Monat: September 2009

Kopf aus dem Fenster

Auf zum Plat­ten­deal­er eures Ver­trauens und die neue Ele­ment of Crime-Scheibe namens “Immer da wo du bist bin ich nie” kaufen. Fan­tastis­ches Album, gut wie lange nicht. Kommt natür­lich nicht an Weißes Papi­er oder Damals hin­term Mond ran, ist aber den­noch abso­lut großar­tig geraten.

Die titel­gebende Sin­gleauskop­plung ist übri­gens ein — wenn man das ganze Album betra­chtet — eher schwach­er Song; ich per­sön­lich hätte lieber “Kaf­fee und Karin”, “Am Ende denk ich immer nur an Dich” oder “Der weiße Hai” hier präsen­tiert, aber sei’s drum:



Kleine Entscheidungshilfe

Am Son­ntag ist es soweit: Es darf mal wieder gewählt wer­den. Als kleine Ein­stim­mung auf das Wahlwoch­enende eine Samm­lung der schön­sten Wahlwerbespots aus 50000 Jahren deutsch­er Geschichte:

Begin­nen wir mit einem Klas­sik­er: Dieter Hilde­brandt, Dschun­gel-Köni­gin Ingrid van Bergen und andere Gestal­ten spie­len “Frei­heit oder Sozial­is­mus” für die Sozis. Und das zu ein­er Zeit, als das “S” in SPD tat­säch­lich noch für “sozial” bzw. “sozialdemokratisch” stand.

Während 9/10 der CSU-Stammwäh­ler­schaft wohl auf der “größten offe­nen Dro­gen­szene der Welt” feierten, wurde Oma Wil­f­in­gseder aus Nieder­tupfin­gen zum Rap­port zum König Min­is­ter­präsi­den­ten Bay­erns bestellt. Sie hat­te keine Chance, FJS laberte die unter­wür­fige und besorgte Rent­ner­in in Grund und Boden. Wolf im Schaf­spelz, das soll das Stich­wort sein. 😉

Zum Abschluß mein Lieblingsspot. Die Grü­nen zur Bun­destagswahl 1980. Inklu­sive dem schön­sten aller Wahlsätze: “Das sind noch Men­schen wie Du und ich, Annegret!”. Ganz großes Laiendarsteller-Kino!

Wer mehr braucht, sollte sich unbe­d­ingt die His­torischen Wahlwerbespots (3 Teile) auf Youtube anse­hen. Rap­per Jan Delay, die Jour­nal­is­ten Friedrich Nowot­tny und Klaus Kle­ber, Schrift­stel­lerin Thea Dorn sowie Kam­era­mann Michael Ball­haus kom­men­tieren die schön­sten Wahlwerbespots aus 9 Mil­lio­nen Jahren Evo­lu­tion in Deutsch­land. Gute Unter­hal­tung und gute Wahl für den Sonntag!

Annika, wir kommen!

Mor­gen abend im Berlin­er Mag­net-Club: Hel­lo Saferide, wun­der­samer Tin­geltan­gel­non­stop­pop aus den Untiefen der skan­di­navis­chen Elchebene. Wir haben die Ehre. Kurzentschlossene Emporkömm­linge aus der Yin- oder Yang-Dynas­tie kön­nen kostengün­stig einen mein­er Börde­hub­schrauber mieten. So ist eine rechtzeit­ige Ankun­ft in der Haupt­stadt der Gefüh­le sichergestellt.* Ick tu ma tierisch freu’n, wie der Berlin­er sagt. Man sieht sich!

*Ich bitte die bei­den sinnlosen Sätze zu entschuldigen. Ich habe deut­lich zu wenig geschlafen, da gin­gen die Rhetorik-Pfer­d­chen wieder mit mir durch… Helau und Gute Nacht.

Howdie, Ladies!

Eine Kon­tak­tanzeige aus der Magde­burg­er Volksstimme vom 19. Sep­tem­ber. Man(n) muß ja schließlich wis­sen, was die Konkur­renz so treibt. Meine Frage an die Damen­welt: Find­en Sie die Anzeige genau­so bescheuert wie meine Wenigkeit oder sind Sie eventuell sog­ar ganz ange­tan? Eins noch: Wer mir erk­lärt, was “sen­ti­men­tale Moral” sein kön­nte, gewin­nt einen Tage­saus­flug in den Teu­to­burg­er Wald.

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