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Musik

Rock’n’Roll im Stadtpark

Liebe Freunde des geschrie­be­nen Wortes,

hier bin ich für euch, live vor Ort mit meinem exklu­si­ven Erleb­nis­be­richt zum Event des Jahrtau­sends, dem Rock im Stadt­park Magde­burg. Meine Gruppe und ich, wir sind bereits um 11.00 Uhr mit dem Reise­bus angekom­men. Wir wollten uns die besten Plätze möglichst dicht vor der Bühne sichern. Das Wetter hält sich bis dato, liebe Freunde, es ist zwar ein wenig schwül, aber wir haben genug Orangen­saft dabei. Außer­dem Fernglä­ser (zur Sicher­heit), Klein­geld (zum telefo­nie­ren), Camping­ti­sche (zum dran essen) und die richtige mentale Einstel­lung (zum abfei­ern).

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Musik

RIP

Wie die inter­na­tio­nale Inter­net­presse soeben vermel­det, ist Michael Jackson verstor­ben. Man mag vom King of Pop halten was man will, ein paar großar­tige Songs hat er auf jeden Fall veröf­fent­licht. Ruhen Sie in Frieden, Herr Jackson.



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Kraut und Rüben Musik

Manuel & Pony, Kohlrabi und Kartoffelsuppe

Wir kennen Deine Stimme, wir kennen Dein Gesicht. Aber mögen mögen wir Dich nicht!

Auf die schöns­ten Synapsen-Burner stößt man immer ganz zufäl­lig. Wie heute, als ich auf dem Wochen­markt der guten Laune nach frisch gezupf­tem Kohlrabi fragte. Eine Kohlra­bi­suppe wollt‘ ich kochen, schmack- und nahrhaft, arm an Fetten und reich an Ballast­stof­fen. Ballast­stoffe kann man nie genug haben, die sind prima zum abwer­fen. Z. B. wenn man mal Heißluft­bal­lon fährt (nicht fliegt!) oder mit Störte­be­kers Kogge unter­wegs ist. Hängt einem der Feind am Heck, wirft man rasch ein wenig Ballast ab und kommt somit gerade nochmal mit dem Leben davon. Das Leben ist ein hohes und wertvol­les Gut; man sollte es solange genie­ßen wie irgend möglich. Diese Tatsa­che sollte man sich täglich ins Bewußt­sein rufen, weil man das leicht vergißt. Denn ruckzuck ist das Leben vorbei und plötz­lich ist außer Kosten und Spesen nix gewesen. Ein Haufen verta­ner Zeit, man steht vor dem Höllen­tor, muß Rechen­schaft ablegen und merkt: Huch, ich hab ja gar nix abzule­gen! All die Jahre ereignis- und emoti­ons­los vergan­gen! Gerade mal 69 Jahre rum und schon ist alles vorbei! Hätte ich das gewußt, hätte ich nicht mitge­spielt! Blöd!

Kohlrabi jeden­falls gab es nicht, ich mußte mit Kartof­feln Vorlieb nehmen. Wobei überhaupt nichts gegen eine gute Kartof­fel­suppe einzu­wen­den ist. Die Kunst der Kartof­fel­sup­pen­fa­bri­ka­tion ist aber eine nicht anspruchs­lose, da muß man sich schon ausken­nen. Oder z. B. eine Oma haben, die die gute alte Schule der Kartof­fel­sup­pen­koch­kunst noch beherrscht. Eine Oldschool-Potatoe-Soup-Grandma sozusa­gen. Aber glaubt mir Freunde, die sind rar, die guten Omis! Die meisten sterben leider viel zu früh. Und nehmen ihr Geheim­nis mit ins Grab. Selbst wenn man vielleicht 20 Jahre nach ihrem Tod zufäl­lig das geheime Rezept von Omas guter Kartof­fel­suppe findet: Es schmeckt nachge­kocht garan­tiert nicht wie das Origi­nal. Das liegt am Spirit, den hat man als noch junger Mensch einfach nicht. Guten Kartof­fel­sup­pe­spi­rit haben nur Omas mit langer Koch- und Lebens­er­fah­rung. Der Spirit ist übrigens nicht auf die Kartof­fel­suppe beschränkt, mit Rinder­rou­la­den, Königs­ber­ger Klopsen (Gruß nach Kalinin­grad!) oder Hühner­suppe verhält es sich genauso.

Ich schäl jetzt also Kartof­feln. Wenn die Suppe fertig ist, ruf ich kurz durch. Bis dahin und laßt die Synap­sen schmo­ren!



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