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Monat: Dezember 2009

Ausgewählte Spezialitäten garantieren höchsten Genuß

Ich sattelte mein Ankunfts-Automobil und fuhr über vieler­lei Hinbringungs-Straßen in Richtung eines jener Läden, welche Bereitstellungs-Lebensmittel zum käufli­chen Aneignungs-Erwerb bereit­hal­ten. Dort angekom­men, griff ich behende zum Hineinpack-Einkaufswagen und erwarb unter anderem eine Tafel Herkunfts-Schokolade.



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Hundehypothetisches

Gesetzt den Fall, jemand aus eurem Bekann­ten­kreis würde sich entschlie­ßen, nach länge­rer sinn- und hunde­lo­ser Zeit zwei Exemplare der Gattung Canis lupus familia­ris bei sich aufzu­neh­men. Was würdet ihr ihm raten – wie soll er (oder sie!) die beiden Schätz­chen taufen? Ich bin gespannt … Falls sich jemand nicht entschei­den kann – Multi­ple Choice ist möglich – maximal 3 Antwort­mög­lich­kei­ten pro Nase. Auf geht’s!

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Gibt’s eigentlich ’ne App gegen Nervensägen?!

Liebe T‑Mobile-Schnösel,

kurz vor Silves­ter eine Bitte: Entsorgt doch zum Jahres­wech­sel den unten gezeig­ten Werbe­spot gleich mit. Ich möchte den im neuen Jahr nicht mehr sehen müssen. Warum? Ganz einfach: Das blöde grenz­de­bile Lächeln der Protago­nis­tin geht mir auf den Keks. Genau wie ihr auf süßes kleines Indie­mäd­chen getrimm­tes Outfit. Wie niedlich. Diese ganz pseudo­hippe Guck-ma-was-das-Internet-alles-kann-Attitüde nervt mich. Diese verlo­gene Pseudo-Romantik mit Wollpulli und Graffity-Mauer, dieser ganze oberfläch­li­che Scheiß, der Musik nur noch zu schmü­cken­dem Beiwerk für eure Drecks-Hightec-„Gadgets“ degra­diert. Bäng, Bäng, Bäng, ich kann alles kaufen und runter­la­den! Gibt’s da nich ’ne App für?! Brennt, iPhones, brennt!

Noch ’ne Frage: Was soll dieses Geseier, von wegen „Grenzen gab’s gestern?“. Ist da eventu­ell jemand aus eurer Werbe­ab­tei­lung in einen Topf Buchsta­ben­suppe (außer dem „G“ war alles aufge­ges­sen) gefal­len?! Mitschrei­ben: Grenzen gibt’s auch heute noch, beson­ders jene, von denen ihr da schwa­felt. Schon mal versucht, auf dem Land ’ne vernünf­tige Daten­ver­bin­dung via Handy aufzu­bauen? Da könnt ihr mal so richtig an eure Grenzen gehen!

Das einzige, was rockt, ist der nur schein­bar mitwip­pende Typ im Auto. Mal genau hinse­hen: In Wirklich­keit ist der bis unter die Schädel­de­cke zugekifft und denkt sich „Wann verschwin­det die Alte endlich?“.

Ach ja, der Song ist auch Scheiße! Abtreten!



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Tocotronic im Kampf gegen die Baumarkt-Gesellschaft

Neuig­kei­ten von Tocotro­nic. Entge­gen ihrer eigenen Philo­so­phie sind die vier Herren aus Hamburg fleißig und veröf­fent­li­chen Ende Januar ihr neues Album „Schall und Wahn“. Thema wird wohl erneut die Kapitu­la­tion vor dem eigenen Ich sein, wie schon auf gleich­na­mi­gem Vorgän­ger­al­bum. Selbi­ges hat mich damals bei Erschei­nen zwar ganz schön umgehauen, dennoch sehe ich mit etwas Abstand die Lust an der Kapitu­la­tion etwas kriti­scher. Es ist wohl einfa­cher, wenn man sich – drama­tisch gespro­chen – ums eigene materi­elle (Über-)Leben keine allzu großen Gedan­ken machen muß. Entwe­der, weil man bisher fleißig war oder weil man mit einem gülde­nen Löffel­chen im Popo zur Welt kam. Aber das wird das hansea­ti­sche Bürger­tum wohl selbst am besten wissen…

Nachfol­gend die erste Single „Macht es nicht selbst“. Ich bleibe gespannt.



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