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Kraut und Rüben

Unterwegs zu Dr. Axel Stoll

Schemm­trähls. Sie sprühen wieder. Meine Gedan­ken werden von einer extra­ter­res­tri­schen Macht kontrol­liert. Ich steige jetzt in meine Reichs­flug­scheibe und fliege zum Aldeba­ran. Dort bin ich sicher.

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Kraut und Rüben

Traurig schaukeln im April

Heißer Anwär­ter auf den Titel „Traurigs­tes Bild aller Zeiten“. (via)

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Kraut und Rüben

Dor kleene Mailingfuchs

Als Mitar­bei­ter einer mittel­stän­di­schen Drucke­rei wird man mit Werbung geradezu zugesch*ssen. Eine mehr als löbli­che Ausnahme stellt die Firma Briefo­druck aus Wünschendorf/Elster dar, deren Mailings stets durch viel Sprach­witz und Selbst­iro­nie begeis­tern. Nachfol­gend ein paar Fotos aus dem aktuel­len Direktmailing-Katalog. Funfac­tige Nofake­news am Rande: Ruft man bei Briefo­druck an und hat das große Glück, in der Warte­schleife zu landen, so hört man passend zum Gesamt­auf­tritt der Firma Rainald Grebes „Thürin­gen“. Gute Menschen!


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Kraut und Rüben

Die Soljanka von der Heidrun

Soljanka – der Kaviar des einfa­chen Mannes. Für eine zünftige Soljanka braucht man Wursten­den, Letscho, Gewürz­gur­ken, Tomaten­mark und eine Handvoll Geheim­zu­ta­ten. Ich hatte gestern das große Glück, bei der Herstel­lung einer Soljanka anwesend sein zu dürfen. Sie schmeckte famos, sah hervor­ra­gend aus und lag angenehm im Magen. Wer sich für die Geschichte der Soljanka inter­es­siert, dem sei dieses Video empfoh­len. Außer­dem bleibt für unsere westdeut­schen Freunde zu vermer­ken, dass es sich bei der Soljanka nicht um einen Volks­tanz handelt; sondern um die beste Suppe der Welt. Vielleicht abgese­hen von der Käsesuppe, die kann der Soljanka gerade so das Suppen­was­ser reichen. Eine funfac­tige Fakenews zum Ende: Die Soljanka wurde nach dem DDR-Dissidenten Walter Janka benannt, dessen Vater stets beim Anblick seines Sohnes, gebeugt über einen Teller voll Soljanka, rief: „SOLL JANKA WIRKLICH DIESE SUPPE ESSEN???“. Haha.

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Kraut und Rüben

Auf der Flucht

Mein Sohn ist großer Playmo­bil-Fan. Neben dem Spiel­zeug, das mittler­weile halbe Räume füllt, inter­es­siert er sich sehr für die Playmobil-Geschichten, die jeden Monat im Playmobil-Magazin erschei­nen. Im letzten Monat gab es erstmals eine Geschichte mit angekün­dig­ter Fortset­zung – das Sonder­ein­satz­kom­mando hat einen Ganoven verhaf­tet, aber der plant schon den Ausbruch. Und mit selbi­gem geht es nun in diesem Heft weiter, das ich gerade vom Papier­fach­händ­ler meines Vertrau­ens abgeholt habe. Eine Reser­vie­rung ist bei dieser Zeitschrift nie verkehrt, sie ist hier immer recht schnell vergrif­fen. Kein Wunder, die Geschich­ten sind gut und vor allem einfach und verständ­lich geschrie­ben und entspre­chend kindge­recht illus­triert. Das Gute gewinnt immer! Die Ganoven in der Playmobil-Welt heißen übrigens Kevin, Gregor, Karlchen Knack und Bronco. Ich habe schon mehrmals erfolg­los nach dieser Namens­kom­bi­na­tion gegoog­let; ab spätes­tens morgen hat Google dann endlich einen Treffer für die versam­melte Rabau­ken­schaft.

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Musik

Spanish Love Songs – Schmaltz

Seit länge­rer Zeit mal wieder ein Tipp aus unserer Musik­re­dak­tion: Spanish Love Songs legen mit Schmaltz ihr zweites Album vor. Wer auf emotio­na­len Punkrock à la The Smith Street Band steht, sollte zuschla­gen. Geboten werden mitrei­ßende Hymnen emotio­na­len Charak­ters mit sehr persön­li­chen Texten. Das Album war in zwei Versio­nen bei Uncle M erhält­lich, die 100er Auflage in Weiß/Rot ist aller­dings schon ausver­kauft. Musika­lisch top; und da ich in letzter Zeit verstärkt auf die Quali­tät der Schall­plat­ten achte, muß ich auch hier wieder sagen: Press­qua­li­tät so lala. Gepresst bei GZ Media, es gibt wieder die üblichen Störge­räu­sche, angedittschte Cover und halbzer­kor­kelte Textblät­ter. Das übliche eben, leider. Nichts­des­to­trotz sollten Fans von The Menzin­gers, Iron Chic, Modern Baseball, Tiny Moving Parts oder auch The Gaslight Anthem beden­ken­los zuschla­gen. Tolles Album mit 810 Börde­kar­tof­feln in der Wertung.

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Kraut und Rüben

Unleserliches

Würden Blogbei­träge so unleser­lich sein, wie Benach­rich­tungs­zet­tel von GLS-Fahrern, dann gute Nacht:

Liebe Gls-fhahre,

wenn Dus so unelsel­rich schreibs,t kann ich nichs lese wo du mein pakekt gleaslalse hab. bitte digb dir noch sbeim nächste mal hel mehr mühel sod das der abhol­ort für mich euidneu­tige rwird. jajak, wich weiß ihr pakektfhare rise dklaven einer druik­c­ge­pöür­gelt branceh amer behr zeit als „GLS VOR DEN TAELELLRESTMÖGÜHL“ sollt elkslj­klks sochh drin seinn.

Vieler grüüeße, dein tTors­ten*

*Lieber GLS-Fahrer,

wenn Du so unleser­lich schreibst, kann ich nicht lesen, wo Du mein Paket gelas­sen hast. Bitte gib Dir doch beim nächs­ten Mal mehr Mühe, so dass der Abhol­ort für mich eindeu­ti­ger wird. Jaja, ich weiß, ihr Paket­fah­rer seid Sklaven einer durch­ge­prü­gel­ten Branche… aber mehr Zeit als für „GLS, Vor den Tae, Restmüll­be­häl­ter“ sollte schon drin sein.

Viele Grüße, Dein Torsten

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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Nur die Harten…

Ein kleiner Einblick in den Behör­den­gar­ten, dessen blankes Ausmaß übrigens nur in mehrtä­gi­gen Fußmär­schen durch weitge­hend unerschlos­se­nes Land vollkom­men erkund­bar wird. Während ich das ganze Wochen­ende zusam­men mit meiner Garten­gat­tin Heidrun wieder an der Pulle hing (kalorien­re­du­zierte Brause „Dolores“ – gerade bei Kaufland im Angebot), arbei­te­ten unsere fünf Garten­fach­an­ge­stell­ten fleißig an der Aufrecht­erhal­tung des beleben­den Grüns. Manch­mal stehe ich abends heimlich am Zaun, blicke gedan­ken­ver­lo­ren in eine Richtung meiner Wahl und sinniere über Sinn und Unsinn des Daseins… Shalöm­chen!

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