Die besten Songs für einen Sonntagmorgen (73)

The Joy For­mi­da­ble — “Whirring”

Nur drei Leute, aber machen Krach für fünf. Warum acht Minuten musizieren, wenn man alles nötige auch in genau zwei Minuten und neu­nund­vierzig Sekun­den sagen kann? Warum schla­gen diese jun­gen Men­schen ihre Instru­mente kaputt?! (Wir hat­ten früher keine Gitar­ren, wir hat­ten Holzbohlen mit Pfer­de­haar bespan­nt!!!) Warum fall­en die Instru­mente am Ende wieder den Berg hoch? Warum spot­ten die Kün­stler der Schw­erkraft? Warum? Warum? Warum?

Soviele Fra­gen. So wenig Antworten. Ihr ganzen kom­men­tier­faulen Som­mer­lochler da draußen ahnt ja gar nicht, was ihr hier Gutes ver­paßt. Während ihr euch auf Major­ka die San­gria liter­weise in eure ver­dor­be­nen Kehlen kippt, fröh­nen wir dankbar Zurück­ge­bliebe­nen der Hochkul­tur der musikalis­chen Unter­hal­tung und ziehen uns die ganzen guten Songs in feinen Lin­ien zise­liert von chro­mum­ran­de­ten, auf Hochglanz polierten Glastis­chen durch die Ohren. Langer Satz, beschei­dene Inter­punk­tion, schw­er zu lesen. Ich muß wohl mal wieder in die For­mulierungsko­r­rek­tur … bis näch­ste Woche!

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3 Kommentare zu „Die besten Songs für einen Sonntagmorgen (73)“

  1. jawohl, sehr fein­er Ohren­schmaus — der absolute Kracher, die Gitar­renar­beit — obwohl das wohl zu dritt schw­er nachzu­vol­lziehen ist — aber mogeln da nicht alle ein wenig…?

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