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Nochmal Hello Saferide

von Torsten am 10. Mai 2008 · 1 Kommentar

in Musik

Ausge­lie­hen bei http://www.laut.de/wortlaut/artists/h/hello_saferide/biographie/index.htm

„Hello Safer­ide“ – Zwei Worte, ein Code, um Heran­wach­sende in Willi­man­tic, Connec­ti­cut, vor Gewalt, Alkohol und Drogen zu bewah­ren. Rufe eine bestimmte Nummer an, sprich das Passwort und alles wird gut. Das heißt, ein Taxi holt dich ab und bringt dich sicher von A nach B und vor allem nach Hause. Das schafft zwar keine Probleme aus der Welt, bietet aber Schutz und einen herrli­chen Namen. Die 1977 geborene Journa­lis­tin Annika Norlin aus Öster­sund (eine mittel­schwe­di­sche Gemeinde mit Elch im Wappen – soviel zum Thema Klischees) verbringt als Schüle­rin ein Austau­sch­jahr in den Verei­nig­ten Staaten. Als es darum geht der eigenen Musik einen Namen zu geben, erinnert sie sich an das Taxi, dessen Fahrer James offen­bar Eindruck hinter­las­sen hat. Fortan steht „Hello Safer­ide“ für feins­ten Indie­pop aus Schwe­den. Das Musiker­da­sein der Schwe­din beginnt 1985. Noch vor ihrem achten Geburts­tag schreibt sie die ersten Lieder. Die Zuhörer­schaft hält sich zwar in familiä­ren Grenzen, jedoch bleibt die Begeis­te­rung und Hingabe für die Musik steter Beglei­ter in Annikas Alltag. 19 Jahre später, im Jahr 2004, erscheint via Groover Record­ings die „Jeans & Summer 2“-Compilation in Schwe­den. Neben anderen viel verspre­chen­den Stücken enthält es „Highschool Stalker“, ein Lied von Hello Safer­ide. Darin schlüpft die Singer/Songwriterin in die Rolle einer Stalke­rin, die in Archive und Arztpra­xen einbricht und darüber hinaus auch mit der Mutter des Verehr­ten Kaffee trinkt, um für das erste Treffen mit dem Herzbu­ben gewapp­net zu sein. Es dauert nicht lange bis der Song mit dem bezau­bern­den Text und ein paar Gitar­ren­ak­kor­den als Mp3 im Inter­net Verbrei­tung findet. Motivie­rende Rückmel­dun­gen erhält Annika nicht nur aus dem direk­ten Umfeld, sondern auch von Radio­sta­tio­nen, Bloggern und schwe­do­phi­len Veran­stal­tern weltweit. Der Weg von Hello Safer­ide führt deshalb über einen Platten­ver­trag gerade­wegs ins Studio. Den Herbst 2004 verbringt sie in diver­sen Aufnah­me­stu­dios in ihrem neuen Wohnort Stock­holm. Im Mai 2005 erscheint schwe­den­weit die Single „My Best Friend“ via Razzia Records. Kurz darauf beendet Norlin die Arbei­ten am Debüt­al­bum. Die Anfra­gen für Auftritte häufen sich. Ohne eine Band im Rücken unter­stüt­zen gelegent­lich Freunde die anfangs eher bühnen­scheue Musike­rin. Nach der zweiten Single „If I Don’t Write This Song, Someone I Love Will Die“, die sich um manisches Verhal­ten dreht, veröf­fent­licht die Künst­le­rin im Septem­ber „Intro­du­cing: Hello Safer­ide“. Selten erfuhr ein Erstlings­werk in Schwe­den eine solche Beach­tung, die zuguns­ten von HS überwäl­ti­gend positiv ausfällt. Immer­hin ist hier die Rede von dem Land, das als dritt­größ­ter Musik­ex­por­teur gilt. Nahezu zeitgleich steht auch die Bandbe­set­zung. Auf Tour beglei­ten und unter­stüt­zen nun Maia Hirasawa (Tambu­rin), Andreas Söder­lund (Gitarre, Keyboard), Jens Lager­gren (Bass) und Fredrik Hultgren (Drums) die Schwe­din. Ende Januar 2006 erscheint die „Long Lost Penpal“-EP. Den Titel­song singt Hello Safer­ide gemein­sam mit Andrea Keller­man (Firefox AK und Ehefrau von Tiger Lou-Kellerman). Als weite­ren Kaufan­reiz gibt es zwei B-Seiten und noch ein Lied vom Debüt. Danach setzt die gesamte Mannschaft um Hello Safer­ide die Tournee fort. Mitte Juni legt die Musike­rin mit der „Would You Let Me Play This EP 10 Times A Day“-EP neues Material nach. Zwischen der Entschei­dung, ins Studio zu gehen und der Fertig­stel­lung liegt gerade einmal eine Woche, was der Quali­tät jedoch keinen Abbruch tut. Der Silber­ling enthält neben dem vielfach nachge­frag­ten „The Quiz“ noch vier neue Stücke, die auf sehr vielen Konzer­ten die Zuhörer begeis­ter­ten und weiter begeis­tern, denn die Festi­val­dichte in Schwe­den steht der Deutschen in nichts nach. Inzwi­schen fühlt sich Norlin auch in der Konzert­si­tua­tion wohler und so erfährt das Tourle­ben im Herbst eine erneute Fortset­zung. Dabei entste­hen abseits der Bühnen neue Lieder. Neben ihrem Musik­pro­jekt arbei­tet Annika Norlin weiter­hin auch als Programm­che­fin für „Musik­jour­na­len Live“, eine Sendung der schwe­di­schen Radio­sta­tion P3.

