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Carlo Tamborini macht die Haare schön

von Torsten am 16. August 2010 · 1 Kommentar

in Fundsachen, Kraut und Rüben, Politik

Carlo Tambo­rini macht die Haare schön. Das tat er schon vor Hunder­ten von Jahren und tut es bis heute. Auf MDR.de berich­tet der Meister der flinken Schere vom letzten Haarschnitt für DDR‐Mark:

Ungeach­tet seines klang­vol­len Namens ist Carlo Tambo­rini vor 20 Jahren kein Star‐Coiffeur. Dennoch stehen die Menschen im Sommer 1990 Schlange vor dem Salon des Magde­bur­ger Herren­fri­seurs in der Lübecker Straße. Es ist der 30. Juni, der letzte Tag vor der Währungs­union. Die Menschen im Osten wissen: Am nächs­ten Tag werden sie nicht nur die harte D‐Mark, sondern auch härtere Preise haben. Mit einem Herren‐Haarschnitt für 1,50 Ost‐Mark ist es dann vorbei. Zahlrei­che Ostdeut­sche nutzen die letzte Gelegen­heit, ihren Kopf zum Schnäppchen‐Preis in Fasson bringen zu lassen. Allein vor dem Salon Tambo­rini in der Magde­bur­ger Neustadt stehen an diesem Sonnabend Hunderte Männer gedul­dig an. Der Friseur­meis­ter erinnert sich: „Diese Leute wollten alle noch für DDR‐Geld die Haare geschnit­ten haben, weil’s immer rumging: Wenn wir Westen werden, müssen wir mehr bezah­len. Deshalb sind sie alle vorher nochmal gekom­men.“

Die ganze Geschichte gibt es hier.

© Foto: Carlo Tambo­rini himself/MDR

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1 schatten August 16, 2010 um 11:26 Uhr

hihi sehr schöne geschichte und das alles im beschau­li­chen magde­burg, ein wahnsinn :mrgreen:

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