Monat: November 2014

The Smith Street Band live @ Rockpalast

Meine momen­ta­nen Lieblinge mit ein paar Songs von der kür­zlich stattge­fun­de­nen Rock­palast-Ses­sion. Lei­der nicht der ganze Auftritt, der geht wohl erst in den fol­gen­den Tagen auf der Rock­palast-Seite online. Die hier darge­bote­nen drei Songs jeden­falls sind schon mal ein fein­er Auss­chnitt aus dem Schaf­fen der Band, oder — volk­stüm­lich­er for­muliert — ein­fach saugeil.

Throw me in the f*cking river

Meine Damen, meine Her­ren, Zeit für das Album des Jahres: The Smith Street Band leg­en mit Throw Me In The Riv­er einen punkrock­i­gen Super­rock­brock­en der Extrak­lasse hin. Das Album kom­biniert den Mit­tne­un­ziger Emosound amerikanis­ch­er Rock­for­ma­tio­nen mit der kom­pak­ten Bratzigkeit gemäßigten Hard­cores. Ab und an wird’s leicht grungig und an ein­er Stelle sog­ar dinosauri­er­ju­nior­mäßig. Dabei bleibt es immer hoch melodiös und hat in fast jedem Klass­esong zwei bis weit­ere Klass­esongs oder Songfrag­mente ver­steckt. Das muß man erst­mal kön­nen. Die einzige und auch bange Frage lautet: Was soll nach solch einem Album noch kommen?

Enjoyen Sie das Album nach­fol­gend in hochmod­ern­er Stream­ingtech­nolo­gie aus dem kap­i­tal­is­tis­chen Aus­land oder greifen Sie, ein­er alten und schö­nen Tra­di­tion fol­gend, zur Scheibe aus Polyvinylchlo­rid.



Lars Ruppel — “Holger, die Waldfee”

Ich hat­te im August des schö­nen Jahres 2012 bere­its auf Lars Rup­pel hingewiesen, allerd­ings hat das damals kaum jeman­den inter­essiert. Da der nach­fol­gend darge­botene Text jedoch unglaublich großar­tig ist, sei hier­mit erneut auf “Hol­ger, die Wald­fee” hingewiesen.