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Monat: Januar 2012

Jungs, laßt die Weiber sein!

Hoffent­lich war’s nicht Mutti, die da mit den Textblät­tern half… :mrgreen:

Atlas der deutschen Alltagssprache 2012

Guten Tag, Grüezi, Grüß Gott, Servus, Moin Moin und Hallo!

Alle Jahre wieder startet die Philologisch-Historische Fakul­tät der Univer­si­tät Augsburg ihre Umfrage zum regio­na­len Sprach­ge­brauch in den deutsch­spra­chi­gen Ländern (Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz, Nordita­lien, Liech­ten­stein und Ostbel­gien). Im Augen­blick läuft die 9. Runde. Die Ergeb­nisse der 8. Runde kann man sich hier ansehen und erläu­tern lassen. In diesem Jahr erfah­ren wir u. a. wo man seinen Kaffee aus Pott, Becher, Dippel oder Haferl trinkt; in welchem Kämmer­che ein Spinn­chen in der Speise­kam­mer sitzt, wo man ein Dächli­ch­appe trägt oder wo man mit Zwille, Katapult oder Katschi die Spatzen von den Dächern schießt. Außer­dem inter­es­sant und immer wieder abend­fül­lend: Die Diskus­sion über die Angabe der Uhrzeit. Ist es gerade Viertel nach 9, Viertel 10 oder 15 Minuten vor 15 Minuten vor halb nach 9? Das Viertel 10-Band zieht sich quer durchs Land, nur von Nieder­sach­sen nach Westen hin spricht man von Viertel nach bzw. Viertel vor.

Ich hatte Anfang 2009 sowie im letzten Jahr schon einmal auf dieses Projekt hinge­wie­sen, und zähle auch in diesem (heute sogar herrlich sonni­gem) Jahr auf Ihre Mitarbeit.

Aktuelle Umfrage (9. Runde)
Atlas zur deutschen Alltags­spra­che (Start­seite)
Ergeb­nisse der ersten acht Runden (links jeweils das Wort auswählen)

Auf Wieder­se­hen, Adios, Servus und Tschüß! Wer nicht mitmacht, wird verkloppt!

Die abgefuckte Königin der Herzen


Seit langem mal wieder ein Musik­vi­deo, das mir den Atem verschla­gen hat.

Bitte umblättern!



Gunner Records Singles Club

Eines meines deutschen Lieblings­la­bels ist Gunner Records aus Bremen. Label­chef Gunnar Chris­ti­an­sen hat The Gaslight Anthem erstma­lig in Deutsch­land veröf­fent­licht und auch sonst verdan­ken wir ihm mit The Drift­wood Fairy­ta­les, Crazy Arm, Red City Radio oder The Riot Before einige tolle Bands.

Seit Anfang des Jahres gibt es nun ganz offizi­ell den Gunner Records Singles Club. Im Rahmen einer Mitglied­schaft erhält der inter­es­sierte Musik­nerd vier 7″-Singles im Jahr. Die Auflage beträgt 100 Stück in farbi­gem Vinyl. Darüber hinaus werden 400 Exemplare für den freien Verkauf in schwar­zem Vinyl gepresst. Die Mitglied­schaft kostet inner­halb Deutsch­lands 30,00 EUR jährlich – den Versand eingeschlossen.

Die erste Single ist gerade dieser Tage erschie­nen. Eine Ein-Mann-Kapelle namens Bug Attack! liefert hübsch trashi­gen Punkrock ab. Der Herr Bug Attack singt, spielt Schlag­zeug und Gitarre. Und zwar alles gleich­zei­tig. Das sowas tatsäch­lich funktio­niert, beweist dieses Video.

Ein lesens­wer­tes Inter­view mit Gunnar gibt es bei punkrock-fanzine.de.

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