Famoses Zartgemüse

Daß TV-Wer­bung zu 98,7% filmis­ch­er Son­der­müll ist, habe ich durch enorm repräsen­ta­tive Stu­di­en zum The­ma mehr als ein­mal nachgewiesen. Die Neuau­flage der Bon­du­elle-Wer­bung hinge­gen, ruft Begeis­terung und die Erin­nerung an den Orig­i­nal-Spot her­vor. Ken­nt den noch jemand?



11 Kommentare zu „Famoses Zartgemüse“

  1. Großar­tig, old­school, da wer­den Kind­heit­sträume wach. Aber ist das vom Alter her nicht so das Du dazu West­fernse­hen hättest schauen müssen?
    Neben­bei, ich has­se Mais :mrgreen:

  2. mhm da ich ja im tal der ahnungslosen gross­ge­wor­den bin, kenn ich den spot nicht, aber ich finde ihn klasse 🙂
    ein­fach, irgend­wie ’suess’, stress­frei und kapieren tut den jeder

  3. West­fernse­hen war in mein­er Fam­i­lie ide­ol­o­gisch und emp­fang­stech­nisch abso­lut kein Prob­lem. Mais ist Spitze! Schat­ten hinge­gen im Tal der Ahnungslosen … man, da wür­den mir echt viele west­deutsche Kind­heit­serin­nerun­gen fehlen. Bekan­nte von meinen Eltern kom­men aus Dres­den; wenn die zu DDR-Zeit­en bei uns waren, waren sie immer ganz heiß auf ARD und ZDF.

  4. jule wäscht sich nie

    Der lief auch noch nach­dem die Mauer fiel..ich kenne den jeden­falls auch sehr gut und erin­ner mich immer an den kleinen der am Ende hin­ter­her ren­nt weil der den Anschluss nicht kriegt..herzig

  5. Ich kon­nte auch gle­ich mitsin­gen beimneuen spot. Gle­ichzeit­ig kam dieses wohlige Gefühl auf, das man als Kind hat­te, wenn man satt und zufrieden war. Das Ganze gibt es auch als Klin­gel­ton. Obwohl das wohl schon ein wenig pein­lich ist. Zumin­d­est im Berufsleben 🙁

  6. ich erin­nere mich! das war der lustige und selt­samer­weise  gle­ichzeit­ige ver­such des kap­i­tal­is­tis­chen und sozial­is­tis­chen sys­tems, die nahrungs­grund­lage auf  basis der (kolo­nialen) anbaus­taat­en und eigen­er nationaler exper­i­mente MAIS-mäßig zu fun­da­men­tieren. natür­lich kon­nte das end­pro­dukt nicht als blanker kol­ben unter das dies­bezüglich mis­strauis­che volk (man will uns die KARTOFFEL nehmen!)  gebracht wer­den.  in der DDR war mais  = viehfut­ter, nix zum essen für das ‘hungernde’ volk. meine oma hat­te die  hoheit über die küche und niemals, wirk­lich niemals gab es MAIS! eher noch schweinekartof­fen aus dem dämpfer mit EI und SCHINKEN drüber, wenn abends die män­ner vom mais­feld zurück kamen.
    ich erin­nere mich aber auch, dass im win­ter die getrock­neten maiskol­ben von den frauen ‘gepuhlt’ wur­den, also die körn­er von den kol­ben mit hil­fe eines löf­fel­stiels  getren­nt und sukzes­sive in säcke abge­füllt wur­den. das war dann win­ter­fut­ter für die hüh­n­er, enten und gänse sowie saatgut  für das  näch­sten jahr.
    das wer­be­film­chen kenne ich nur zu gut, ein klas­sik­er! als kind habe ich das mit­ge­sun­gen und irgend­wann kam dann mal diese dose im paket aus dem west­en, von deren inhalt ich sowas von gedeis­tert war, dass ich das zeug heute sog­ar in meinen salat mache.

  7. Zu meinem Bedauern kenn ich den alten Spot tat­säch­lich noch. Wobei mein Bedauern weniger der Ken­nt­nis ansich, als dem Umstand gilt, daß ich offen­bar entset­ztlich alt bin. *Schluchz*
    Im Osten gab es übri­gens das Lied: Der Mais, der Mais wie jed­er weiß das ist die Wurst am Sten­gel. -> http://www.mestlin.de/maislied.htm Hat meine Mut­ter immer gesungen. 

  8. @ ettelov: Den Kartof­feldämpfer kenn ich auch noch; manch­mal ver­misse ich sog­ar den echt leck­eren Geruch. Lei­der gab’s die Kartof­feln immer nur für Schweine und Mais war tat­säch­lich Viehfut­ter. Danke für die längst ver­loren geglaubte Info! 🙂

    @ Roland: Auch Dir Dank für das Mais­lied, welch­es ich bis zur näch­sten Mais­sai­son auswendig ler­nen will. Wann ist eigentlich Maissaison???

  9. nun ja, ich habe ler­nen müssen, mein alter zu akzep­tieren. da iss­es dann eher so dass man sich freut und stolz darauf ist,  sich an den uraltspot noch zu erin­nern. allerd­ings weiß die wis­senschaft inzwis­chen, dass die langzei­t­erin­nerun­gen auch bei Alzheimer noch am läng­sten funk­tion­ieren …:roll:

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