In Sächsisch bitte!

Ein Zebra versteht nur sächsisch. In Wirklich­keit dürfte es aller­dings seinen Pfleger am Klang seiner Stimme erkannt haben – völlig unabhän­gig davon, welchen Dialekt der Mann spricht. Übrigens: Norwe­gi­schen Lehrern ist es bereits seit 1878 verbo­ten, Kinder wegen ihres Dialek­tes zu rügen.

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6 Kommentare

  1. Als wasch­echte Thürin­ge­rin verwehre ich mich gegen solche Verall­ge­mei­ne­run­gen. Vor allem der Dialekt im Erfur­ter Raum hat meiner Meinung nach wenig mit Sächsisch zu tun, da dort z.B. alle weichen Konso­nan­ten (b, d, g) hart ausge­spro­chen werden (p, t, k), während in Sachsen genau das Gegen­teil der Fall ist (aus p, t, k macht der Sachse b, d, g). Kleiner Schwank aus der Jugend meiner Mutter hierzu: Nach einer feucht­fröh­li­chen Party schrieb ihre Freun­din in das Gäste­buch der Party­aus­rich­ter: „Das war eine Hammer­fehde!“ Jeden­falls glaube ich, dass im Fall des Zebras alles nur Zufall war, weil auch die Intona­tion des Thürin­gi­schen und Sächsi­schen nicht beson­ders ähnlich sind.

  2. @ Daniel: I ♥ Video­text!

    @ Charlotta: Beim nochma­li­gen Lesen fällt mir auf, daß ich den Text eventu­ell falsch verstan­den habe. Ich gelobe. Vor allem Besse­rung.

    @ Jule & Vero: Ihr habt natür­lich absolut Recht!

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