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Musik

Lampe

Neulich bin ich durch doofen Zufall* auf Lampe gesto­ßen worden – eine Band mit einem wenig google­freund­li­chen Aller­welts­na­men. Lampe sind offen­bar ein Duo, bestehend aus Tilman Claas (Gesang, Gitarre) und Julian Heyden (Tasten, Bass). Bislang haben die beiden nur 2 EPs veröf­fent­licht, diese aller­dings sind mehr als hörens­wert und haben mich seit sehr langer Zeit mal wieder zu Stürmen der Begeis­te­rung hinge­ris­sen. Beson­ders die Texte habe es mir angetan – schlau, witzig, weltschmer­zig und meinem bedröp­pel­ten Naturell zuspre­chend. Lampe klingen wie eine wortge­wandte Mischung aus dem puber­tä­ren Bruder von Jens Friebe und der poppi­gen Schwes­ter von Knarf Rellöm, welche zu einer Platte von Kapelle Petra Karaoke singen. Toll!

Beim Versuch, eine CD zu kaufen, bin ich kläglich geschei­tert – Tilman schrieb mir per E‑Mail, dass alles ausver­kauft sei. Die gute Nachricht: Das kommende Album ist bereits aufge­nom­men und soll noch in diesem Jahr erschei­nen. Ich bin mehr als vorfreu­dig gespannt und vertröste mich solange mit den beiden EPs auf lampe.bandcamp.com (KAUFEN!!!) und den nachfol­gend verlink­ten, höchst unter­halt­sa­men Youtube-Videos. Hört mehr Lampe, dann wird die Welt wieder ein besse­rer Ort! Lang leben Lampe!

*sowas findet man, wenn man seinen Vorna­men bei Youtube einge­ben lässt. 😀


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Kraut und Rüben

Der Heilige Ring zu Pömmelte

Wer sich für die Frühge­schichte der Mensch­heit inter­es­siert; den Schnur­ke­ra­mi­ker, die Glockenbecher- und die Aunje­tit­zer Kultur schätzt, sollte dem Ringhei­lig­tum in Pömmelte einen Besuch abstat­ten. An den Wochen­en­den um 14.00 Uhr und werktags um 11.00 Uhr finden fachkun­dige Führun­gen unter formi­da­blem Forsitz von Jochen Klapper­stück, seines Zeichens Vorsit­zen­der der Magde­bur­ger Stadt­füh­rer e. V. und haupt­be­ruf­lich Leiter des Rechnungs­prü­fungs­am­tes der Stadt Magde­burg, statt. Kann man mal machen, wird man nich dümmer von. 🙂


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Musik

Record Store Day 2019

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Oben meine Ausbeute des diesjäh­ri­gen Record Store Day im Bild. Genau, nur eine Morris­sey-Single, der Vollstän­dig­keit halber. Vor 10 Jahren hätte man ein derma­ßen – Entschul­di­gung! – beschis­se­nes Artwork nicht mal für eine Margarine-Verpackung verwen­det; heute geht sowas als Platten­co­ver durch. Ein extrem inter­po­lier­tes Bild, drei Zeilen Text dazu, fertig ist das Cover. Beim Klick auf das Bild öffnet sich eine größere Ansicht, die das extrem verpi­xelte Ungetüm verdeut­licht.

Ansons­ten hätten mich zum RSD noch Bingo Hand Job alias R.E.M. inter­es­siert, aber deren Liveal­bum aus dem Jahre 1991 war nur zu astro­no­mi­schen Preisen zu haben. Außer­dem enthält ein Großteil der europäi­schen Auflage offen­bar jeweils 2 x die erste oder die zweite Platte des Doppel­al­bums. Somit sind viele Hörer – nochmal Entschul­di­gung! – angeschis­sen, auch wenn man sich wohl etwas offizi­el­les für den Umtausch überlegt hat…

Für mich hat sich der RSD eigent­lich schon länger erledigt, außer­dem bin ich des Kultes um das schöne Wienühl („Es heißt Schall­platte, Du Honk!“) müde und überdrüs­sig. It’s the music that matters. Not the medium.


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