web analytics

Monat: Juni 2009

Die besten Songs für einen Sonntagmorgen (25)

Gisbert zu Knyphau­sen – „Kleine Ballade für zwischendurch“

Heute ein Sonntagmorgen-Songvorschlag der verehr­ten Frau Gnomo­rella. Sie hat mich mit einem Stück Rharbar­bar­ku­chen besto­chen; so komme ich also nicht umhin, heute den Gisbert zu preisen. Das tue ich aber gern und trotz­dem aus freien Stücken, wie ich ihn auch früher schon pries.

Ein toller Song für Sonntag­mor­gen, beson­ders auf der Autobahn. Hat ein bisschen was von Abschied und paßt somit ganz hervor­ra­gend zu meinem heuti­gen letzten Urlaubs­tag. Morgen geht das Theater von vorne los…

Alle Sonntamorgen-Songs als kosten­lo­ser on-demand-Free-Filesharing-Hokuspokus zum unver­bind­li­chen Reinhö­ren, Reinschauen und Reinset­zen hier!



Sarah Blasko – „All I Want“

Die neue Single „All I Want“ der von mir hochge­schätz­ten Sarah Blasko gibt’s ja schon ein paar Wochen, jetzt ist endlich das dazuge­hö­rige Video auf Youtube verfüg­bar. Das kommende Album wird „As Day Follows Night“ heißen, und ist ab dem 10. Juli erhält­lich. Auf Sarah Blaskos Blog gibt es eine Ankün­di­gung für die Möglich­keit einer Vorbe­stel­lung eines handsi­gnier­ten Exempla­res. Selbi­ges soll sehr limitiert sein, der Erwerb könnte mit Schwie­rig­kei­ten verbun­den sein: „It’s also kinda inter­ac­tive… i.e there may or may not be a bit of craft invol­ved.“ Nun heißt es also Augen offen­hal­ten, täglich den Blasko-Blog besuchen und irgend­wann in den nächs­ten Tagen hoffent­lich ein handsi­gnier­tes Exemplar abstau­ben. Man, bin ich aufgeregt!

Zur neuen Single kann ich kein wirklich objek­ti­ves Urteil abgeben, da ich immer, wenn Frau Blaskos Organ erschallt, hin und wech bin. Da bleibt nur mein obliga­to­ri­sches „Grooooooooooooooooooooß­ar­tig.“. Gute Unterhaltung.

Update: Einen weite­ren Song vom neuen Sarah Blasko-Album namens „No Turning Back“ gibt es hier zum Reinhö­ren. Anfangs- und End-Bass und – Schlag­zeug sind von einer ostdeut­schen Band geklaut. Wer weiß es? Dolles Ding!


„Pension Altstadt“ – auf dem Gipfel der Brezelberge

Meine lieben Leserin­nen und Leser,

mein Name ist Roß, und ich möchte heute ein paar Zeilen über das Buch „Pension Altstadt“ von Klaus Laus schreiben.

Die Story ist schnell erzählt: Der alte Brezel­ver­käu­fer Theodor trifft junge Brezel­ver­käu­fe­rin Rita und will sie von den Produk­ten einer bestimm­ten Firma aus der Nasch­mit­tel­in­dus­trie überzeu­gen. Das gelingt nicht, und Theodor stirbt an Verzweif­lung. Rita geht nach Brasi­lien und wagt einen Neustart als Landwir­tin. Sie gewinnt mehrere Fantas­til­lar­den Pesos im staat­li­chen Lotto und gründet eine Kranken­pfle­ger­schule. Dort lernt sie Pedro kennen und verliebt sich. Die beiden heira­ten, bekom­men Kinder. Das Glück scheint perfekt, doch Rita will zurück nach Europa…

Klaus Laus, meine Damen und Herren, den die meisten von Ihnen sicher bisher nur als Brezel­ver­käu­fer kannten, hat seinen Erstling „Pension Altstadt“ genannt. Die Frage nach dem Sinn der Titel­ge­bung drägt sich auf, wenn man das Buch gelesen hat. Doch man suche nicht nach platten Gründen. Das Werk ist ja nicht mehr und nicht weniger der Versuch, in gedräng­tes­ter Form Fragen nach dem Hier und Jetzt zu stellen und, wenn auch reich­lich abstrus, diese Fragen auch noch zu beantworten.

„Pension Altstadt“ ist eine Art Gleich­nis. Es meint uns, uns, die Leser, uns, die Menschen, uns, die absto­ßen­den und verach­tungs­wür­di­gen Brezel­ver­käu­fer. Jeder, und ich sage: jeder, ist eine Pension Altstadt. Warum, wird schnell klar, wenn man das Werk gelesen hat. Denn jeder hat mal, wie offen­sicht­lich auch Klaus Laus in seiner Schaf­fens­pe­ri­ode, diese Momente unend­li­cher Dumpf­heit und Leere. Wie ein dichter Nebel umgibt einen an solchen Tagen die bleierne Blödheit. Neben­bei bemerkt: Das Buch richtet sich durch­aus auch an Leute mit eklatan­tem Intel­li­genz­man­gel. Gerade diese Leute dürften das Buch lesen, ohne daß sie größere Schäden davon­tra­gen. Bei allen anderen kann man das nicht garantieren.

„Pension Altstadt“ ist im Verlag der Nahrungs­mit­tel­in­dus­trie erschie­nen und kann kosten­los in jeder Backstube bestellt werden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,
Ihr Gunnar Roß

%d Bloggern gefällt das: