Wild in den Straßen

Das Leben in der bun­desre­pub­likanis­chen Großstädten in den 80ern war geprägt durch Jugend­kul­turen und Ban­den­we­sen. Pop­kul­turell bezo­gen sich Bomber, Skin­heads, Mods oder Rock­er auf Filme wie Quadrophe­nia oder The War­riors, bei­de aus dem Jahr 1979, und huldigten dem stil­vollen Mar­o­dieren. Den meis­ten Geschmack bewiesen zweifels­frei die Mods, die gute Musik hörten, dazu Amphet­a­mine kon­sum­ierten und sich gekon­nt klei­de­ten. Die Reportage Wild in den Straßen, aus dem Jahr 1984, gibt einen Ein­blick in die Ham­burg­er Szene zu dieser Zeit:


(via)

11 Kommentare zu „Wild in den Straßen“

  1. Auf’m Dorf mußten wir damals auch selb­st nähen weil sich kein Mar­ke­tender in Gottes ver­lassene Eck­en getraut hat. Youth, pre­cious youth. :mrgreen:

  2. jule wäscht sich nie

    ja aus Man­gel entste­hen doch schöne dinge…dieser ganze Über­fluss macht dumm und träge.

  3. schade, wollte ihn mir heute abend genehmi­gen, aber da gehts ja auss­chließlich nur um schrottmods! ich habe auch punks erhofft.
    ent­täuscht: ich.

    1. jule wäscht sich nie

      das tut mir leid für dich aber von Punks war auch nie die Rede. Da ste­ht schon auss­chliesslich “Mods” oben:)
       

  4. ich sehe den artikelti­tel und denke an mar­o­dierende dreiakko­rde­hor­den mit in alle him­mel­srich­tun­gen abste­hen­den haaren, mein blick schweift lose über das video­stand­bild und ich halte die blö­den punk­te am sakkokra­gen für coole nieten am led­er­jack­enkra­gen — schade. denn ich has­se ja mods, obwohl ich super­punk voll mag.

  5. Hier wird schein­bar “Mod” und “Mod Revival” durcheinan­derge­bracht, denn die orig. Mods sind 10–15 Jahre früher gewe­sen. …Abge­se­hen davon, dass sich ein klas­sis­ch­er Mod (als Dandy) nie mit Rock­ern (wie in Quadrophe­nia) herumgeschla­gen hätte, denn dabei hätte er ja seine(n) teuren Anzug, Schuhe etc ruinier: “…I have a bit of an issue with The Who — I think it’s down to going to 60s nights and see­ing groups of drunk blokes in tar­get t‑shirts, pogo­ing about to My Gen­er­a­tion. Just makes me cringe a bit. Quadrophe­nia has a sim­i­lar effect — Don’t get me wrong, it’s a fun watch but then again, shout­ing “We are the mods” in parkas does­n’t seem all that cool to me (Just my very hum­ble opin­ion and what do I know? I was­n’t even there). The ear­ly mods, who were knock­ing about in ’59, who lis­tened to jazz, watched french films and wore Ital­ian suits are much more appealing.”
    (http://hipteens.blogspot.de/2010/06/clean-living-under-difficult.html
    Dazu auch:
    http://4.bp.blogspot.com/_vRppQt0kmKU/TOlVjHzAxDI/AAAAAAAAABc/2iOemin0PaI/s1600/skinhead+family+tree.jpg
    — 
    http://hipteens.blogspot.de/2010/07/jaytex-sta-prest-smooth-leather-uppers.html

    @m.bullshit: Ger­ade um 1977 herum waren bei eini­gen Bands (vgl. zB. erstes Jam- und erstes Under­tones-Album) die Gren­zen zwis­chen Mod und Punk recht fließend.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: