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60er

Ich bin neulich durch „doofen Dunst“ (aka „beklopp­ten Zufall“) auf eine schöne Compi­la­tion gesto­ßen. Die CD namens vergrif­fen • verges­sen • verlo­ren – findlinge deutscher popmu­sik bietet 15 von Dirk Darmsta­ed­ter (The Jeremy Days, anyone?) kompi­lierte Perlen. Beson­ders hervor­zu­he­ben sind hier der allseits bekannte Kaplan Alfred Flury und Robert Hoffmann mit dem wunder­schö­nen Herbst­wind.

Bis dato völlig unbekannt waren mir The Green Dogs mit ihrem reich­lich merkwür­di­gen Gassen­hauer Wer hat meinen Hund gebis­sen. Dieses komplett sinnent­leerte Machwerk begeis­tert mit dem schönen Refrain: „Wer hat meinen Hund gebis­sen? Irgend­je­mand muß es wissen! I don’t know … I don’t know“. Muß man erstmal drauf kommen…

Zu den Green Dogs ließ sich nicht weiter im Netz finden. Auf Youtube aller­dings gibt es zwei weitere – ebenso vollstän­dig sinnent­leerte – Songs mit den Namen Macke Mack Meise und Kikeriki. Erste­res brumme ich nun schon den ganzen Tag vor mich hin; was die Verbin­dung „Macke Macke Meise“ und „Lohnar­beit“ irgend­wie erträg­li­cher macht. 😉 Die empfeh­lens­werte Compi­la­tion ist für kleines Geld z. B. bei Amazon zu finden.

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Eine sehens­werte Doku über die Jeans­hose, die in den frühen Jahren der DDR noch „Niethose“ hieß. Ich persön­li­che kenne sie auch noch unter der Bezeich­nung „Manches­ter­hose“ (ostdeutsch ausge­spro­chen als Männsch­ässda), so hat sie meiner Erinne­rung nach meine Oma ganz früher genannt. Die hatte auch die schöne Bezeich­nung „Hippie‐Ball“ für eine Disco­ver­an­stal­tung… und andere schöne Worte, deren Erwäh­nung mich hier vollends den Faden verlie­ren lassen würde. Jeanstime:

„Erst war die Jeans, die Jugend­li­che in der DDR trugen, noch Anlass für Schul­ver­weise und Klubhaus­ver­bote. Dann wurde sie, auch durch volks­ei­gene Produk­tion in den 1980er‐Jahren, zur DDR‐Freizeithose schlecht­hin. Und doch fehlte der Jeans aus der DDR, trotz größter Anstren­gun­gen der volks­ei­ge­nen Textil­in­dus­trie und des sozia­lis­ti­schen Marke­tings, stets eines: der Nimbus der Echten aus dem Westen. Der Kultsta­tus der ameri­ka­ni­schen Marken­jeans Levi´s oder Wrang­ler blieb bei der Jugend im sozia­lis­ti­schen Lager bis zuletzt unange­foch­ten.

Antje Thürke erlebte das für sie schier Unglaub­li­che: 1961 bekam sie als 16‐Jährige ein Paket aus New York, darin eine Wrang­ler Jeans. Es war ein Geschenk ihrer leibli­chen Mutter, von deren Existenz sie erst kurz vorher erfah­ren hatte. Die Hose passte sogar wie angegos­sen. Aber: Die Jeans war an der Schule nicht erwünscht. Im nächs­ten Paket aus Amerika befand sich eine Elvis‐Presley‐Kette, die Antjes Schul­di­rek­tor ihr wütend vom Hals riss.“

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Boogie

von Torsten am 20. Oktober 2013 · 0 Kommentare

in Fundsachen, Kraut und Rüben

Sonntag­nach­mit­tag bin ich immer in Rita’s Hafen­bar zum Boogietan­zen. Geübt hab ich die ganze Woche beim Ehepaar Fern … Boogie! Boogie Woogie!



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… ein ehrba­rer Beruf!


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… noch mehr total verrückte Erfin­dun­gen von Weird Retro. Wer’s nicht gesehen hat, wird’s nicht glauben: Ein Gerät, mit dem man vom Sessel aus den Fernseh­emp­fän­ger steuern kann!

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Kismet!

von Torsten am 29. März 2013 · 2 Kommentare

in Kraut und Rüben, Musik

Nach einem Winter­tag voll digita­li­sier­ter Beat‐ und Schla­ger­per­len der glorrei­chen 60er Jahre des letzten Jahrhun­derts steht nun zweifels­frei fest, daß ich

a) entwe­der doch im falschen Jahrzehnt geboren wurde

oder

b) schon mal gelebt habe. Wahrschein­lich war ich in einem frühe­ren Leben Eintän­zer in der Haifisch‐Bar zu Castrop‐Rauxel. Alter­na­tiv könnte ich mir auch ein Dasein als Ganove (vielleicht „Schrottplatz‐Siggi“, „Messer‐Kalle“ oder „Der flinke Fritz“) vorstel­len.



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