Monat: November 2013

Destination Paradise

Immer wieder fra­gen mich Men­schen in Fußgänger­zo­nen: “Gütiger Herr Börde­baron, welch­es ist das beste Pop-Album der frühen neun­ziger Jahre?” Immer wieder antworte ich dann: “ ‘Des­ti­na­tion Par­adise’ von Fischer‑Z.” Homogen, voller Hits, toll pro­duziert, ohne einen einzi­gen schwachen Song und tragisch unter­schätzt. Für mich neben “Auto­mat­ic For The Peo­ple” von R.E.M. das beste Album der frühen Neunziger.



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El Tor­to, einzig staatlich anerkan­nter Räch­er der Men­schen mit reinem Herzen (12 Semes­ter mit Diplom-Abschluß auf der Punkrock Akademie Mannheim), sagt euch: Don’t fuck with my dreams, son­st treten euch my dreams näm­lich mächtich gewaltich in den Aller­w­ertesten. Warum ich das sage? Weil ich es kann. Was ich damit meine? Das werde ich euch ger­ade auf die Nase binden! Was ich von der Großen Koali­tion erwarte? Nichts Gutes! Ob ich eine Alter­na­tive habe? Nein, auf gar keinen Fall. Wer das Rad erfun­den hat? Ich glaube, das waren die Römer. Rom soll eine schöne Stadt sein, nur lei­der hat’s dort viele Tauben. Ich bin kein Fre­und der Taube, was ich aber von der Traube nicht sagen kann. Beson­ders die grü­nen haben es mir ange­tan — solide im Wuchs, süß im Saft und ein Hin­guck­er in jedem Obst­salat. Ich brauche eine Pause, aber 1.) ist es noch nicht mor­gens halb zehn in Deutsch­land und 2.) kommt ger­ade keine Wer­bung. Don’t fuck with my dreams, bess­er erst­mal Pause machen … Mor­gen mehr Musik. Musik und gute Laune.

Heiwähwannowann!

Bevor ich hier gar nichts mehr poste, poste ich mal was vom High­way 101. Auf sel­bigem bin ich näm­lich ger­ade unter­wegs und während links die ertra­gre­ichen Äck­er der oberen Unter­börde vor­beirauschen, geben sich zur recht­en der Herr Fuchs und der Herr Hase ein fröh­lich­es Stelldichein beim Skat mit Meis­ter Dachs. Und während in Vil­lari­ba noch gescheuert wird, wird in Vil­l­aba­cho schon gefeiert. Glück­lich soll der Spanier sein, nur die Jugen­dar­beit­slosigkeit (21,7%) macht ihm zu schaf­fen. Es grünt so grünt wenn Spaniens Blüten blühen, was man von der iberischen Wirtschaft nicht behaupten kann. Ein Maulti­er ist kein Esel und ein Drom­e­dar kein Kamel. Es beste­ht also noch Hoff­nung. Auch ich hoffe — auf mehr Blog­posts mit noch mehr Gehalt und darauf, daß am Ende alles gut wird.

Element Of Crime

Heiliges Kanonen­rohr! Ich hat­te schon fast vergessen, wie gut Ele­ment of Crime mal waren und sog­ar immer noch sind, bis ich dieser Tage ihren bei­den besten Alben “Damals hin­term Mond” und “Weißes Papi­er” lauschte. Umso größer meine Freude, als ich beim anschließen­den Über­prüfen der Verkauf­spreise für bei­de Alben (Vinyl, fehlen immer noch schmer­zlich in mein­er Samm­lung) fest­stellte, daß Anfang Dezem­ber bei Uni­ver­sal Music die ersten drei deutschsprachi­gen Alben der Band wiederveröf­fentlicht wer­den. Lange waren die Vinyl-Aus­gaben der genan­nten Alben ver­grif­f­en. Noch in diesem Jahr erscheinen die ersten drei Alben, die bei­den oben genan­nten und An einem Son­ntag im April. Ende Jan­u­ar fol­gen die anderen drei: Die schö­nen Rosen, Psy­cho und Roman­tik.

Die sechs zwis­chen 1991 und 2001 von Sven Regen­er und Band aufgenomme­nen Alben sind für mich der Sound­track der 1990er und 00er-Jahre. Da hab ich ein ver­i­ta­bles Wei­h­nachts­geschenk für mich selb­st und freue mich gar sehr! Juchhei!