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Monat: September 2017

Die große Bördesause mit Van Hölle / Dr. Dexter / Peppone / Ben Racken

Gestern gab’s die große Bördesause mit 4 Bands. Dazu ein kurzer Erleb­nis­be­richt und ein paar Fotos. Die Sause fand auf dem Gelände des Ferien­camps zwischen Gutens­we­gen und Klein Ammens­le­ben statt, nur 10 km vom Headquar­ter der BB entfernt. Ich hätte also mit dem Fahrrad fahren können, bin ich aber nicht. Dekla­riert als große Party für Menschen und Kinder, ging das ganze schon um 16.00 Uhr mit Kinder­schmin­ken, Kinder­fuß­ball und Kinder­rum­tol­len los.

Gegen 18.30 Uhr dann die erste Band: Van Hölle. Beinharte Rockmu­sik, ein bißchen stonig, ein bißchen 90. Die schönste Zeile ist bei mir hängen­ge­blie­ben: Ich bin besof­fen ohne Bier, ich bin besof­fen nur von Dir. Das gibt Bonuspunkte.

Danach kurzes Inter­mezzo von Teilen von Van Hölle + Jenny + Robert, die in einem noch namen­lo­sen musika­li­schen Projekt sehr an die gute alte Die Firma (Berlin) und 90er Emo-Indie-Rock erinner­ten. Vielver­spre­chend, sollte seinen Weg mal auf einen Tonträ­ger finden. Hervor­ra­gen­der Keyboarder/Pianist, der gute Peter. Auch hier Bonuspunkte.

Anschlie­ßend die Lokal­ma­ta­dore von Dr. Dexter, die das Publi­kum gleich auf ihrer Seite wußten. Solider Punkrock mit energi­schen vorge­tra­ge­nen Texten. Der Gesang war mir ein bißchen zu laut, aber das galt für alle Künst­ler. Bonuspunkte.

Anschlie­ßend Peppone, erstma­lig das komplette Set mit Live-Schlagzeuger Tuba von Ben Racken. Die Songs kenne ich natür­lich alle auswen­dig, es war aller­dings sehr schön und sehr überra­schend, wie viel mehr Drive ein Live-Schlagzeug (statt einer Beatbox) in den Sound bringt. Bester Mann, der Kollege Tuba. Ein Derwisch an den Drums. Er sollte dauer­haft einstei­gen! Zusätz­lich noch ein kleines Famili­en­tref­fen im vielstim­mi­gen Damen­chor, dafür und für das Schlag­zeug schon mal satt Bonus­punkte ohne Ende. Außer­dem wurde Mexika­ner gereicht; ein Teufels­zeug, wie ich durch persön­li­che Verkos­tung erfah­ren durfte. Dann lieber Pfeffi, Jungs!

Ben Racken zum Abschluß. Die gewohnt sichere Bank, gut einge­spielt, mit viel Druck und allen Hits am Start. Das diese Band noch nicht größer im Sinne von bekann­ter ist, bleibt nach wie vor verwun­der­lich. Auch hier Bonuspunkte!

Außer­dem: Lecker Essen von den Veganiacs, viele nette Leute, warmer Kakao auf Spenden­ba­sis, Lager- und Schwe­den­feuer und die charmante Modera­tion von Petra Kusch-Lück.

Fazit: Die Sause baldmög­lichst wieder­ho­len!!! Und vielen Dank für die Einladung!

Fotos:


Regen, Regen, Regen

Am Wochen­ende kann’s von mir aus wie aus Eimern schüt­ten, denn ich habe gerade zwei neue Platten bekom­men und Zeit zum Hören. Überaus empfeh­lens­wert ist das neue Album der alten Emo-Recken Rainer Maria. 11 Jahre (!) nach der Bandauf­lö­sung überra­schen die Kanadier mit einem gereif­ten Songwri­ting und einem dunklen, treiben­den und schlep­pen­den Album.

Das Kontrast­pro­gramm dazu kommt von Andreya Triana, der kleinen Schwes­ter von Torben Trian­gel. Loungi­ger Wohlfühl­soul, man kann ja nicht den ganzen Tag schlechte Laune haben…


IX

 

Blacky – *1994 – † 15. September 2008

9 Jahre. Kinder, wie die Zeit vergeht. Manch­mal fehlst Du immer noch; dennoch: Die Zeit heilt (fast) alle Wunden. Manch­mal wünschte ich, ich hätte längst wieder „zugeschla­gen“, denn ich glaube, ein Hund ist ein proba­tes und Nebenwirkung-freies Hausmit­tel für körper­li­che und mentale Fitness. Aber vielleicht hat auch alles im Leben seine Zeit und es ist richtig so, wie es ist. I’m outta here.

