Monat: Juli 2010

Die besten Songs für einen Sonntagmorgen (73)

The Joy For­mi­da­ble — “Whirring”

Nur drei Leute, aber machen Krach für fünf. Warum acht Minuten musizieren, wenn man alles nötige auch in genau zwei Minuten und neu­nund­vierzig Sekun­den sagen kann? Warum schla­gen diese jun­gen Men­schen ihre Instru­mente kaputt?! (Wir hat­ten früher keine Gitar­ren, wir hat­ten Holzbohlen mit Pfer­de­haar bespan­nt!!!) Warum fall­en die Instru­mente am Ende wieder den Berg hoch? Warum spot­ten die Kün­stler der Schw­erkraft? Warum? Warum? Warum?

Soviele Fra­gen. So wenig Antworten. Ihr ganzen kom­men­tier­faulen Som­mer­lochler da draußen ahnt ja gar nicht, was ihr hier Gutes ver­paßt. Während ihr euch auf Major­ka die San­gria liter­weise in eure ver­dor­be­nen Kehlen kippt, fröh­nen wir dankbar Zurück­ge­bliebe­nen der Hochkul­tur der musikalis­chen Unter­hal­tung und ziehen uns die ganzen guten Songs in feinen Lin­ien zise­liert von chro­mum­ran­de­ten, auf Hochglanz polierten Glastis­chen durch die Ohren. Langer Satz, beschei­dene Inter­punk­tion, schw­er zu lesen. Ich muß wohl mal wieder in die For­mulierungsko­r­rek­tur … bis näch­ste Woche!

Alle Son­ntag­mor­gen-Songs als kosten­los­er on-demand-Free-File­shar­ing-Hokus­pokus zum unverbindlichen Rein­hören, Rein­schauen und Rein­set­zen hier!



FvRvLKW*: Fernruf

Klick!

“Fer­n­ruf” statt “Tele­fon”. Nicht auszu­denken, wie lange dieser LKW schon mit dieser Auf­schrift durch die Lande fährt. Meine Fer­n­rufkennz­if­fer ste­ht im Impres­sum. Wenn watt is, ein­fach mal fernrufen!

*Fotos von Rück­an­sicht­en von Lastkraft­wa­gen.

Umweltschweine…

… gab es auch zu DDR-Zeit­en, wie vorste­hende Kleinanzeige beweist. Über­haupt ist das Umwelt­be­wußt­sein eine Erfind­ung der unmit­tel­baren Post­mod­erne, also kwasi gestern erst ent­standen. Wer’s nicht glaubt, sollte sich nachts auf 1Festival mal die Tagess­chau von vor 20 Jahren anschauen… da war CO2 noch eine ger­ade frisch vergessene Merk­würdigkeit aus dem Chemie-Unter­richt und “Wet­ter noch gar kein Kli­ma!”, wie Rainal­do Gre­bono einst eben­so schön wie tre­f­fend formulierte.

Außer­dem bin ich unbe­d­ingt dafür, das Wort “Wald” durch “Walde” zu erset­zen. Ich bin im Walde und außer­dem im Bilde.

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