web analytics

Monat: Oktober 2017

Morrissey live at BBC 6

Gestern war Großmeis­ter Morris­sey bei der BBC zu Gast um im Rahmen der Sendung 6 Music Live ein paar Klassi­ker zum Besten zu geben und ein paar Songs vom kommen­den Album Low In High School vorzu­stel­len. Das Konzert läßt sich auf den Websiten der BBC nachträg­lich anschauen, aller­dings nur direkt aus UK. Zum Glück war jemand so freund­lich, und hat den komplet­ten Auftritt auf Youtube hochgeladen.

Die neuen Songs klingen allesamt mehr als vielver­spre­chend, da werden die Tage bis zum Album­re­lease am 17. Novem­ber noch lang für mich. Außer­dem sind mit Speed­way, Ganglord und Jack The Ripper gleich drei meiner Alltime-Faves live dabei. Großes Tennis! Lang lebe Morrissey! 🙂

Aus Deutschlands Einkaufsmärkten (Schrenke!!! Update!!!)

Enorm wichti­ges Update zu diesem Artikel. Ich habe ihn wieder gefun­den, wieder ein NP-Markt, ein anderer Ort. Schenke, Schemel, Schere – alles Puste­ku­chen. Der Mann bietet SCHRENKE an. Schrenke, in die man Jacken hängen, Klamot­ten legen, oder Bücher einsor­tie­ren kann. SCHRENKE, SCHRENKE, SCHRENKE!!! Da soll einer drauf kommen!

Vergrö­ßern

Außer­dem hat es mit der Partner­su­che wohl offen­sicht­lich nicht geklappt. Er verkauft sein Doppel­bett, steigt auf die Pritsche um oder zieht in sein Taxi. Wohnzim­mer­lampe, Gewäks­haus, alles nicht mehr nötig. Vielleicht wandert er auch nach Majorka aus oder macht einen langen Urlaub an der Costa és wàs és wollé! Ich bleibe am Ball und werde bei einer weite­ren Sichtung seiner obsku­ren Angebote berich­ten. Versprochen!

Vergrö­ßern


Tocotronic – Pure Vernunft darf niemals siegen (Reissue)

Mein Verhält­nis zu Tocotro­nic darf als zerrüt­tet beschrie­ben werden. Während ich die ersten beiden Alben Nach der verlo­re­nen Zeit und Digital ist besser zum Zeitpunkt ihres jewei­li­gen Erschei­nens ebenso gnaden- wie beden­ken­los abfei­erte, war ich von ca. 1997 bis 2004 komplett raus aus dem tocotro­ni­schen Schaf­fens­kos­mos. Ab 2010 war es mit Schall & Wahn vollkom­men vorbei zwischen mir und den Hambur­gern. Vermurks­ter, verkopf­ter und dröger Indie­pop, zu dem ich keinen Zugang mehr fand. Beson­ders die letzten beiden Alben aus den Jahren 2013 bzw. 2015 finde ich irgend­was zwischen verstö­rend und grauenhaft.

In der Zwischen­phase von 2005 bis 2010 jedoch veröf­fent­lichte die Band zwei Alben, die ich bis heute beden­ken­los empfeh­len kann. Neben Kapitu­la­tion von 2007 hat es mir vor allem Pure Vernunft darf niemals siegen aus dem Jahr 2005 angetan. Letzte­res ist seit kurzem endlich wieder zu einem zivilen Kurs auf Vinyl erhält­lich. Ein rundum gelun­ge­nes Album, mit tollen (noch nicht ganz so verkopf­ten) Texten, feinen Melodien und jeder Menge Hits. Neben­bei bemerkt ist die Pressung hervor­ra­gend; ein Umstand, der heutzu­tage leider nicht selbst­ver­ständ­lich ist. Die Platte kommt auf 180g schwe­rem dunkel­grü­nen trans­lu­zen­tem Vinyl und ist frei von jedem Knistern oder Störge­räu­schen. Der inter­es­sierte Hörer sollte zuschla­gen, bevor die Bestände wieder zur Neige gehen…


%d Bloggern gefällt das: