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Endlich, der Beweis in der „Haldens­le­ber Volks­stimme“ von heute:

Ich bin ein Opfer der Abwan­de­rung. 😉

Gedan­ken zur Alters­struk­tur im Landkreis
2262 junge Frauen fehlen in der Region
Von Regina Malsch

Landkreis Börde. Junge Männer haben es in unserer Region schwer, eine Partne­rin zu finden. Frauen im heirats­fä­hi­gen Alter sind rar. In der entschei­den­den Alters­klasse zwischen 20 und 30 Jahren leben zwischen Burgstall im Norden des Kreises und Kroppen­stedt im Süden laut der letzten statis­ti­schen Erhebung ( siehe Grafik ) exakt 2262 weniger Frauen als Männer. Eine mögli­che Erklä­rung gibt die aktuel­len Berli­ner Studie “ Not am Mann „. Nach der sind seit der Wende im Jahr 1989 rund 1, 5 Millio­nen Menschen aus dem Osten Deutsch­lands in den Westen abgewan­dert, um sich eine Existenz aufbauen zu können. Darun­ter überdurch­schnitt­lich viele 18- bis 29-jährige Frauen. “ Der Frauen­man­gel in vielen ostdeut­schen Klein­städ­ten ist europa­weit einzig­ar­tig „, sagt ein Autor der Studie, Rainer Kling­holz. In den meisten Fällen sind es Frauen mit guten bis sehr guten Schul­ab­schlüs­sen, die in den alten Bundes­län­dern bessere Chancen für eine beruf­li­che Entwick­lung sehen. Eine weitere Erklä­rung ist, dass es junge Männer leich­ter haben, einen Ausbil­dungs­platz zu finden und beson­ders im ländli­chen Raum junge Mädchen keine Perspek­ti­ven sehen. Analy­siert man die demogra­fi­sche Situa­tion im Landkreis Börde weiter, fällt auf, dass zwar mehr Jungen geboren werden, die Frauen aber länger leben. Ab der Alters­klasse 60 bis 65 Jahren holen die Frauen auf. Im Alter zwischen 70 und 75 Jahren leben bereits 1204 mehr Frauen als Männer. Bei den über 75-Jähigen sind es dann sogar 5340. Auswir­kun­gen auf diese Zahl haben sicher die im 2. Weltkrieg Gefal­le­nen. Unterm Strich gibt es in unserer Region trotz­dem insge­samt mehr weibli­che Einwoh­ner. Ende 2006 waren es 821, im Juli 2007 immer­hin noch 754, nicht 300, wie in unserem gestri­gen Beitrag “ Kreis erwar­tet weite­ren Rückgang der Bevöl­ke­rung “ zu lesen war. Für das Verse­hen bitten wir um Entschul­di­gung.

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TV-Köchin Sarah Wiener fiel mir seit jeher als lobens­werte Ausnahme in der Riege der selbst­ver­lieb­ten und eitlen Kochtopf­ge­ne­räle auf. Dieser Eindruck bestä­tigt sich in diesem lesens­wer­ten Inter­view über bewuß­tes Essen, wahre Demokra­ten und Tüten­sup­pen.

Um die Börde­be­hörde ein bißchen in Richtung Boule­vard­jour­na­lis­mus zu rücken sei in diesem herrli­chen jetzt kommen­den Schach­tel­satz erwähnt, daß Sarah Wiener jetzt mit Peter Lohmeyer verban­delt ist, der mit seiner Ex-Lebensgefährtin Katrin Klamroth drei  Kinder hat, deren Vorna­men alle mit „L“ begin­nen, und den ich darüber­hin­aus in Filmen wie „Zugvö­gel … einmal nach Inari“, „Abgehauen“ oder „Der Pirat“ großar­tig fand.

Und wo wir einmal beim Essen sind (außer­dem ist es eh gerade Mittags­zeit …): 40 Prozent der deutschen Solda­ten sind zu dick. Außer­dem rauchen sie zuviel und bleiben mit ihren dicken Bäuchen im Panzer­ein­gangs­schacht stecken. So wird das nix, Kamera­den, ernährt euch wie Sarah Wiener!

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Lieber Ölpreis,

Du steigst, und steigst, und steigst. Wärest Du der Aufschwung, man würde Dich dafür loben. Politi­ker aller Couleur würden Jubel­arien auf Dich anstim­men, das Volk würde an der Straße stehen und fröhlich winken wenn Du vorbei­gehst, in der Kinoschlange würden sie Dich ganz nach vorn lassen und vermut­lich wäre der 13. Mai bald der „Natio­nale Tag des Aufschwungs“.

Du bist aber nicht der Aufschwung, Du bist der Ölpreis. Du wirst nie einen Ehren­tag bekom­men!

Als ich soeben mit meinem diesel­be­trie­be­nen Unter­satz den Weg aus dem Hunde­park nach Hause einschlug, leuch­tete die Öllampe meines Kontroll­bild­schirms auf; verbun­den mit dem nett gemein­ten Hinweis „Bitte Ölstand prüfen!“. Da ich grund­sätz­lich tue, was mir so nettge­meint geraten wird, prüfte ich, und befand Dich für „zu niedrig“. Rasch in die nahe gelegene Tankstelle geeilt und im Ölregal nach „5W 40“ gekramt. Und prompt gefun­den. 1 Liter für 21,95 EUR. Junge, Ölpreis, Du bist echt verdammt hoch. Extrem hoch. Subjek­tiv gesehen bist Du sogar höher als das höchste Gebäude der Welt, zumin­dest in der gefühl­ten Höhe. Im Schwin­del über Deine besorg­nis­er­re­gende Höhe taumelte ich zur Kasse und entrich­tete das verlangte Entgelt. Was blieb mir anderes übrig?

Bei Gelegen­heit, sei doch so nett und komm mal wieder runter, Junge.

meint
Dein Verbrau­cher

P. S. Das einzige was mich wieder mit Dir und der Welt versöh­nen konnte, war das überaus zauber­hafte Lächeln und die ausge­suchte Freund­lich­keit Deiner Ölver­kauf­kas­sen­fach­frau. Wahrschein­lich ist sie am Ölumsatz betei­ligt.

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Lieber Wetter­dienst,

vielen Dank für Deine Orkan­war­nung, die ich via wetter.com stünd­lich verfolgt habe. Ich finde es gut, daß Du mich, ich, Dir, wir alle gewarnt hast; auch wenn es gar nicht so schlimm war, wie es auf Deinen Radar­bil­dern aussah. Mir ist eine ordent­li­che Angst­ein­ja­gung lieber, als wenn Du nur behaup­tet hättest „Leute, geht in Badehose auf die Straße, es wird nicht so wild!“. Und dann gingen wir vielleicht entschlos­sen und unbeküm­mert in Badehose auf die Straße, würden uns auf einen sonni­gen Nachmit­tag freuen und wären in Wirklich­keit von Bäumen, Dachzie­geln oder fliegen­den Chihua­huas verfolgt worden. Nee nee, dann schon lieber ‚ne ordent­li­che Warnung. Hinter­her können wir kopfschüt­telnd aber unver­sehrt mit den Nachbarn auf dem Bürger­steig stehen, um zart ein „War ja Gottsei­dank nicht so schlimm…“ hauchen. Auch wenn wir vielleicht im Stillen wünsch­ten, unsere Nachbarn wären tatsäch­lich in Badehose von Dachzie­geln getrof­fen worden.

Laß Dich also in Deiner Arbeit nicht beirren und mach weiter so.

Windige Grüße,
Dein Amtsvor­ste­her

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Sturmwarnung

von Torsten am 28. Februar 2008 · 0 Kommentare

in Kraut und Rüben

Am Wochen­ende wird es stürmisch, und zwar ziemlich. Machen Sie also bitte alle Schot­ten dicht, greifen Sie zur Jacke mit Lammfelli­mi­tat und warten Sie im Keller bis das Unbill vorüber­ge­zo­gen ist. Es sollte am Sonntag­nach­mit­tag soweit sein, bis dahin gehe ich ebenfalls auf Tauch­sta­tion.
Ich möchte außer­dem die Gelegen­heit nutzen, und mich bei allen ostdeut­schen Frauen ausdrück­lich dafür entschul­di­gen, daß ich nie behaup­tet habe, sie würden alle ihre Kinder töten, weil das ungebo­rene Leben früher eh nix wert war. Leber­wurscht und Leitungs­was­ser, so war das damals. Kann sich doch heute keiner mehr vorstel­len!

Demnächst in diesem Blog: Einige knappe Sätze über die Bedeu­tung von Hasen­bro­ten und ein Ausflug in die Vergan­gen­heit mit dem Titel „Warum ostdeut­sche Väter dem Alkohol nicht abgeneigt waren, ihre Söhne aber dennoch am Leben ließen“.

Bleiben Sie gespannt!

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Feeling B/Punk im Osten

von Torsten am 27. Februar 2008 · 8 Kommentare

in Musik

Wer wissen will, wie Rammstein-Keyboarder Flake zu seeli­gen Feeling B-Zeiten aussah, sollte unbedingt mal hier vorbei­schauen. Im Zuge des allge­mei­nen DDR-Punk-Revivals, bzw. der Erinne­rung daran, hat inzwi­schen auch die eines tages-Redaktion ihr Herz für den Zonen­punk entdeckt und mit Flake einen Autoren gefun­den, der weiß, wovon er spricht. Absolut lesens­wert!

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Sehr sehens­wert ist übrigens auch die Ausstel­lung „Too much future“ die noch bis Ende März in Halle/Saale zu sehen ist.

Zu guter Letzt hält Ex-Parock­ti­kum-Modera­tor Lutz Schramm hier noch ein Schnäpp­chen für euch bereit: Feeling B, live in der Seelenbinder-Halle Berlin, am 2. Juli 1988. Prädi­kat: Beson­ders wertvoll.

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