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Monat: März 2016

VDSL

Manche Dinge gehen nie schnell genug. Ein Download gehört defini­tiv dazu. Nach Jahren in Schne­cken­ge­schwin­dig­keit hat gestern der Gevat­ter Fortschritt erneut Einzug gehal­ten. Ich bin nun nämlich mit 30 MBit im Downstream und 2 MBit im Upstream unter­wegs. Eine kleine Chrono­lo­gie der Ereig­nisse im Schnell­ab­riß: 199596 das erste Mal online. Immer für 30 Tage, immer mit kosten­lo­sen Werbe-CDs von AOL. Den franzö­sisch­spra­chi­gen Chat mit Füllwor­ten à la Baguette, Janette, Claudette getrollt. Erste E‑Mail-Adresse: torsten.freitag@pc.mdlink.de. Inter­nes 14.4er Modem in einem Macin­tosh Performa 5200. Dann weiter mit 28.8, 56kBit Acer-Modem, ISDN -> 2‑Kanal-ISDN -> Seit Ende 2006: DSL 768128 -> Seit 25. 2. 2011: DSL 2000 RAM -> Seit 21. 3. 2016: VDSL 302. Uff, das war eine lange Zeit.

Dazu eine Grafik mit den Speed­tests der jewei­li­gen Anschlüsse.

Größer

Soweit funktio­niert inzwi­schen alles ganz reibungs­los, auch wenn mich die Konfi­gu­ra­tion der Fritz­Box nächt­li­che Ruhe gekos­tet hat. Nicht, weil es so kompli­ziert gewesen wäre, sondern eher, weil ich mit den zahlrei­chen neuen Möglich­kei­ten etwas überfor­dert war bzw. am liebs­ten alles gleich­zei­tig auspro­bie­ren wollte.

Heute nacht dann erstmal wieder schla­fen. Auch schön!

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A History Of Rock in 15 Minutes

Awesome, Awesome! wie der Angel­sachse sagen würde: A History of Rock in 15 minutes. 348 rockstars, 84 guita­rists, 64 songs, 44 drummer, 1 mashup. Am besten im Vollbild­mo­dus anschauen, sonst entgeht euch einiges. Gute Unterhaltung!


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21. Arbeiterfestspiele der DDR im Festspielkreis Haldensleben – 20. bis 22. Juni 1986

Sehr geehr­ter Herr Vorsit­zen­der der Kreis­lei­tung der SED,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genos­sin­nen und Genossen,
liebes Blasor­ches­ter des VEB Zement­werke Rüdersdorf!

Nachfol­gend finden Sie das Programm zu den 21. Arbei­ter­fest­spie­len der DDR im Festspiel­kreis Haldens­le­ben vom 20. bis 22. Juni 1986 zur Ladung auf Ihren mikro­pro­zessor­ge­steu­er­ten Personalcomputer.

Nachfol­gend einige Höhepunkte aus dem geplan­ten Programm:
– Ausstel­lung Konsum­gü­ter der Forstwirtschaft
– Singe­klub der Bezirks­ner­ven­kli­nik Haldensleben
– Moden­schau, gestal­tet durch das Dienst­leis­tungs­kom­bi­nat und die Konsumgenossenschaft
– Schiffsmodellsport- und Amateurfunkaktivitäten
– Jugend­t­anz­abend mit „REPORT“ (Jugend­tanz­for­ma­tion beim VEB Stärke­fa­brik Goißen)
– Auftritt Zentra­les Blasor­ches­ter des Berli­ner Bauwesens
– Singe­klub der Betriebs­schule des VEB Möbel­kom­bi­nat Zeulenroda
– u. v. m.

Mit sozia­lis­ti­schem Gruß
Ihr Genosse Amtsvorsteher

*Vielen Dank an die Jugend­mühle Althal­dens­le­ben für die freund­li­che Leihgabe!

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Niethose, Nietenkaiser, No Need for Nieten, Manchesterhose, Boxer, Wisent, Namedropping Galore (Jedem Zoni seine Stonie)

Eine sehens­werte Doku über die Jeans­hose, die in den frühen Jahren der DDR noch „Niethose“ hieß. Ich persön­li­che kenne sie auch noch unter der Bezeich­nung „Manches­ter­hose“ (ostdeutsch ausge­spro­chen als Männsch­ässda), so hat sie meiner Erinne­rung nach meine Oma ganz früher genannt. Die hatte auch die schöne Bezeich­nung „Hippie-Ball“ für eine Disco­ver­an­stal­tung… und andere schöne Worte, deren Erwäh­nung mich hier vollends den Faden verlie­ren lassen würde. Jeanstime:

„Erst war die Jeans, die Jugend­li­che in der DDR trugen, noch Anlass für Schul­ver­weise und Klubhaus­ver­bote. Dann wurde sie, auch durch volks­ei­gene Produk­tion in den 1980er-Jahren, zur DDR-Freizeithose schlecht­hin. Und doch fehlte der Jeans aus der DDR, trotz größter Anstren­gun­gen der volks­ei­ge­nen Textil­in­dus­trie und des sozia­lis­ti­schen Marke­tings, stets eines: der Nimbus der Echten aus dem Westen. Der Kultsta­tus der ameri­ka­ni­schen Marken­jeans Levi´s oder Wrang­ler blieb bei der Jugend im sozia­lis­ti­schen Lager bis zuletzt unangefochten.

Antje Thürke erlebte das für sie schier Unglaub­li­che: 1961 bekam sie als 16-Jährige ein Paket aus New York, darin eine Wrang­ler Jeans. Es war ein Geschenk ihrer leibli­chen Mutter, von deren Existenz sie erst kurz vorher erfah­ren hatte. Die Hose passte sogar wie angegos­sen. Aber: Die Jeans war an der Schule nicht erwünscht. Im nächs­ten Paket aus Amerika befand sich eine Elvis-Presley-Kette, die Antjes Schul­di­rek­tor ihr wütend vom Hals riss.“

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