web analytics

Monat: Juni 2009

Frau Blasko, ich bin sehr sehr böse mit Ihnen!

Sehr geehrte Frau Blasko,

seit Monaten tue ich beinahe nichts anderes, als Ihre wunder­same Stimme zu loben, Ihre Songs anzuprei­sen und alle Leser hier ganz grund­sätz­lich zum Erwerb Ihrer Alben zu überre­den. Jetzt haben Sie die Vorbe­stel­lun­gen für Ihr neues Album As Day follows Night freige­ge­ben. Wie schrei­ben Sie doch selbst so schön über den Inhalt Ihres neuen Albums:

As Day Follows Night, the long awaited third album from Sarah Blasko, is finally here! Well, almost. What we do have here is a super deluxe, extre­mely limited collector’s edition ready for you to pre-order right now. Only 1000 of these are going to be produ­ced in the entire world, and once they’re gone, that’s it!

Each signed and hand-packed box contains:
– Sarah Blasko’s new album As Day Follows Night
– A bonus disc titled Cinema Blasko, with Sarah performing her own rendi­ti­ons of some of her favou­rite film tunes from Annie Hall, The Sound Of Music, Cabaret, Fame and Xanadu
– 4 magic ink reveal cards and paint brushes. When the cards are painted with water, the artwork will be revealed!

You can pre-order the As Day Follows Night Super Deluxe Edition NOW here and you will instantly receive No Turning Back. Please note – packa­ges will be posted on July 10th. Please allow several days for delivery. The price above is exclu­sive of postage and handling. This is the ultimate collector’s item for Blasko fans. Get in quickly before they all go!

Als folgsa­mer Jünger und leidlich erfolg­rei­cher Propa­gan­dist Ihres musika­li­schen Schaf­fens wollte ich natür­lich prompt mein extrem limitier­tes Exemplar vorbe­stel­len. Globale Welt, globa­les Glück, so dachte ich mir ich meinem jugend­li­chen Leicht­sinn, doch was muß ich da sehen:

Klick!
Klick!

Sie versen­den nur inner­halb Austra­li­ens?! Frau Blasko, bei aller gebote­nen Zurück­hal­tung, das kann bitte nicht ihr Ernst sein! Sie sehen mich empört, enttäuscht, entrückt und ent-tenteich! In was für einer Welt leben wir eigent­lich? Ich möchte bitte auch eine limitierte Ausgabe und dafür nicht nach Austra­lien ziehen! Lassen Sie mich am Glück Ihres neuen Albums teilha­ben und denken Sie vielleicht noch einmal darüber nach!

Zutiefst enttäuscht,
Ihr gnädigs­ter Untertan


Karel Gott, der Jodelboy

Meine Damen, meine Herren,

ich freue mich, Ihnen erneut eine Video­perle aus Osteu­ropa präsen­tie­ren zu dürfen: Karel Gott, der Jodel­boy. Rock’n’Roll mit leich­tem Country-Einschlag aus der Tsche­cho­slo­wa­kei. Halten Sie durch, ab 2.50 min wird’s noch großartiger!

Angeneh­mes Mitjodeln,
Ihr ergebe­ner Herr Amtsvorsteher



Die besten Songs für einen Sonntagmorgen (27)

Morris­sey – „Billy Budd“

Aus aktuel­lem Anlaß. 😉

Alle Sonntamorgen-Songs als kosten­lo­ser on-demand-Free-Filesharing-Hokuspokus zum unver­bind­li­chen Reinhö­ren, Reinschauen und Reinset­zen hier!



Reisebericht: Morrissey live in Berlin

It’s time the tale were told…

… of how we took our Volks­wa­gen und uns auf den Weg machten. Kurzer Abste­cher ins Branden­bur­ger Land, wo Vertrau­ens­kas­sen am Straßen­rand auf solvente Erdbeer­kun­den warten. Keine Erdbeer­kun­den, sondern lecker Erdbeer­ku­chen (mit frischer Sahne!) wurde uns dann von einem Drittel der Peppone-Besat­zung kredenzt. Aus purer Dankbar­keit nahmen wir den jungen Erdbeer­ku­chen­bä­cker und eine weitere Potsda­mer Nacht­ge­stalt mit nach Berlin.

Nämlich in Richtung Colum­bia­halle, um dem Meister die gebüh­rende Ehre zu erwei­sen. Morris­sey gab sich die selbige, mein zweites Morrissey-Konzert nach 2006, damals in der Berli­ner Arena. Nach erfolg­rei­cher Parkplatz­su­che (ich sag ja, ich kenn mich eben aus! ;-)) standen wir auch prompt vor der Halle.

Der Security-Mensch am Einlaß sollte sich bei „Wetten, daß…“ bewer­ben, da er in der Lage ist, durch bloßes Abtas­ten meiner Taschen meine Fahrzeug­marke zu bestim­men. Respekt für diese Leistung und Dank für eine insge­samt sehr entspannte und freund­li­che Security. Nach der Versor­gung mit Geträn­ken auf zum Merchandise-Stand. 30 EUR für ein T‑Shirt, 10 EUR für eine 7‑Inch-Single, 4 EUR für einen (hoffent­lich wetter­fes­ten!) Aufkle­ber. Junge Junge, Preise wie im Westen, wie man früher immer so schön sagte. Merchan­dise also bis auf die Aufkle­ber verwei­gert und weiter zum Leute gucken: Angeneh­mes Publi­kum, Durch­schnitts­al­ter geschätzte 33 Jahre, klassi­sches Indie-Publikum. Einige Moz-Lookalikes, einer davon sah dem Meister beinahe zum Verwech­seln ähnlich. I walked a pace behind you at the sound­check. You’re just the same as I am. Respekt für die Frisur und Hochach­tung für die Jahres­kos­ten an Pomade!

Meister, wir kommen!

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. So alles gut geht, morgen mehr.


%d Bloggern gefällt das: