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Kraut und Rüben Musik

Der singende klingende Adventskalender (8)

Reputa­tion soll heute das Stich­wort sein. Es gibt zahlrei­che Künst­ler und Alben die in vermeint­lich seriö­sen Indie-Kreisen einen eher zweifel­haf­ten Ruf genie­ßen. My Chemi­cal Romance sind so eine Band und Welcome To The Black Parade ist so ein Album. Etwas zu viel Pomp, etwas zuviel Pathos, etwas zuviel Oper, etwas zuviel Tamtam. Und in Kreisen, die sich mit „Musik für Erwach­sene“ befas­sen wohl auch zuviel Teenie-Theater. Kurzum: Nicht jeder­manns Sache.

Das Schöne am Älter­wer­den ist, das mir solche Katego­ri­sie­run­gen nun seit Jahren schon weit am Aller­wer­tes­ten vorbei­ge­hen. So, wie ich nie fester Teil einer bestimm­ten Szene oder Subkul­tur war, weil ich mit Unifor­miert­heit (sei es die innere oder die äußere) nie etwas anfan­gen konnte; so sehr inter­es­sie­ren mich die Befind­lich­kei­ten und Geschmacks­gren­zen der Indie-Polizei – nämlich gar nicht. Und deshalb gibt es heute I Don’t Love You von eingangs erwähn­tem Album. Mit viel Pomp, viel Pathos, viel Oper und reich­lich Tamtam. Ich liebe diesen Song!!!


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Musik

Der singende klingende Adventskalender (7)

Je älter ich werde, desto souli­ger wird der Sound­track meines Lebens. Inter­es­sier­ten seien die beiden Y’akoto-Alben Babyblues und Moody Blues empfoh­len. Von letzte­rem stammt dieser Single-Hit.


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Musik

Der singende klingende Adventskalender (6)

Depeche Mode zu covern ist ein mutiges Unter­fan­gen. Der hier ist wirklich gelun­gen!


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Musik

Der singende klingende Adventskalender (5)

Instru­men­tal­mu­sik ist die beste. Vor allem, weil endlich alle mal die Fresse den Mund halten. Ich versteige mich heute mal wieder zu einer waghal­si­gen These: 70% der Texte in der Populär­kul­tur sind nur gequirl­ter Quark. Deshalb ist es wunder­bar, wenn uns die ganzen Amateur-Dichter und ‑Denker mal mit ihrem bräsi­gen Geschmirle in Ruhe lassen und nur die Instru­mente zu uns sprechen. Wie in Tiny Ghosts kleinem aber feinem Have A Heada­che. Besag­ter Heada­che kam ganz sicher von Genuß von zuviel lyrischem Brimbo­rium.

Fun Fact am Rande: Im Video sieht man meine Hand und meinen SL-D3. Inzwi­schen bin auf zwei SL-Q3 umgestie­gen, die sind smarter und laufen seit ca. 1979 problem­los durch. Lang lebe alte Technik bzw. neudeutsch „Fette Props für Vintage High Fidelity“. Kannste glauben.


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Kraut und Rüben Musik

Der singende klingende Adventskalender (4)

Ich baue mir gerade unter tatkräf­ti­ger Mithilfe meines werten Herrn Vaters eine alte Schwalbe KR 511 aus dem Jahr 1977 neu auf. Das Moped ist ein ziemli­cher Schrott­hau­fen, wie man an den Bildern ganz gut sehen kann. Es werden noch einige Monate verge­hen, bis das gute Stück wieder fahrbe­reit ist. Ziel des Projek­tes ist es, im Sommer den Weg zur Arbeit mit der Schwalbe antre­ten zu können. Sound­track dazu soll unbedingt Möfaheads Zweitakt­misch­ling sein, womit ich die Kurve zum musika­li­schen Advents­ka­len­der ziemlich elegant bekom­men habe. Nachfol­gen­der Track stammt vom einzi­gen Album Zauber der Magie. Der Opener auf der LP heißt übrigens Moment des Augen­blicks. Die Album­sei­ten heißen Seite des Zaubers und Seite der Magie – hach, ich stehe so sehr auf (schlech­ten?) Wortwitz. 😀


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Musik

Der singende klingende Adventskalender (3)

Phase 3 unseres inter­na­tio­na­len Adventskalender-Programms. Den The Legen­dary Tiger­man hab ich wie sovie­les durch eine Rezen­sion im Ox entdeckt. Paulo Furtado heißt der gute Mann mit bürger­li­chem Namen. Er kommt aus Portu­gal. Ob er mit Nelly Furtado verwandt ist, kann ich nicht mit Sicher­heit sagen. Falls Furtado sowas wie das portu­gie­si­sche Müller ist, wohl eher nicht. Seine Musik würde ich als zurück­ge­nom­me­nen Blues-Garagen-Rock beschrei­ben. I’m On The Run jeden­falls ist ziemlich großes Tennis.

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Musik

Der singende klingende Adventskalender (2)

Da ich als Kind meinen Advents­ka­len­der regel­mä­ßig vorfris­tig leerge­fut­tert hatte, kommt auch dieser Beitrag um Stunden zu früh. Wenn es so weiter­geht, gibt’s ab dem 18. Dezem­ber nichts mehr zu lesen… 😉

Tag 2 mit der großar­ti­gen Marta Kubišová. Frau Kubišová war hier schon öfter Thema. Sie war eine enge Freun­din von Vaclav Havel, maßgeb­li­ches Mitglied der tsche­cho­slo­wa­ki­schen Dissi­den­ten­szene und blickt auf ein beweg­tes Leben zurück. Es gibt mittler­weile auch einen Dokumen­tar­film über Marta Kubišová, den ich aber leider noch nicht gesehen habe.

Wer sich musika­lisch mit ihr ausein­an­der­set­zen möchte, dem sei zum Einstieg die Compi­la­tion „Ne! The Sound of Marta Kubišová“ empfoh­len, der neben vielen Solo-Titeln auch Aufnah­men mit dem Orches­ter der Golden Kids enthält. Über die Golden Kids erzähle ich jetzt aber nichts weiter, das würde den Rahmen spren­gen.

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Der singende klingende Adventskalender (1)

Um die Posting­fre­quenz für dieses Jahr wenigs­tens noch irgend­wie zu retten, gibt’s ab sofort den singen­den klingen­den Advents­ka­len­der. 24 Hits aus 4 Jahrzehn­ten und 12 Konti­nen­ten. Wir begin­nen mit den Torna­dos aus Dessau. Dort war ich am letzten Sonnabend auf dem Weihnachts­markt, habe Handbrot mit Lángos­brot verwech­selt, aber ansons­ten eine ziemlich gute Zeit gehabt. Wer mal in Dessau ist, sollte sich die Meister­häu­ser ansehen.


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