Monat: August 2019

[Review] New Model Army – From Here

Das neue Album der New Mod­el Army hört auf den Namen „From Here“ und ist abso­lut for­mi­da­bel ger­at­en. Die Band entwick­elt eine Tiefe und Dynamik, die ich den alten Her­ren gar nicht mehr zuge­traut hätte. Die let­zte Plat­te, die ich zuvor gehört hat­te, war „Beetween Dog And Wolf“ aus dem Jahre 2013. Die war schon fast Trib­al, aber trotz­dem alles andere als schlecht. Die dominieren­den Drums hat man für das aktuelle Album zwar beibehal­ten, sie sind aber längst nicht mehr so präsent. Aufgenom­men wurde das Album in einem ein­samen Ton­stu­dio in Nor­we­gen, wohl direkt am Meer, wenn ich das richtig gele­sen habe. Und so toll die Land­schaft dort ist, so toll klingt das Album. Die Plat­te funk­tion­iert tat­säch­lich am besten im Album-Modus und ist somit der beste Beleg dafür, dass das Album an sich eben doch nicht tot ist. Zumin­d­est nicht für mich und schon gar nicht für New Mod­el Army.

Mein per­sön­lich­es High­light ist der epis­che Titel­track „From Here“. Großes Kino!

Ich habe mir die far­bige Pres­sung gekauft. Schwarz/Blau Splat­ter. Die Plat­te ist super gepresst, plan und von exzel­len­ter Soundqual­ität. Mix und Mas­ter­ing sind exzel­lent. Lei­der ist die Pres­sung schon über­all ausverkauft, und auf Discogs läuft das übliche Abzock­spielchen. Die reg­uläre schwarze Pres­sung gibt es aber gün­stig über­all und nirgends.

Sam Esty Rayner

Ein hastig in Pho­to­shop zusam­mengek­loppter grafis­ch­er Rant gegen Sam Esty Rayn­er. Das ist Mor­ris­seys Neffe und als solch­er zeich­net er für die Plat­te­nart­works der jüng­sten Ver­gan­gen­heit ver­ant­wortlich. Seine grafis­che “Arbeit” bewegt sich auf einem Niveau irgend­wo zwis­chen Vorschule und Kuh­stall. Ver­glichen mit den früheren ikonis­chen grafis­chen Arbeit für Mor­ris­sey-Plat­ten ein absolutes Trauerspiel.

Peppone beim Offenen Kanal Magdeburg

Die begehrenswerten Buben Tuba & Jens von der fabel­haften For­ma­tion Pep­pone zu Gast beim Offe­nen Kanal Magde­burg. Eine sehr schöne und unter­halt­same Sendung, auch wenn die Her­ren vergessen haben, die bom­fortzionöse Börde­be­hörde – ein stützen­der Pfeil­er im Pep­pone-Fun­da­ment – zu erwähnen…


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