Kategorien
Musik

Ernährungsfehler live in der Sackfabrik Magdeburg 2005

Neulich ging es hier um die Wieder­ver­öf­fent­li­chung der Ernäh­rungs­feh­ler-Platte „Sturm­verse“. Im Zuge der digita­len Archi­vie­rung habe ich mal einen DVD-Rip vom Livekon­zert im April 2005 in der Magde­bur­ger Sackfa­brik erstellt und auf Youtube hochge­la­den. Das Konzert fand am 23. April 2005 statt und erinnerte an Maik Niewerth, den Drummer der Band, der leider an Krebs verstarb. Das Konzert wurde veran­stal­tet, um einen Grabstein finan­zie­ren zu können. Dieses Konzert war der Start­schuss für die Ernährungsfehler-Reunion, die jedoch nur 2 Jahre anhielt. Gute Unter­hal­tung!


Teile diesen Beitrag:
Kategorien
Kraut und Rüben

Einmal rund um den Arendsee

Wir sind am Wochen­ende einmal rund um den Arend­see gelau­fen. Die Strecke ist knapp über 10 km lang und lässt sich sehr gut bewäl­ti­gen, da es zu 99% auf befes­tig­ten Wegen voran­geht.

Ziemlich genau nach der Hälfte des Weges trifft man auf die Fische­rei Kagel, wo sich der geneigte Wande­rer mit lecke­ren Fisch­bröt­chen in diver­sen Varian­ten versor­gen kann.

Sehens­wer­tes auf dem Rundweg: Das „gustaf-nagel-areal“ mit wissens- bis staunens­wer­ten Fakten über gustaf nagel, den Wander­pre­di­ger, Natur­men­schen und selbst­er­nann­ten „Lebens- und Schreib­re­for­mer“. Heute würde man ihn wohl in die Esoterik‑, Reichsbürger‑, Spinner­ecke stellen; die Fakten über sein Leben sind aller­dings fern jeder Einord­nung hoch inter­es­sant.

Ansons­ten gibt es noch das Benedik­ti­ne­rin­nen­klos­ter St. Marien, das Strand­bad und natür­lich jede Menge guter alter Natur zu gucken. Das Wasser des Sees ist übrigens erstaun­lich klar und beher­bergt jede Menge Maränen, die man wie oben erwähnt, auch verspei­sen kann.

Erstaun­lich auf dem Weg in die Altmark ist die Tatsa­che, das es in jedem Dorf mindes­tens zwei verfal­lene, verlas­sene oder vom Einsturz bedrohte Häuser gibt. Die Abwan­de­rung aus den ohnehin dünnbe­sie­del­ten Gegen­den des Ostens ist also keine Legende. Außer­dem erstaun­lich ist die misera­ble Netzab­de­ckung was das mobile Inter­net angeht…

Nachfol­gend einige bildli­che Eindrü­cke.



Bereits 1 Mal geteilt!
Kategorien
Kraut und Rüben

Voll der Osten. Leben in der DDR

Eine Fotoaus­stel­lung von Harald Hauswald, dessen Fotos durch­weg großar­tig sind; mit Texten von Stefan Wolle, dessen Buch „Die heile Welt der Dikta­tur“ ich jedem/r in diesem Lande ans Herz lege. Heraus­ge­ge­ben von der Bundes­stif­tung zur Aufar­bei­tung der SED-Diktatur und OSTKREUZ Agentur der Fotogra­fen.

In den achtzi­ger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotogra­fierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotogra­fen übersa­hen oder für uninter­es­sant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooli­gans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umwelt­schutz einsetz­ten.

OSTKREUZ Agentur der Fotogra­fen und die Bundes­stif­tung zur Aufar­bei­tung der SED-Diktatur laden mit der Ausstel­lung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ zu einer Bilder­reise in die Zeit der Teilung ein. Gezeigt wird eine ungeschminkte DDR-Realität, an die sich heute selbst Zeitzeu­gen kaum mehr erinnern. Die Ausstel­lung präsen­tiert auf 20 Tafeln über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Harald Hauswald. Die Texte der Ausstel­lung hat der Histo­ri­ker und Buchau­tor Stefan Wolle verfasst, der wie der Fotograf in der DDR aufge­wach­sen ist. Die Ausstel­lungs­ta­feln verlin­ken mit QR-Codes zu kurzen Video­in­ter­views im Inter­net, in denen der Fotograf darüber berich­tet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto der Tafel entstan­den ist.

Und – das ist das Beste an der ganzen Sachen – die Ausstel­lung ist auch außer­halb der üblichen Ballungs­zen­tren zu sehen, so beispiels­weise noch bis zum 23. Septem­ber im Salzland­mu­seum in Schöne­beck.

Bereits 2 Mal geteilt!