You look nice alright and I like the way you nod after every­thing I say
like it actually means something to you.

And I like your record collec­tion, Townes and Jens with a hint of Rickie Lee.
And you’ve cleaned up the bathroom, made a really nice soup,
but a bit too much sci-fi in your shelf with DVD’s.

There are things you need to know about me:
I’m weak right now, so weak right now.
I need proof before I dare to open this heart,
so I prepa­red a quiz for you.

Would you freak out if I said i liked you?
Do you walk the line?
Is your IQ higher than your neighbour’s?
And is it very much higher than mine?

Can you sleep when I grind my teeth?
Do you look away if I slob when I eat?
Will you let me be myself?
Can you at all times wear socks, because I’m still scared of feet?

And if I’d fall, would you pick me up?
And if I’d fall, would you pick me up?

Do you talk in the middle of Seinfeld?
Do you read more than two books a month?
Do you get racist or sexist when you’ve had a few?
Is it fine if I make more money than you?

Have you slept with any people I work with?
Is there anyone you’d rather wish I’d be?
Do you still keep pictures of old girlfri­ends?
Are they prettier than me?

And if I’d fall, would you pick me up?
If I’d fall, would you pick me up?

http://www.hellosaferide.com/

http://www.myspace.com/saferide

http://www.laut.de/wortlaut/artists/h/hello_saferide/index.htm

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Hier sollte eigent­lich die ultima­tive Lobhu­de­lei auf die Klein­geld­prin­zes­sin Dota Kehr & ihre Stadt­pi­ra­ten stehen. Die Klein­geld­prin­zes­sin ist laut Wikipe­dia „eine Band um die Berli­ner Sänge­rin und Lieder­ma­che­rin Dota (Dorothea) Kehr. Gemein­sam mit ihrer Band, den Stadt­pi­ra­ten, hat sie seit 2003 sechs Alben einge­spielt und im Eigen­ver­lag veröf­fent­licht. Mit ihren zeitkri­ti­schen Texten und einer von Bossa Nova und Jazz beein­fluss­ten Musik haben sich Die Klein­geld­prin­zes­sin und die Stadt­pi­ra­ten mittler­weile einen hohen Bekannt­heits­grad erspielt. Platten­ver­träge hatte die Gruppe bisher ebenso abgelehnt, wie auch die Angebote von den Grünen, der Linkspartei.PDS und der SPD vor der Bundes­tags­wahl 2005 auf Partei­ver­an­stal­tun­gen zu spielen. Mittler­weile werden die Platten über Busch­Funk vertrie­ben, aber immer noch in Eigen­re­gie herge­stellt.“

Da es aber immer jeman­den gibt, der besser lobhu­deln kann als meine Wenig­keit, sei auf die beiden folgen­den Blogs verwie­sen:

http://dziuks-kueche.de/blog/2006/11/14/dota-kehr-die-kleingeldprinzessin/

http://dermorgen.blogspot.com/2005/11/kleingeldprinzessin-1.html

Unbedingt mal antes­ten, großar­tige Musik mit noch großar­ti­ge­ren Texten. Ich habe lang nicht mehr etwas derart gutes gefun­den, jetzt schon eines der Highlights des Jahres.

Hier gibt’s noch ein tolles Video von Dota solo:

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Hello Saferide

von Torsten am 8. Mai 2008 · 1 Kommentar

in Musik

Heute mal was tolles ohne jeden weite­ren Kommen­tar. „Hello Safer­ide“ aus Schwe­den. Angucken, genie­ßen, großar­tig finden.

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Aua!

von Torsten am 3. Mai 2008 · 4 Kommentare

in Fundsachen

Man, ich hab echt lange überlegt. Wie soll das Motiv ausse­hen? Verbild­li­chung meiner Träume oder lieber was abstrak­tes? „www.boerdebehoerde.de“ kreis­rund in Fraktur über den Bauch­na­bel oder doch lieber ein Delphin am Knöchel? Wird das wehtun? Ist das auszu­hal­ten? Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Mein Tattoo ist endlich fertig, aber seht selbst:

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:mrgreen: Schla­ger­bernd for Bundes­kanz­ler! :mrgreen:

Die Sonne scheint, die Kirsch­blü­ten erblü­hen, eine Hochzeit steht an: Es ist Zeit für die Liebe, für „Die Sprache der Liebe“, um genau zu sein. Denn die wird uns heute von einem illus­tren Quartett darge­bo­ten: Schla­ger­bernd plus Manager plus Background­sän­ge­rin­nen. Weil Myspace „Schla­ger“ nicht als Genre kennt, muss sich Schla­ger­bernd in die Schlub­lade „Deutscher Pop, Lyrik und Heilen und Easy Listen­ing“ begeben. Er hat sich aber fest vorge­nom­men, Schla­ger aus der Nicht-Existenz zu befreien. Und wie! Eingän­gige Melodien, ein Refrain, den man einfach mitsin­gen muss und selbst für Menschen, die sich Texte nicht gut merken können, ist etwas dabei. Ich werde wohl heute den ganzen Tag mit einem beschwing­ten „lalal­al­a­laa, lalal­a­lala, lalal­al­a­laaa, lalal­a­lala“ durch den Tag gehen. Ich hoffe, Ihr auch.

http://www.schlagerbernd.de/
http://www.myspace.com/berndmusik

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