Monat: April 2009

Ein ♥ für Blogs

Heute iss­es soweit: Der große “Ein ♥ für Blogs”-Tag! Aus­ge­hend von ein­er Ini­tia­tive des Styles­pi­ons stellen die teil­nehmenden Blog­ger ihre fünf deutschsprachi­gen Lieblings­blogs vor. Here we go:

Immer für einen Lach­er und noch öfter für einen Nach­denker gut: Das Kolum­nis­ten­schwein. Kleine aber feine Kolum­nen, meist poli­tisch, oft pri­vat, ganz oft die Kom­bi­na­tion aus bei­dem. Über die Jahre (jaja!) stellen sich erste Abnutzungser­schei­n­un­gen ein. Das kön­nte allerd­ings auch an mir und der ein­set­zen­den Gewöh­nung liegen. Lesetipp: Die fan­tastis­che Geschichte namens “Warum der Har­ald im neuen Jahr kein Wort mehr mit mir spricht”.

Her­rlich durchgek­nalltes gibt’s beim Tauben­ver­grämer. Absurde Sto­ries und staub­trock­en­er Humor rund um des Tauben­ver­grämers lieb­stes Hob­by: das Tauben­ver­grä­men. Lesenswert ist eigentlich fast alles, die Beiträge sind auf kon­stant hohem Niveau. Den­noch ein beson­der­er Lesetipp: Die Suche nach einem Erzfeind.

Das Musik­blog Lie In The Sound mausert sich langsam vom Geheimtipp zur Allzweck­waffe. Brigitte und Chris haben eine hohe Post­ingfre­quenz, einen bre­it­ge­fächerten musikalis­chen Hor­i­zont und ein allum­fassendes Wis­sen über Musik, Urhe­ber­rechte und son­stige the­men­rel­e­vante Beson­der­heit­en. Musikalisch gehen wir zwar nicht unbe­d­ingt kon­form, den­noch schätze ich die Arbeit der bei­den sehr. Bleibt mir nur noch, ihnen deut­lich mehr Beteili­gung (z. B. in Form von Kom­mentaren) zu wün­schen und diesen Beitrag hier über den gefal­l­enen Engel anzupreisen.

Über einen exzel­len­ten Musikgeschmack ver­fügt der Herr Post­punk. Außer­dem ver­anstal­tet er regelmäßig ein Song-Rate-Quiz, welch­es mir allerd­ings meist deut­lich zu schw­er ist. Schw­er­punkt des Blogs ist natür­lich Musik. Hier ein schönes Beispiel für ein Songquiz.

Auf die explizite Erwäh­nung eines fün­ften Blogs verzichte ich. Stattdessen stelle ich fest, daß ich die mis­an­thropis­che Bösar­tigkeit des Her­rn Jens aka Bruzard sehr schätze, die werte Frau Gno­morel­la ein wenig um ihre weit­sichtige Weisheit benei­de, Her­rn Alex Killerblau für einen der let­zten klis­cheefreien Punkrock­er unser­er Lan­deshaupt­stadt halte, den Schor­leblog gerne lese und natür­lich auch oft ein Auge auf die Blog-Super­stars von nerd­core und Spree­blick werfe.

In diesem Sinne: I ♥ Blogs, Ziegenkinder, Pep­si Cola und nette Menschen.
Yeah, Yeah, Yeah und so!

Wenn Mutti früh zur Arbeit geht…

… dann bleibe ich zu Haus. Ich binde eine Schürze um und feg die Stube aus. Das Essen kochen kann ich nicht, dazu bin ich zu klein. Doch Staub hab ich schon oft gewis­cht, wie wird sich Mut­ti freu’n! Ich habe auch ein Pup­penkind, das ist so lieb und fein. Für dieses kann ich ganz allein die richt’ge Mut­ti sein.

Da ich wie oben erwäh­nt lei­der nicht kochen kann (ich bin nur 1,30 m groß und komme somit nicht an unseren Braunkohle­herd!), hil­ft mir meine große Schwest­er, die Grete. Zusam­men kochen wir dann und wenn Mut­ti von ihrer Tätigkeit als Eisen­biegerin aus dem Stahlw­erk kommt, gibt es leck­er Sülze:

(viavia, via)

Hmjam­m­jam­m­jamm, was für ein Festschmaus. Abwaschen muß Mut­ti aber alleine, laut Kinder­schutzbund dür­fen Grete und ich höch­stens 30 Minuten am Tag arbeiten.

Die besten Songs für einen Sonntagmorgen (19)

Emil­iana Tor­ri­ni — “Unem­ployed In Summertime”

Was triphop­piges am Son­ntag­mor­gen ist nie verkehrt. Da kommt einem die Bördekom­büse gle­ich ganz Lounge-mäßig vor! Apro­pos: Unem­ployed In Sum­mer­time … darf man “Schön wär’s!” sagen, oder ist das (auch angesichts der Krise) hedo­nis­tisch, igno­rant und ein bißchen bohéme? Egal: unter tem­porär­er Aus­blendung aller neg­a­tiv­er Begleit­er­schei­n­un­gen ein­er Arbeit­slosigkeit über die Som­mer­monate: Schön wär’s!

(Leser vergib mir, ich habe gesündigt.)

Alle Sonntamorgen-Songs als kostenloser on-demand-Free-Filesharing-Hokuspokus zum unverbindlichen Reinhören, Reinschauen und Reinsetzen hier.


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