Karel Gott, der Jodelboy

Meine Damen, meine Herren,

ich freue mich, Ihnen erneut eine Videop­er­le aus Osteu­ropa präsen­tieren zu dür­fen: Karel Gott, der Jodel­boy. Rock’n’Roll mit leichtem Coun­try-Ein­schlag aus der Tsche­choslowakei. Hal­ten Sie durch, ab 2.50 min wird’s noch großartiger!

Angenehmes Mitjodeln,
Ihr ergeben­er Herr Amtsvorsteher



13 Kommentare zu „Karel Gott, der Jodelboy“

  1. Sehr geehrter Herr Amtsvorste­her, mit bestürzen nehme ich zur Ken­nt­nis das Sie weite Teile Ihrer (hof­fentlich nicht zu knapp bemesse­nen) Leben­szeit damit Ver­brin­gen obskure Inhalte in den uner­messlichen Weit­en des WWW zu suchen um diese dann den Besuch­ern Ihrer Behörde näher zu brin­gen. Unbescholtente Bürg­er, welche den Anblick solch­er Dinge mit erhöhter Herzfre­quenz und Schweißaus­brüchen quit­tieren. Wo bleibt Ihr Mit­ge­fühl für diese Men­schen? Ich bitte Sie somit ein­dringlich das ver­bre­it­en Con­tents solch­er Art nicht zu unter­lassen. Hochachtungsvoll, Heinz Schäuf­fele, König von und zu Württemberg

  2. Sehr geehrter Herr Amtsvorste­her, vie­len Dank für dieses Pracht­stück gesam­teu­ropäis­ch­er Kul­tur! Dass Sie damit auch Kri­tik ern­ten wer­den war Ihnen wohl bewusst.  Ein „Schäuf­fele“ ist aber eigentlich fränkisch und nicht würt­tem­ber­gisch, und der Franke an sich… naja, lassen wir das 😉

    Die Plakate am Ende sind ver­mut­lich kein Gang, son­dern, wie das ganze Werk, hoch poli­tisch motiviert und im Kon­text der tschechis­chen Boheme eine Kri­tik an plan­wirtschaftlich­er Kontigent“-Erfüllung, oder, je nach Sichtweise, an west­lich­er Leben­sart („Woody ist nicht in Texas“). Auf den Plakat­en ste­ht (von links unten nach rechts oben): „Gras“, „Sachver­stand näm­lich“, „mehr“. Hmm, vielle­icht also doch nur von psy­chotropen Sub­stanzen inspiri­ert, wie auch immer, hier nun die tragis­che Geschichte von Woody dem Cowboy…

    La la la …
    Und kaum hat stdo Kühe
    d als gute Manieren,
    über die kad gestoppt
    Kon­to, und es ist pedstavil:
    J ich Woody und heuti­gen Tag
    vnos hier bestellt Schäfer.
    La la la …
    Woody war der Cow­boy zdvoil und wir krvy mlo,
    und kadm Tag genan­nt wird,
    Kontin­gent zu erfüllen:
    Mil krvy heute gibt es povdti mm m,
    als es tat­säch­lich ist mit mlkem.
    La la la …
    Diese Milch die realen
    in Form vs bezdn,
    t haben oder nicht,
    Men­schen vten Geschmack.
    Neekl aber die Haupt­sache ist,
    e vc mlka m, t m tm prmie.
    La la la …
    Woody ist es, die guten Sitten
    und ignori­ert die vbec zu krvy
    und wieder krvy Nedbal,
    ob gesund oder ungesund,
    ekaly son­dern ob vzpomene,
    e zu Meißel mas Euter.
    La la la …
    Für dvno dvno JZD
    Woody ist nicht in Texas,
    führt ihn nkdo, die LPE
    wenn nicht in der Lage, Woody
    und pouen nm vyplv,
    e zdvoilost zu gut nkdy nebv.

  3. Sehr geehrter Herr Fine, das tiefe, inzestiöse Würt­tem­berg beste­ht qua­si nur aus Schäuf­fe­les Wil­der­muths und Scheibles. Die von Ihnen erwäh­nte fränkische Spezial­ität sollte doch weit über diesen schwäbis­chen „Spezial­itäten“ ste­hen. „Der Franke an sich.…“ , nun da gebe ich Ihnen unumwun­den recht. Mit fre­undlichen Grüßen, der König von Württemberg.

  4. Wert­er Herr König, Par­don wenn ich Ihnen fälschlicher­weise  den Franken untergeschoben habe, in der Tat unverzeih­lich, es gab hier wohl zulet­zt ein­fach zu oft Schäufele und Küm­mel in der Kan­tine, das trübt schon­mal die Sinne.… Sie haben sich den inzestiösen Würt­tem­berg­er Lan­dadel wahrlich ver­di­ent. Verbleibe mit fre­undlichen Grüßen und der Hoff­nung dass kein Geschmäck­le geblieben ist.

  5. Sehr geschätzter Herr Fine, die Zeit­en in der­er Monar­chen mit ihnen unwohl Geson­nen umsprangen wie es beliebte sind auch seit kurzem hier im schnö­den Würt­tem­berg vor­bei. Ihre wohl gewählten Worte des Par­don erkenne ich voll und ganz an. Zumal der Ver­weise auf Ihre Hauskan­tine keinen weit­eren Rückschluss zu lässt als das Sie ein ehren­hafter Mann sind. Es grüßt Sie, in inniger Verbindung unser­er bei­den Häuser, der König unter der Brücke.

  6. Wäre es *meine* Hauskan­tine hätte ich schon längst den Koch köpfen lassen 👿 Und als ehe­ma­liger Würt­tem­berg­er Schuld­knecht, der lange Zeit unter König Lothar dem Späten und seinem unver­gle­ich­lichen MV diente, freut es mich vom Zeit­en­wan­del zu hören, darauf ein Oet­tinger alko­hol­frei.…  Und was Ihr neues Kön­i­gre­ich ange­ht: Unter der Brücke ver­bringt man doch eh die beste Zeit des Leben!

  7. .….hm, nun, ich sehe dieses Doku­ment nicht ganz so poli­tisch motiviert wie Hr. Fine- eher als eine frühe Antwort auf die Elvis Filme der 60er Jahre, ich finde, es beste­ht schon eine frap­pierende Ähn­lichkeit. Lediglich, das Elvis sich eher mit Blondi­nen, als mit Kühen vergnügt hat. Aber in der osteu­ropäis­chen Steppe ist es mit Blondi­nen vielle­icht nicht so gut bestellt, und da muss man schon­mal auswe­ichen. Grund­sät­zlich finde ich, ein schönes Werk, angelehnt an die Mod­erne des Rock‚n‚Roll, aber gespickt mit tra­di­tionellen Wurzeln der schö­nen tchechis­chen Sprache und Jodel Elementen.
    @RayFine: Kannst Du Dir mal bitte ganz schnell die Zähne putzen gehen, und Dir damit nicht nur das BlutwurstOmelette aus der Kan­tine, son­dern auch das fränkische Geplänkel aus dem Mund waschen ??
     

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