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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Wahlkampf (2)

Klick!

Es geht um Klarheit und Können. Aber es geht immer auch um Königs­ber­ger Klopse. Manch einer, der sich nicht klar darüber ist, ob er Königs­ber­ger Klöpse überhaupt kann, schlägt vielleicht erstmal in einem Kochle­xi­kon nach. Wieder andere, die frisch und wohlge­mut an die Zuberei­tung eines Königs­ber­ger Klops­ge­rich­tes gehen, täuschen Klarheit und Können vielleicht nur vor. Klar ist in jedem Fall: Wer Königs­ber­ger Klopse kochen kann, ist ein klarer Könner. Klack Klack.

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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Wahlkampf (1)

Am 20. März 2011 finden in Sachsen-Anhalt Landtags­wah­len statt. Ab sofort in loser Folge: Wahlwer­bung.

Klick!

Ich bin immer für Sie da. Egal, ob Ihnen gerade das Essen angebrannt ist, der Abfluß verstopft ist oder die Katze auf den Teppich gepie­selt hat – ich habe für alles eine Lösung. Kompe­tenz durch Anwesen­heit. 25 Stunden am Tag. 8 Tage die Woche. 400 Tage im Jahr.

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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

R.E.M.-Tour 2003

Was man nicht alles wieder­fin­det, wenn man sich einmal die Zeit nimmt, seine Festplatte aufzu­räu­men: Im Jahr 2003 war ich im Auftrag des deutschen R.E.M.-Fanclubs für die Gestal­tung des Bootleg-Artworks der 03er-Tour zustän­dig. Neben jeder Menge netter und inter­es­san­ter Leute, die ich in diesem Jahr kennen­lernte, bekam ich auch jeden Mitschnitt eines Konzer­tes frei Haus gelie­fert. Am Ende des Jahres war es dann eine ganze Umzugs­kiste voller R.E.M.-Bootlegs. Das zugehö­rige Cover­art­work war dann frei über meine Homepage ((… und wo ich grad den Paypal-Link auf der Seite sehe: Es hat genau eine einzige Person gezahlt. Und zwar einen Euro. Bei insge­samt ca. 8000 Downloads… 😉 )) verfüg­bar. Beim Artwork hab ich mir damals große Mühe gegeben, mein damali­ges wie heuti­ges Lieblings­boot­leg – sowohl was das Konzert als auch das Cover angeht – ist der Mittschnitt aus der Brixton-Academy in London. Beim Konzert in Berlin war ich dann auch selbst anwesend, aller­dings hat’s mir weniger gefal­len – zu groß, zuviele Menschen.

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Musik

Die besten Songs für einen Sonntagmorgen (100!)

 

100 Songs für einen Sonntagmorgen



Alles begann an einem nebli­gen Novem­ber­mor­gen im Jahre 2008 nach Christi. Ich war gerade von der Nerzjagd aus dem Wald zurück, als es wie ein Blitz in mich fuhr: Es müßte immer Musik da sein, immer und überall, vor allem aber an jedem Sonntag­mor­gen. Ich ging in die Garage um nach meinen alten Tesla-Tonbändern zu sehen. Unter der Kiste mit dem Ratten­gift und den Garten­klein­ge­rä­ten lagen sie – unver­sehrt und in durch­aus gutem Zustand. Fortan begann ich, das Sonntags­ri­tual in der Garage zu einem festen Termin an meinen Sonnta­gen zu machen. Jeden Sonntag stieg ich ins Tal meiner Tonbän­der hinab und hob einen Schatz. In mühevol­ler Klein­ar­beit setze ich die Magnet­band­frag­mente zusam­men, drehte rasch einen Film dazu und übergab diesen an den Bauern Juhtup. Der Rest, meine lieben Leser, ist Geschichte.

Zum einhun­ders­ten Jubiläum mußte ich nicht allzu tief in meine Tonschatz­kam­mer kriechen, da die neuen Bänder ja obenauf liegen. Neben dem neues­ten Band mit einem ganz beson­de­ren Song habe ich auch ein wenig Pathos für Sie mitge­bracht:
Ich möchte einen Toast ausspre­chen. Einen Toast auf das Leben. Einen Toast auf die Liebe. Und nicht zuletzt einen Toast auf den Frühling. Dieser Song ist für alle, die gehen mußten. Für alle, die geblie­ben sind. Für Sie, für mich, und für jeden, der weiß worum es geht.

