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Monat: Juni 2018

Der Vinylboden ohne Vinyl

Es heißt Schall­platte, Freund­chen! Ganz einfach Schall­platte!

Vinyl­bo­den ohne Vinyl ist wie Eiersa­lat ohne Eier – möglich, aber sinnlos. Was die Firma Meister bewogen hat, ihren vinyl­freien Vinyl­bo­den expli­zit als „Vinyl­bo­den“ zu bezeich­nen, bleibt rätselhaft.

Überhaupt bleibt zu dieser Werbung anzumer­ken, dass man a) so keine Schall­plat­ten anfasst!, b) ein Platten­spie­ler ganz sicher nicht so auf dem Boden stehen sollte und c) zum Hörge­nuss ein Verstär­ker nebst Lautspre­chern durch­aus von Vorteil sein könnte. Aber sei’s drum, denn Werbung darf und soll alles, nur eben oft nicht die Reali­tä­ten abbilden.

Dieses ständige Gequat­sche von „Vinyl“ geht mir übrigens ganz schön auf die Eier (auch auf die von eingangs erwähn­tem Salat). Es waren und sind S C H A L L P L A T T E N, und ich werde meine auch weiter­hin so nennen. Ich habe mitun­ter den Eindruck, dieser ganze jämmer­li­che „Vinyl“-Hype dient nur dazu, uns die zweihun­dert­fünfund­rei­ßigste Wieder­ver­öf­fent­li­chung von Pink Floyds „Dark Side Of The Moon“ in misera­bler Press­qua­li­tät für 32,99 € anzudre­hen. Well … fuck off!

 

5.55 Uhr an der Bushaltestelle

Wenn’s ums Geld geht…

…hört die Freund­schaft auf. Fehler­mel­dung in Adobe Photo­shop CS6 beim Versuch, ein Bild mit einer Hand die Bankno­ten hält, zu bearbeiten.

Die Lösung:
Die Datei mit Illus­tra­tor (getes­tet mit Adobe Illus­tra­tor CS6) öff­nen. Dabei wird sie lei­der in 8Bit Farbtiefe (von 16 Bit) umge­wan­delt, aber egal. Dann „expor­tie­ren“ (nicht „spei­chern“!) als PSD-Datei mit Auflö­sung „hoch (300 ppi)“. Nun lässt sich die­se PSD-Datei ohne Probleme von Photo­shop öffnen.

Der Hinter­grund:
Die Sperre nennt sich Counter­feit Deter­rence System (CDS) und wird von Adobe frei­wil­lig imple­men­tiert, um das Fälschen von Geldschei­nen zu erschweren.
Die recht­li­che Grund­lage für die­se Sperre ist ein Beschluss der Europäi­schen Zentral­bank, welcher hier nachge­le­sen werden kann. Ziel ist es, zu ver­hin­dern, dass „Geldscheine“ her­ge­stellt wer­den, wel­che den amt­li­chen Bankno­ten zum Verwech­seln ähn­lich sehen. Grafik­de­si­gner fin­den dar­in etli­che Tipps und Vorschrif­ten, was sie machen müs­sen, damit sie zum Beispiel „Spiel­geld“, „Gutscheine“ oder sons­ti­ge Produkte mit Bankno­ten als Motiv gestal­ten dürfen. (Den Tipp hab ich hier gefunden.)

Thüringen, Thüringen, Thüringen…

… ist eines von den schwie­ri­gen Bundes­län­dern, denn es kennt ja niemand außer­halb von Thürin­gen. Wir weilten kürzlich in Thürin­gen, schos­sen reich­lich Fotos und präsen­tie­ren hier trotz­dem nur zwei davon. Thürin­gen ist immer eine Reise wert, schön anzuschauen, nicht zu weit entfernt und reich an Attrak­tio­nen und Veran­stal­tungs­an­ge­bo­ten (neudeutsch: Ihwennts). Wenn ihr mal Zeit habt, fahrt nach Thüringen.


Meine Blumenkübel sind KEINE Türstopper

Meine Blumen­kü­bel sind keine Türstop­per. Keine Blumen­kü­bel = keine schönen Blumen am Eingang!!! Schreibt euch das hinter die Ohren, ihr Rotzlöffel! 

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