Musik vom Fritz Mediaserver zur Hifi-Anlage streamen

Ich habe lange nach einer preis­güns­ti­gen Möglich­keit gesucht, die Musik von der USB-Festplatte hinter meiner Fritz!Box via Fritz Media­ser­ver auf meine Hifi-Anlage zu strea­men. Echte Wlan-Lautsprecher sind mir viel zu teuer, außer­dem wollte ich unbedingt mein vorhan­de­nes Equip­ment, sprich den Verstär­ker und die Boxen, nutzen. Nach länge­rer Googlelei – es gibt ja inzwi­schen Abertau­sende von FM-Blueetooth-Wlan-USB-Hastenichgesehn-Transmittern in jedwede Richtung – bin ich über den Bluetooth Recei­ver TP-Link HA100 gestol­pert. Der kostet nur knapp 20 € und tut nach kurzer Einrichtungs- und Testphase klaglos seinen Dienst.

Das Gerät verfügt über einen Mini-Klinken-Ausgang mit 3,5 mm. Ich hab mir gleich noch ein gutes Adapter­ka­bel auf 2 Cinch-Stecker mitbe­stellt, so daß ich den Recei­ver direkt an den AUX-Eingang meines Hifi-Verstärkers anschlie­ßen kann. Die Anbin­dung an das Smart­phone, welches als Steuer- und Abspiel­ge­rät dient, erfolgt über Bluetooth oder NFC.

Danach läßt sich der Recei­ver problem­los über die Fritz! Media App als Ausga­be­ge­rät auswählen.

Mein Fazit: Der Sound ist in Ordnung, das Gerät funktio­niert tadel­los und macht mir fiel Fergnü­gen! Einzig die Steue­rung über die App bietet nur die rudimen­tärs­ten Funktio­nen; vielleicht finde ich da noch etwas besse­res. Die bereits getes­tete Alter­na­tiv namens Media Monkey hat auch so ihre Schwä­chen. So werden .m4a-Dateien zwar abgespielt, aller­dings keine Tags angezeigt. Ebenso verhält es sich mit den Cover­da­ten – nichts außer den generi­schen Bildern.

Hier noch einige techni­sche Daten und Promo­ge­la­ber von der Herstellerseite:
TP-Link HA100 Bluetooth 4.1‑Receiver (mit 3,5 mm- und Cinch-Anschluss und NFC streamt, HD-Audio von Ihrem Echo, Smart­phone oder Tablet-PC an Ihre Musik­an­lage). Univer­sell einsetz­bar: Macht Ihre hochwer­ti­gen Boxen und Ihre Anlage zu Hause oder auch im Auto Bluetooth-kompatibel. Strea­men Sie Musik draht­los von Ihrem Smartphone/Tablet-PC/Echo oder anderen Bluetooth-fähigen Geräten. 2‑fache Reich­weite: Die Bluetooth-Verbindung reicht bis zu 20 Meter weit, das ist zweimal so viel wie bei vergleich­ba­ren Model­len. Multipoint-Technik: Schal­tet nahtlos zwischen Ihren zwei bevor­zug­ten Bluetooth-Geräten um. Hochqua­li­ta­tive Audio­kom­po­nen­ten: Verstär­ker und Bluetooth‑4.1‑Chip ermög­li­chen ein ungetrüb­tes Klang­er­leb­nis, wenn Sie sich Ihre Platten­samm­lung oder Ihren bevor­zug­ten Strea­ming­dienst (Spotify, Shazam, Apple Music, Google Play Music, Sound­cloud, iHear­t­RA­DIO, Deezer, Pandora usw.) anhören; NFC-Quick-Pairing und einfa­che Einrich­tung: Paaren Sie den Adapter mit Ihrem NFC-fähigen Gerät ganz einfach per Tasten­druck. Ein Extra-NFC-Tag ermög­licht die Verbin­dung an einem Platz Ihrer Wahl. Schlie­ßen Sie den Adapter über ein 3,5 mm- oder Cinch-Kabel an Ihre Anlage an. Liefer­um­fang: Bluetooth-Musik-Receiver HA100, USB-Kabel, 3,5 mm-auf-Cinch-Kabel, 3,5 mm-Kabel, UK/DE/FR-Spannungsadapter, NFC-Tag, Handbuch.

Völkerball

Cover­bands sind die Zukunft! Heute: Völker­ball – A Tribute To Rammstein. Sehen aus wie die Kirmes­va­ri­ante der Kirmes­band Rammstein. Dafür kosten die Tickets vermut­lich auch nur einen Bruch­teil. Ich frag mich ja immer, wer sich sowas anschaut, und ob man dabei nicht die ganze Zeit mit dem Origi­nal vergleicht. Das muß ein bißchen so sein, als ob man bei einem gebrauch­ten Golf das Dach abflext, und dann so tut, als würde man ein Porsche Cabrio­let fahren. Brumm, Brumm, ich und mein 911er. Wenn man es sich lange genug einre­det, funktio­niert es vielleicht. Und irgend­wann mit statt­li­chen Alter von 92 12 Jahren kann man seinen Ururen­keln erzäh­len, man hätte Rammstein live gesehen. Und glaubt es selbst.

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