Monat: November 2018

Typische Amazon-Verpackung für eine 7″

Hal­lo aus der Blo­gosphäre! Face­book & Co. graben uns Blog­gern nach wie vor mas­siv die „Kund­schaft“ ab, aber wir hal­ten getreu dem alten Old­school-Mot­to „Jet­zt erst fuck­ing recht!“ weit­er an unseren kleinen Inter­net­präsen­zen fest. Heute nur ein Bild. Sie sehen eine klas­sis­che Ama­zon-Ver­pack­ung für eine 7“. Der Ken­ner hat es erkan­nt: Mor­ris­seys neue Sin­gle „Back On The Chain Gang“. Am 7. Dezem­ber kommt übri­gens nach nur einem Jahr die Neuau­flage von „Low In High School“ mit Bonus-Tam­tam, Reis­sue, Repack­age, Reeval­u­ate the songs … and so on, der Ken­ner weiß Bescheid.

Fucked Up – Dose Your Dreams (Kurzkritik)

 

Schon seit län­gerem ver­folge ich das Schaf­fen der kanadis­chen Band Fucked Up mit großem Inter­esse. Eingestiegen und aufmerk­sam gewor­den bin ich spät – näm­lich erst mit dem Video zum ful­mi­nan­ten „Queen Of Hearts“ vom Album „David Comes To Life“.

Das Album habe ich danach ken­nen und lieben gel­ernt und dieser Tage stand nun jüngst die Veröf­fentlichung von „Dose Your Dreams“ an; dem mit­tler­weile unge­fähr neun­ten Stu­dioal­bum der Band.

Die Vor­ab-Sin­gle „Nor­mal Peo­ple“ fand ich schon äußerst vielver­sprechend, vielle­icht ger­ade deshalb, weil sie mit dem gewöhn­liche Schema und Image der Band als Vertreter des Hard­core nicht mehr viel zu tun hatte.

Fucked Up sind inzwis­chen Genre-spren­gende Meis­ter der Abwech­slung, davon zeugt „Dose Your Dreams“ zu genüge. Es gibt Shoegaze, Funk, Dis­co, Psych- und Avant­garde-Rock und sog­ar ein bißchen harten tech­noiden Beat à la The Prodigy.

Das Album ist kein Meilen­stein, aber in seinem Abwech­slungsre­ich­tum höchst unter­halt­sam und mehr als gelun­gen. Mein Prob­lem mit den älteren Alben war immer, das ich Dami­ans Geschrei unge­fähr 20 Minuten lang geil fand, dann aber gen­ervt war und eine Pause brauchte. Das ist bei diesem Album nicht der Fall. Kaufempfehlung!