Kategorien
Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Der Mensch als Industriepalast

(Klick!)

Das mensch­li­che Innen­le­ben als Indus­trie­pa­last. Keine Ahnung, wo ich das Bildchen mal gefun­den habe. Plakat- und Illus­tra­ti­ons­kunst vom Aller­feins­ten, sowas macht heute kaum noch jemand.

Teile diesen Beitrag:

15 Antworten auf „Der Mensch als Industriepalast“

Die Milz fehlt ! Immer fehlt die Milz!
Völlig zu Unrecht fristet die Milz ein unbeach­te­tes Dasein!
Dabei ist sie gut fürs Blut, und wenn sie mal geris­sen ist, ist das auch nicht angenehm!
Mehr Beach­tung für die Milz! Mehr Beach­tung für die Milz!

Die Milz gabs doch 1926 bestimmt noch nicht, in Stuag­art schon garnett (die Milz haben SIE doch nur erfun­den um uns besser zu kontrol­lie­ren!)

Aber die hübsche Zeich­nung kommt mir auch irgend­wie bekannt vor (aus Schul­bü­chern?). Tja, was war das nicht für eine schöne einfa­che indus­tria­li­sierte Weltsicht… und natür­lich hört sie züchtig über der Gürtel­line auf.

Ups, moment, ich nehme alles zurück: DA IST DOCH DIE MILZ!
Rechts unten. Mensch, Gnomo­rella, mach doch mal die Augen auf!

So hätte mir Biolo­gie auch gefallen..zumindest wenns zur Photo­syn­these und der Verer­bungs­lehre auch so illus gegeben hätte.

Da brauchst du noch ne Illus­tra­tion für um zu wissen wie die Erektion funktio­niert? Das ehrt dich lieber Alex:)

hab das bild heut in der berli­ner zeitrung gefun­den anläss­lich der nacht der langen museen. mir fehl aber ein index dazu für all die kleinen zahlen und buchsta­ben.
schnee­kalte grüße aus berlin von kc

@kc: Der von dir vermisste Index, der die vielen kleinen Zahlen in der Industriepalast-Illustration erläu­tert, ist in unserem Buch „Fritz Kahn – Man Machine / Maschine Mensch“ zu finden; die erste Monogra­fie über Werk und Leben von Fritz Kahn (1888–1968) erschien 2009 im Verlag Spring­erWi­en­Ne­wYork, enthält über 250 Abbil­dun­gen auf 208 Seiten und im übrigen auch das Poster in gefal­te­ter Form.

Diesen Beitrag kommentieren: