein Wertek­ern her­aus, der ihr Kraft und Zu-kun­ftsmut ver­lei­ht.“ (Unger/Hattendorf/Korndörffer, 2006, 37)
    Offen­sichtlich set­zt sich auch in dieser „neuen Führungs­gen­er­a­tion“ der Wirtschaft allmäh­lich die Ein­sicht durch, dass Men­schen, die sich „durch ‚mehr Nach­denken und weniger Machen aus[zeichnen]‘“ (Sche­unpflug, 2003, 135 ), wesentlich eher in der Lage sind, angemessen auf die Kom­plex­itäts­be­din­gun­gen der Welt­ge­sellschaft zu reagieren und sich diesen Bedin­gun­gen ver­ant­wor­tungs­be­wusst anzu­passen. Und genau darum muss es schließlich gehen.

  6. Hart, auch das ist wieder ein The­ma, über das ich stun­den­lang kopieren und ein­fü­gen kön­nte! Ich gebe aber lieber auf, Du hast gewon­nen! Dein Hack­fleis­chigel geht Dir auf dem Post­wege zu! Glückwunsch!

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