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Depeche Mode/Music On Vinyl

von Torsten am 14. April 2014 · 0 Kommentare

in Musik

Es muß 198485 gewesen sein. Wahrschein­lich lief People Are People in „Der Club“ auf NDR2. Wobei ich mich auch noch an Shake The Disease erinnere, gerade aber nicht ohne nachzu­schla­gen weiß, welcher der beiden Titel eher veröf­fent­licht wurde. Mitte der achtzi­ger Jahre des letzten Jahrhun­derts jeden­falls, keimte das zarte Pflänz­chen meiner Liebe zu Depeche Mode. Ich erinnere mich weiter­hin an die AMIGA-Best-Of-LP The Singles 1981–1985 (bis heute in meinem Platten­schrank), gekauft in Frau Knakes Krämer­la­den meines Heimat­dor­fes. Und die 500 Besuche vorher, in denen ich jeweils nach der Platte fragte. Ich erinnere mich an die italie­ni­sche Pressung von Black Celebra­tion, gekauft 1988 auf dem Schwarz­markt vor dem Berli­ner Ostbahn­hof für 80,- Mark der DDR (… und bis heute in meinem Platten­schrank). Eine enorme Summe, wenn man bedenkt, daß meine monat­li­chen Einkünfte zu der Zeit bei 120,- Mark lagen. Ich erinnere mich an die Musik­kas­sette zu Music For The Masses von 1989, zu Weihnach­ten oder zum Geburs­tag von der Westver­wandt­schaft bekom­men und – natür­lich! – bis heute in meinem Kasset­ten­schrank… 😉 Und ich erinnere mich an But Not Tonight, eine der besten B-Seiten aller Zeiten, die mich bei jedem Hören bis heute sofort an die Zeit der späten Achtzi­ger erinnert. Depeche Mode waren immer eine fantas­ti­sche Band und worauf ich eigent­lich hinaus will, ist:

Das nieder­län­di­sche Label Music On Vinyl veröffentlicht(e) alle Depeche Mode-Alben neu. Im Februar begann man mit Some Great Reward, Music For The Masses und Songs Of Faith And Devotion. Im März folgten A Broken Frame, Ultra, Construc­tion Time Again und Viola­tor und im Mai endet man mit Speak And Spell, Exciter, Playing The Angel und Sounds Of The Universe. Alle Alben kommen als audio­phile 180 g-Pressung, mit Gatefold-Cover, Repro­duk­tio­nen des origi­na­len Artworks und Liner Notes von Mute-Chef Daniel Miller.

Ich hab mir Songs Of Faith And Devotion und Ultra gegönnt, die beide mit ca. 25 EUR recht teuer waren. Nach Music For The Masses hab ich die Band Anfang der 90er ein wenig aus den Augen verlo­ren, von den Single-Hits im Radio mal abgese­hen. Das war ein Fehler, den Ultra und Songs… sind großar­tige Alben mit exzel­len­ten Songs und klingen einfach saugut. Der recht hohe Preis ist bei dieser Press­qua­li­tät und dem fantas­ti­schen Maste­ring absolut gerecht­fer­tigt. Gut inves­tier­tes Geld – wer auch nur ansatz­weise an der Band inter­es­siert ist, sollte bei diesen Neuerschei­nun­gen zuschla­gen.

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