Boerde

Ferien im Nirgendwo

Die Behörde bekommt neue Nach­barschaft. Direkt vis-à-vis unseres funk­tionalen Bom­bast­baus zieht ein “jung gebliebenes Paar aus Oberursel” ein. Ein Ort­sname, den ich mir nicht bess­er hätte aus­denken kön­nen. Zur Begrüßung der neuen Nach­barschaft, war das jungge­bliebene Paar so fre­undlich, mir als Nach­barn fol­gen­den Handzettel in den Postkas­ten zu werfen:

(Zum Vergrößern bitte anklicken.)

Liest sich doch soweit recht sym­pa­thisch, oder? Gut, über die zu find­ende “Heilung” kön­nte man disku­tieren, aber ehrlich gesagt sind mir ein paar vielle­icht eso­ter­ische Spin­ner lieber als ein Haufen betonköp­figer Börde­buben mit Schmirgelsee­len aus Stahlwolle. Außer­dem suchen wir ja alle nach Heilung, okay, fast alle. Über­haupt braucht dieses/r Dorf/Land/Planet (hier Ort eur­er Wahl ein­fü­gen) viel mehr Spinner.

Was mir etwas Sorge macht, ist die geplante Ver­mi­etung an Feriengäste. Irgend­wie scheint mir in der Börde zwar nicht unbe­d­ingt der sprich­wörtliche Hund begraben, allerd­ings sind wir vom Gehalt an Attrak­tio­nen oder Freizeit­gestal­tungsmöglichkeit­en doch ein ganzes Stück von z. B. New York oder der Ost­seeküste entfernt.

Ich erk­läre hier­mit an Eides statt, daß ich für “Garte­nar­beit, Rein­er­hal­tung und nach dem Recht­en sehen” lei­der keine Zeit habe. Ich ver­spreche aber trotz­dem, neben­bei immer ein bis zwei wach­same Augen auf das gegenüber­liegende Grund­stück zu wer­fen, schon im eige­nen Interesse.

Wer also zukün­ftig plant, die Börde näher in Augen­schein zu nehmen, kann kostengün­stig bei meinen zukün­fti­gen Nach­barn unterkom­men. Ich werde bei Gele­gen­heit mal mit den bei­den reden, vielle­icht läßt sich ja ein zün­ftiges Event­paket schnüren: Ferien in der Müh­le, inkl. Besich­ti­gung der Börde­be­hörde + Kurs für zukün­ftige Blog-Autoren: “Schön­er schreiben durch die Kraft von Rüben und Korn”.

Rette uns, Superwurst!

[Klick die Superwurst!]

Hal­lo Fre­unde, ich bin’s, SUPERWURST! Ich rette die Welt, ich stoppe den Kli­mawan­del, denn ich bin voll umweltkom­pat­i­bel und CO2-neu­tral hergestellt und trans­portiert wor­den! Ich bin die dus­selige Idee mein­er Mar­ket­ing­fuzzis, die glauben, im Zuge des Kli­mawan­del­wahns kön­nte man jeden Scheiß zur Beruhi­gung des Kon­sumenten-Gewis­sens teuer verkaufen! Statt “Häkeln für den Frieden” jet­zt also “Wurscht fut­tern fürs Klima!”.

Kauft Super­wurst! Ich schmecke leck­er und beiße nicht!

(Danke ans Kölner BW für den freundlichen Hinweis und das Foto)

Jetzt schon vormerken: Hier steppt der Bär am Wochenende!

Nehmt euch an diesem Woch­enende ja nix vor, Fre­unde. Ihr kön­ntet die Par­ty des Jahrzehnts ver­passen, sowas gibt’s echt nur alle Jubel­jahre: So ein Mörder-Mega-Mon­ster-Event, ein Koloss von Feier­lichkeit, davon werdet ihr noch voller stolz euren Enkel bericht­en: Der Bär steppt! Und zwar im schö­nen(?) Ocht­mer­sleben. Aber lest selbst:

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