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Kraut und Rüben

Learning how to ride a Bike

Ich könnt‘ mich bepul­lern … Dank an Jule für den freund­li­chen Hinweis.

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Kraut und Rüben

Die geschworenen Jungfrauen von Albanien

In Albanien gibt es Frauen, die aufgrund eines uralten Ritus in einer männli­chen Identi­tät leben. Die Gründe dafür sind unter­schied­lich. Einige nehmen die Position verstor­be­ner Brüder oder Väter ein. Andere entschei­den sich in einer archai­schen Gesell­schaft, in der Frauen tradi­tio­nell eine unter­ge­ord­nete Rolle spielen, bewusst für das privi­le­gierte Leben in einer männli­chen Rolle. Solange der Schwur der ewigen Jungfrau­en­schaft einge­hal­ten wird, akzep­tiert die Gesell­schaft dies.

Diese so genann­ten „geschwo­re­nen Jungfrauen“, in der Landes­spra­che „Burrne­sha“ genannt, werden in den Familien geach­tet und erhal­ten den Status von Männern. Sie leisten Männer­ar­beit, kleiden und verhal­ten sich wie Männer. Die „Sworn Virgins“ füllen ihre Rolle so perfekt aus, dass sie im Laufe der Zeit außer­halb der Familie nicht mehr als Frauen erkannt werden. Nicht nur ihre innere Einstel­lung ändert sich, auch ihre Physio­gno­mie. Mit den Jahren geht die Frau in ihnen verlo­ren. Diese Tradi­tion ist das einzig bekannte Beispiel für einen insti­tu­tio­na­li­sier­ten Geschlechter-Rollenwechsel in Europa. (unter teilwei­ser Verwen­dung dieser Quelle)

Die 1977 in Bulga­rien geborene und in Hamburg lebende Fotogra­fin Pepa Hristova hat die „Sworn Virgins“ in Albanien fotogra­fiert.

alle Fotos © Pepa Hristova

Weiter­füh­rende Links:

Titel, Thesen, Tempe­ra­mente zum Thema (Video)
Titel, Thesen, Tempe­ra­mente zum Thema (Text)
Homepage Pepa Hristova
Mehr Bilder „Sworn Virgins“ von Pepa Hristova

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Kraut und Rüben

Google Home View

Wenn SIE kommen und bei euch klingeln, holt sicher­heits­hal­ber schnell die Pixel­bal­ken raus … Gut ist, daß SIE mit den Großstäd­ten anfan­gen, und davon sind im Osten meines Wissens nur Leipzig und Dresden betrof­fen. Aber eines Tages werden SIE ganz sicher auch bis nach Groppen­dorf, Schackens­le­ben und Acken­dorf vordrin­gen und dann bin ich gewapp­net, weil vorge­warnt.


(via Gorsvet)

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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Mir lasse den Dom in Machteburch

Getunte Version nach dem Klick!

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Musik

Die besten Songs für einen Sonntagmorgen (79)

Rio Reiser – „Jenseits von Eden“

Einer meiner Alltime-Faves und einer der besten Scherben-Texte überhaupt. Umso erstaun­li­cher, wenn man weiß, wie er entstan­den ist:
Alle Songs auf dem Album IV wurden mit Hilfe von Tarot-Karten geschrie­ben. Das so genannte „Tarot-Geheimnis“ wurde erst Jahre nach Front­mann Rio Reisers Tod gelüf­tet, weil befürch­tet wurde, die Magie der innova­ti­ven und manch­mal sehr anders­ar­ti­gen Songs würde dadurch verlo­ren gehen. Eigent­lich alle Texte strot­zen vor Bildern und Metaphern, kaum etwas ist eindeu­tig. (Quelle) „Jenseits von Eden“ entstand aus zusam­men­ge­wor­fe­nen Textbau­stei­nen, welche die Mitglie­der auf Zetteln in einen Kasten warfen, anschlie­ßend zogen und mitein­an­der kombi­nier­ten.

Alle Sonntagmorgen-Songs als kosten­lo­ser on-demand-Free-Filesharing-Hokuspokus zum unver­bind­li­chen Reinhö­ren, Reinschauen und Reinset­zen hier!



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Kraut und Rüben

15 Minuten Ruhm: The Hero Of The World!

Ich bin ein Held. Unter anderem in Schwe­den. Hier der Video­be­weis!

[flv:http://www.boerdebehoerde.de/wp-content/uploads/video/boerdehero.flv 520 325]
(via daRONN)

Falls das einge­bet­tete Video nicht läuft, hier ist der Direkt­link!

Wer will auch mal, wer hat noch nicht?!

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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Leuchtreklame in der DDR

Mitte Septem­ber erscheint im Verlag Das Neue Berlin der Bildband Plaste und Elaste – Leucht­re­klame in der DDR. Das Buch gewährt einen großar­ti­gen Einblick in die beinahe ins Verges­sene geratene Kunst der Licht­wer­bung. Hier gibt’s ein paar Einbli­cke:

Wenn es Nacht wurde in der DDR, war es nicht nur dunkel – mancher­orts erstrahl­ten in bunten Neonlet­tern Werbe­bot­schaf­ten. Nicht nur das einzelne Produkt, sondern die volks­ei­gene Indus­trie als solche wurde geprie­sen oder Losun­gen in Bild und Buchsta­ben gebannt: Auf der Autobahn leuch­tete dem Autofah­rer »Plaste und Elaste aus Schko­pau« entge­gen, »Mehr lesen, wissen, können« stand am Gebäude des Kommissions- und Großbuch­han­dels, »Tradi­tion und Fortschritt für moder­nes Wohnen« am Möbel­kom­bi­nat. Goethes »Mein Leipzig lob ich mir« grüßte die Besucher der Messe­stadt, »Trink Margon­was­ser, prickelnd frisch« wurde den Dresd­nern empfoh­len, blubbernde Zierfi­sche lockten in die Zoohand­lung in der Frank­fur­ter Allee. Nach 1990 ging das Licht aus. Leucht­re­klame, notfalls in Einzel­buch­sta­ben, wurde zum begehr­ten Sammler­ob­jekt, manche fand sogar den Weg ins Museum. In diesem Bildband sind die schöns­ten und origi­nells­ten Leucht­re­kla­men von einst abgebil­det. Noch einmal erstrah­len sie in ihrem unver­kenn­ba­ren Design. (Aus dem Amazon-Promotext)

Der Bildband hat 128 Seiten und kostet 14,95 EUR. Hier der Link zum Buch bei Amazon.

Alle Fotos © Verlag Das Neue Berlin

Weiter­füh­rende Links:
Leucht­re­klame in Leipzig
Neonpracht auf grauen Mauern (Zeit Online, 1999)

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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Schweriner Mädchen machen Mode

Klick!

… und Neubran­den­bur­ger, Eisen­hüt­ten­städ­ter, Wisma­ra­ner und Mädchen aus Wladi­wos­tok machen sicher auch Mode.

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