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Zukunft, wir kommen!

Klick!

Der „ländli­che Raum braucht schnel­les DSL“, verkün­det die Volks­stimme von heute, den Landes­agrar­mi­nis­ter Hermann Onko Aeikens zitie­rend. Recht hat er, der gute Mann. Wer wüßte das besser als ich, krepele ich doch seit Jahren mit meiner 768128 kBit-Verbindung durch das wirre weite Netz. So freue ich mich auf die angekün­digte 2 MBit-Verbindung und hoffe insge­samt auf noch mehr Geschwin­dig­keit. Vielleicht werden es ja sogar 6 MBit und außer­dem wäre ich endlich die Dille­tan­ti­kom los, die seit Jahren durch Inkom­pe­tenz und die Schwer­fäl­lig­keit eines ehema­li­gen Staats­bü­ro­kra­tie­be­triebs „überzeugt“. Jüngs­tes Beispiel ist die mehrfach angekün­digte und ebenso oft verscho­bene Einfüh­rung des Rate Adaptive Mode (RAM), der eigent­lich das Maximum aus der DSL-Leitung heraus­ho­len soll, anstatt an fixen, ledig­lich auf dem Papier berech­ne­ten Schalt­gren­zen halt zu machen. Geschei­tert ist RAM an der angeb­li­chen Inkom­pa­ti­bi­li­tät zum Buchungs­sys­tem der Telekom, was mich an irgend­was zwischen Schild­bür­ger­streich und Ostfriesen-Witz erinnert. However, wenn alles gut läuft, heißt es bald: Zukunft – wir kommen!

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MDR Summer Jam

Klick!

Ein Plakat zum „Sommer­fest der Senio­ren“. Man beachte die einwand­freie Recht­schrei­bung und den Willen zur hübschen Typogra­phie. Man beachte beson­ders den Schrift­zug „VINO“ in der Flasche oben rechts, das liebe­voll illus­trierte Torten­stück und die einwand­freie Raumauf­tei­lung. Kurzum: Unsere Senio­ren sollten uns in puncto Schrift­ge­stal­tung ein Vorbild sein. Da kann sich jeder dusse­lige Techno­flyer ein Beispiel dran nehmen – hoch leben unsere Rentner!

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Bauland

Manch­mal sehe ich Dinge. Dinge, bei denen sich ein ganzes Bündel an Fragen in meinem Kopf auftürmt, und die genau wegen diesen vielen Vragen votogra­fisch vestge­hal­ten werden müssen. In diesen fielen Fragen geht es um Buntstifte, sich von selbst bewegende Kühlschrank­kle­be­buch­sta­ben in Horror­fil­men, Seil- und Tauwerk und oft auch um mindes­tens 2000 m2 Baul(and).



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Versöhnliches zum Mittwochabend

Es ist tatsäch­lich eine Geschichte wie aus einem Disney-Film: Alex und Donna Voutsi­nas hatten vor ihrem Hochzeits­fest gemein­sam in Kinder­bil­dern gestö­bert, als Alex auf einmal seinen Vater im Hinter­grund eines Erinne­rungs­fo­tos seiner Zukünf­ti­gen entdeckte. Unbemerkt hatten sich vor 20 Jahren in Disney­land die Wege der beiden inzwi­schen Vermähl­ten also schon einmal gekreuzt.

Donna, damals fünf Jahre alt, posiert freude­strah­lend vor der Kamera. Im Hinter­grund schiebt ein Mann einen Kinder­wa­gen durchs Bild. Schemen­haft ist darin tatsäch­lich der kleine Alex zu erken­nen. „Es ist einfach unglaub­lich mich auf dem selben Bild mit meiner Frau zu sehen als wir beide noch ganz klein waren und nichts vonein­an­der wussten“, zitiert die Tages­zei­tung „Daily Mail“ den erstaun­ten Alex.

Die Geschichte wird noch spezi­el­ler, wenn man bedenkt, dass beide ihre Kindheit in unter­schied­li­chen Ländern verbrach­ten – Alex in Canada, Donna in Florida/USA. „Mir wäre das im Leben nicht aufge­fal­len. All die Jahre habe ich natür­lich nur auf mich und meine Brüder geach­tet“, so Donna. Inzwi­schen sind die beiden acht Jahre glück­lich verheiratet.

Auch, wenn es den Anschein hat, das Schick­sal hätte die beiden fürein­an­der bestimmt, ist Donna froh, die Foto-Entdeckung erst so spät gemacht zu haben. „Ich bin erleich­tert, dass wir den Zufall erst bemerkt haben, nachdem Alex mir bereits den Antrag gemacht hätte. So kann ich sicher sein, dass er es aus Liebe getan hat – und nicht, weil er dachte, er sei dazu bestimmt.“


(via)


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