And from town to town I roam, Take me so very far from home and I woke up one summer day and I fell in love. And the times have changed, my friend. I’ll be here to the bitter end. And I’m here to make my stand with the keyboard in my hand…

Glück Auf! und auf die nächs­ten 900!

100

[flv:http://www.boerdebehoerde.de/wp-content/uploads/video/100.flv 640 480]

Alle Sonntagmorgen-Songs als kosten­lo­ser on-demand-Free-Filesharing-Hokuspokus zum unver­bind­li­chen Reinhö­ren, Reinschauen und Reinset­zen hier!



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Kraut und Rüben

Die Zukunft heißt nicht Helge

Nach Jahren des Darbens, der Ankün­di­gun­gen samt anschlie­ßen­der Enttäu­schun­gen und des allge­mei­nen Hinhal­tens hat es die Telekom am heuti­gen Tage geschafft, mir DSL 2000 RAM zur Verfü­gung zu stellen. Somit wird die alte 768er-Leitung durch ein formschö­ne­res und vor allem schnel­le­res Pedant abgelöst. Ein Großteil der Leserin­nen und Leser wird diese Nachricht sicher nur zu einem gelang­weil­ten Lächeln provo­zie­ren; sind Sie alle doch längst schon mit mehre­ren Monster­bit an Daten­rate im globa­len Rundfunk­netz­werk unter­wegs. Mir hinge­gen kommt der Geschwin­dig­keits­zu­wachs – trotz der Tatsa­che, daß das Tempo immer noch auf insge­samt niedri­gem Niveau liegt – sehr zu Paß und deshalb möchte ich mit Ihnen feiern und Ihnen ein Gläschen Schamm­pusz anbie­ten.

Auf Ihr Wohl!
Ihr seliger Herr Amtsvor­ste­her

P. S. Ich breche nun bald ab und anschlie­ßend zum goldte­nen Maxe auf. Wenn etwas sein sollte, schicken Sie mir einfach eine Nachricht. Kommt jetzt viel zeitnä­her an; sogar Chat-Nachrichten errei­chen mich nun bereits am übernächs­ten Tag.


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Kraut und Rüben

Ein Beitrag, der nur aus Redewendungen besteht

Heute: Redewen­dun­gen mit H

Meine Frau Hilde und ich hatten Hunger. Wir waren so ausge­hun­gert, daß wir die Haare in der Suppe suchten. Wir fanden mehr, als wir auf den Zähnen hatten – und das will was heißen! Der Hafer stach uns anschlie­ßend sehr. Das tat zwar weh, aber es krähte kein Hahn danach. Nicht mal der Hahn im Korb. Als wir aufge­ges­sen hatten, machten wir erstmal halblang. Hals- und Beinbruch, so dachte ich bei mir, sind ja ganz schön tödlich. Also lieber nicht Hals über Kopf die Hammel­beine langzie­hen, sondern immer schön langsam mit einer Hand die andere waschen. Oder am besten beide Hände gleich­zei­tig in Unschuld; dann kann man sie hinter­her auch schön ins Feuer legen. Ja, meine Gedan­ken hatten Hand und Fuß! Mit erste­rer griff ich dann auch gleich zum Handtuch, um es zu werfen. Im Handum­dre­hen pfuschte mir das frisch gewor­fene Handtuch ins Handwerk. Mit Hängen und Würgen brachte mich die ganze Situa­tion langsam aber sicher in den Harnisch. Dabei bin ich sonst so kuhl wie Hansdampf in allen Gassen! Jetzt aber lag der Hase im Pfeffer und wußte von nichts! Es wird Zeit, daß ich unter die Haube komme. Nur, das Hilde das ja nicht erfährt! Ich würde Haus und Hof verspie­len und könnte nie wieder wie der Hecht im Karpfen­teich auf der faulen Haut liegen! Hier zog es mittler­weile wie Hecht­suppe, aber das stört mich nicht. Ich hielt das Heft fest in der Hand und leuch­tete mir selbst heim. Mein letztes Hemd hat keine Taschen, also machte ich mir keine Sorgen und auch nicht in selbi­ges. Denn wer bei Hempel unterm Sofa wohnt, der steht praktisch schon kurz vor der Henkers­mahl­zeit. Bei diesem Gedan­ken rutschte mir vor Schreck das Herz in die Hose. Wer mich kennt weiß, daß ich aus meinem Herzen keine Mörder­grube mache. Lieber schwebe ich im siebten Himmel oder gerate ins Hinter­tref­fen. Niemand kann auf zwei Hochzei­ten tanzen, aber man kann wenigs­tens versu­chen, jeman­dem mal den Hof zu machen. Holzauge sei wachsam, denn sie hat wirklich viel Holz vor der Hütte! Auf dem Holzweg gehen und dann Hopfen und Malz verlie­ren, das hat fast etwas von einem Hornber­ger Schie­ßen! Gehörnte Ehemän­ner – da weiß man gleich: Da hat Sie die Hosen an! Wer macht denn schon seine Hosen mit der Kneif­zange zu? Ich geh nun rasch ein Hühnchen rupfen, hab schon richtig Hummeln im Hintern! Ich sattele die Hühner und komme nun endlich auf den Hund! Helau!

