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Monat: März 2013

Achtzehnhundertunderfroren

Schnee, Schnee und wieder Schnee. Vielleicht fällt der Sommer ja aus, wie im Jahr 1816:

Als das Jahr ohne Sommer wird das vor allem im Nordos­ten Ameri­kas und im Westen und Süden Europas ungewöhn­lich kalte Jahr 1816 bezeich­net. In den Verei­nig­ten Staaten bekam es den Spitz­na­men „Eighteen hundred and froze to death“ und wurde auch in Deutsch­land als das Elends­jahr „Achtzehn­hun­dertun­d­er­fro­ren“ berüchtigt.

Zahlrei­che Flüsse (unter anderem der Rhein) traten über die Ufer. In der Schweiz schneite es jeden Monat mindes­tens einmal bis auf 800 m Meeres­höhe und am 2. und 30. Juli bis in tiefe Lagen. Die Folge der niedri­gen Tempe­ra­tu­ren und anhal­ten­den Regen­fälle in Teilen Europas waren katastro­phale Missern­ten. Am stärks­ten betrof­fen war das Gebiet unmit­tel­bar nördlich der Alpen: Elsass, Deutsch­schweiz, Baden, Württem­berg, Bayern und das öster­rei­chi­sche Vorarl­berg. Hier erreichte der Getrei­de­preis im Juni 1817 das Zweieinhalb- bis Dreifa­che des Niveaus von 1815. An einzel­nen abgele­ge­nen Orten wurde auch das Vierfa­che erreicht.

In der Zentral­schweiz war die Hungers­not beson­ders groß, nach Beschrei­bun­gen des Frühmes­sers Augus­tin Schibig verzehr­ten die Leute „die unnatür­lichs­ten, oft ekelhaf­tes­ten Sachen, um ihren Heißhun­ger zu stillen“. In Ybrig, in Rothen­thurm und in den Bergge­gen­den „haben die Kinder oft im Gras gewei­det wie die Schafe“. 

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Wie schön, daß es den Lada gibt!

I love Lada. I drive Lada. Do you love Lada too? Do you drive Lada too? If you drive Lada, do you lada lots of Lager­wara in your Lada? I’m feeling so Lada di, Lada da today. Let’s take a ride to Togliatti and visit the Lada-Fabrika. Russki, Russki. Raboti, Raboti. Dada. Дружба!

Klick!


Schnauze voll – Taschen leer

Alle haben die Schnauze voll. Sogar die Polizei. Richtig episch wird’s ab 3:10 Min. Also durch­hal­ten! Weiter sage ich zu diesem Video besser nichts, Hinter­grund­in­fos gibt’s hier.

Die vergessenen Orte der Arbeit

Verfal­lene Fabrik­hal­len, leere Produk­ti­ons­stät­ten: Die Volks­ei­ge­nen Betriebe waren für viele Ostdeut­sche die letzte Konstante in der DDR. Manche Fabri­ken stehen noch und verfal­len. Der Fotograf Maix Maier hat die Ruinen besucht und nach dem Moment gesucht, in dem der Ort seine Geschichte preis­gibt und vom Leben und Arbei­ten jener Zeit berich­ten. (Text: Zeit Online)

Aus seiner Arbeit ist ein Bildband entstan­den, der auf ungewöhn­li­che Weise Geschichte erzählt. „Die verges­se­nen Orte der Arbeit“ ist im Mittel­deut­schen Verlag erschie­nen. Hier eine kleine Auswahl, ein paar mehr Bilder gibt’s bei Zeit Online.


Szenen einer Hauptstadt

Prädi­kat sehens­wert: Dirk Sager, ZDF-Chefreporter in Ost-Berlin, mit einem wunder­ba­ren Panorama des Lebens im Ost-Berlin des Jahres 1978. Schre­ber­gärt­ner, Militär­pa­ra­den, Centrum-Warenhaus, Bauar­bei­ter, Gemüse­markt Pankow, Inter­views mit einer werden­den Mutter, den Schrift­stel­lern Klaus Schle­sin­ger und Dieter Schubert, der Lieder­ma­che­rin Bettina Wegner u.a.



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