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Monat: Juli 2010

I got your name tattooed inside of my heart…

… verstand ich, als ich zum ersten Mal dem Titel­track des neuen The Gaslight Anthems-Albums „Ameri­can Slang“ lauschte. Dabei heißt es im Text I got your name tattooed inside of my arm, was zwar nicht weniger poetisch, aber deutlich weniger schön ist. Trotz meines Hörfeh­lers spreche ich hiermit mal wieder eine unbedingte Kaufemp­feh­lung für das überaus famos geratene Album aus. Ganz großes Kino, respek­tive Tennis – und seit überges­tern beim Mailor­der eures größt­mög­li­chen Vertrau­ens erhältlich.



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Ich will Flüsse loben!

Wir sitzen am Kamin, das Feuer knackt als wär‘ es echt.
Wir reden über alles, was uns interessiert.
Wir sehen fern, wir essen eine Kleinigkeit,
und weil alles getan ist, trinken wir ein Bier.
Und dann fragst du mich: Was schaust du am liebs­ten an?
Und ich sage Natur­filme, weil man da sehen kann,
wie schön die Welt ist, und was die Tiere tun,
wohin die Vögel ziehn, wenn es kalt wird in Berlin.

(Funny van Dannen – „Natur­filme“)

Flüsse, Flüsse, Flüsse. Wer kennt sie nicht, diese kleinen nassen Dinger die sich durchs ganze Land – ja die ganze Welt! – schlän­geln. Flüsse sind super, Flüsse sind prima, Flüsse sind sympa­thi­sche Zeitge­nos­sen. Sie machen nicht viel Aufhe­bens um ihr Wohlerge­hen, sie fließen einfach nur dahin. Das ist nicht nur mir aufge­fal­len, sondern auch dem Fernseh­sen­der arte. Selbi­ger zeigt von heute an bis zum 3. August jeden Abend ab 19.30 Uhr in der Reihe „Flüsse der Welt“ einen Fluß im Fernsehen:

Quell des Lebens, Verkehrs­weg, geteil­tes oder umkämpf­tes Kultur­erbe, wilde Natur und großzü­gi­ger Quell von Elektri­zi­tät: kein Fluss gleicht dem anderen. Die sieben­tei­lige Dokumen­ta­ti­ons­reihe „Flüsse der Welt“ porträ­tiert die großen Ströme der Erde in ihrer beein­dru­cken­den Einzigartigkeit.
In großar­ti­gen HD-Aufnahmen werden die Flüsse an ihren schöns­ten Stellen gezeigt, von der kleinen Quelle über die reißen­den Strom­schnel­len zum breiten Fluss oder stillen See über die Wasser­fälle bis zum Delta. Dabei sind die gezeig­ten Wasser­wege nicht immer die bekann­tes­ten Flüsse.
An ihren Ufern siedeln seit Jahrtau­sen­den Menschen, deren Leben und reiche Kultur nur durch die großen Ströme möglich war und ist. Die Dokumen­ta­ti­ons­reihe zeigt die Menschen, die heute dort leben und die untrenn­bar mit den Flüssen verbun­den sind. (Quelle)

Man beginnt also heute mit dem schönen Colorado River und läßt dann Niger, Okavango, Urubamba, Nil, Orinoko und Mekong folgen. Wer Inter­esse an grandio­sen Natur­auf­nah­men hat oder ganz allge­mein auch mal Flüsse loben möchte (wie Rainald Grebe das so gern tut), der sollte heute abend einschalten!

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Die besten Songs für einen Sonntagmorgen (73)

The Joy Formi­da­ble – „Whirring“

Nur drei Leute, aber machen Krach für fünf. Warum acht Minuten musizie­ren, wenn man alles nötige auch in genau zwei Minuten und neunund­vier­zig Sekun­den sagen kann? Warum schla­gen diese jungen Menschen ihre Instru­mente kaputt?! (Wir hatten früher keine Gitar­ren, wir hatten Holzboh­len mit Pferde­haar bespannt!!!) Warum fallen die Instru­mente am Ende wieder den Berg hoch? Warum spotten die Künst­ler der Schwer­kraft? Warum? Warum? Warum?

Soviele Fragen. So wenig Antwor­ten. Ihr ganzen kommen­tier­fau­len Sommer­loch­ler da draußen ahnt ja gar nicht, was ihr hier Gutes verpaßt. Während ihr euch auf Majorka die Sangria liter­weise in eure verdor­be­nen Kehlen kippt, fröhnen wir dankbar Zurück­ge­blie­be­nen der Hochkul­tur der musika­li­schen Unter­hal­tung und ziehen uns die ganzen guten Songs in feinen Linien ziseliert von chrom­um­ran­de­ten, auf Hochglanz polier­ten Glasti­schen durch die Ohren. Langer Satz, beschei­dene Inter­punk­tion, schwer zu lesen. Ich muß wohl mal wieder in die Formu­lie­rungs­kor­rek­tur … bis nächste Woche!

Alle Sonntagmorgen-Songs als kosten­lo­ser on-demand-Free-Filesharing-Hokuspokus zum unver­bind­li­chen Reinhö­ren, Reinschauen und Reinset­zen hier!



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