Fake Empire

Ich füh­le mich ger­ade half awake in a fake empire und deshalb fie­len mir The Nation­al ein. Ob die Her­ren beim Schreiben von Fake Empire an einen Mon­tagvor­mit­tag im Büro gedacht haben, entzieht sich allerd­ings mein­er Ken­nt­nis. Besagter Song stammt vom vierten Album Box­er aus dem Jahre 2007. Danach war es aus mit mir und The Nation­al — ich hat­te die Band aus den Augen ver­loren und nach den ersten vier Alben das Gefühl, es wäre alles gesagt, gesun­gen und gekuschel­bluest worden.

Kumpel J, neben­bei Lead­sänger ein­er auf­streben­den Nach­wuch­skapelle aus Atzen­dorf, hat mir das neueste Werk der Nationalen namens Sleep Well Beast emp­fohlen. Es ist nicht übel. Aber lei­der auch nicht grandios. Ein solides, starkes Album, das sich von den früheren Werken durch gele­gentliche Elek­tron­ik-Ein­sprengsel und deut­lich hör­baren Krautrock­e­in­fluß unter­schei­det. Eine Hör­probe gibt es gle­ich hier unten. Außer­dem hat mir Kumpel J aufge­tra­gen, mir High Vio­let anzuhören. Dieses Album lief bis­lang völ­lig außer­halb meines Radars. Let­zte Woche hab ich reinge­hört, bin dabei allerd­ings – Tat­sache! – eingeschlafen. Werde mich im Wachzu­s­tand nochmal damit beschäfti­gen, J.


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