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Kraut und Rüben Musik

Das blöde Orchester

Acht ebenso lange wie entbeh­rungs­rei­che Jahre hat der Dirigent und Kompo­nist Michael Peter­mann für die Beschaf­fung, Anord­nung und Program­mie­rung seines Blöden Orches­ters gebraucht. Nunmehr ist das Werk komplett und so verwan­deln sich rund 200 histo­ri­sche Staub­sauger, Mixer und Wasch­ma­schi­nen in Musik­in­stru­mente. Der Name des Ensem­bles: Das Blöde Orches­ter. Wer das Orches­ter einmal live erleben möchte, hat noch bis zum 30. April im Hambur­ger Museum für Kunst und Gewerbe die Gelegen­heit. Ob Frack­zwang besteht, wurde nicht überlie­fert.

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Kraut und Rüben

Zdeněk Miler zum 80.

Zdeněk Miler wird heute 80 Jahre alt. Miler begann 1936 ein Studium an der staat­li­chen Graphik­schule in Prag-Smíchov und studierte anschlie­ßend von 1939 bis 1942 Photo­gra­phie und an der Kunst­ge­wer­be­schule ebenda. 1942 begann er seine Arbeit im Zeichen­trick­stu­dio Baťa in Zlín. Dort lernte er die wichtigs­ten prakti­schen handwerk­li­chen Fähig­kei­ten und spezia­li­sierte sich auf Anima­ti­ons­filme. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte er zu der Zeichen­trick­firma „Bratři v triku“ und arbei­tete zunächst als Zeich­ner, Regis­seur und Autor. Später wurde er deren Direk­tor.

Miler entwi­ckelte etwa 70 Filme. In ungefähr 50 von ihnen spielt seine bekann­teste Figur, der kleine Maulwurf, die Haupt­rolle. Die Idee dazu kam ihm, als er 1956 den Auftrag bekam, eine Geschichte für Kinder zu verfil­men. Da ihm das Drehbuch nicht gefiel und er sehr stark von Walt Disney-Filmen beein­flusst war, suchte er nach einem Tier, welches die Leitfi­gur in dem Film überneh­men könnte. Später sagte er, dass er bei einem Spazier­gang über einen Maulwurfs­hü­gel stolperte und ihm dadurch die Idee kam, den Maulwurf als seine Figur zu verwen­den. 1956 entstand dann auch der erste Film Wie der Maulwurf zu seiner Hose kam (Jak krtek ke kalhot­kám přišel), der einen Silber­nen Löwen in Venedig gewann. Anfangs hat der Maulwurf noch gespro­chen. Da Miler aber wollte, dass sein Maulwurf überall in der Welt verstan­den wurde, verlieh er ihm später nur noch kurze Ausrufe, um seine Gefühle auszu­drü­cken. Dabei verwen­dete er die Stimmen seiner Töchter. Diese waren es auch, die die Filme zuerst zu sehen bekamen und als Tester den Film sehen durften. So konnte Miler sehen, ob seine Botschaft auch bei den Kindern ankam.

Gleich von Beginn an war der Maulwurf in der Tsche­cho­slo­wa­kei ein großer Erfolg und heute ist der Maulwurf in über 80 Ländern zu sehen. Die Sendung mit der Maus sendet seit 1972 regel­mä­ßig Folgen vom Maulwurf. (Quelle)

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