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Feuerland

von Torsten am 2. Dezember 2012 · 1 Kommentar

in Fundsachen, Kraut und Rüben

Feuer­land
Dokumen­tar­film, DDR, 1987

Nein, mit Feuer­land ist nicht die Insel in Südame­rika nahe dem Ende der Welt gemeint, sondern die Dorothe­en­stadt in Berlin‐Mitte, die im 19. Jahrhun­dert diesen Namen trug wegen der vielen Eisen­gie­ße­reien und Maschi­nen­fa­bri­ken, die die Gegend prägten. An die Zeit, als die Borsig‐Schmieden noch lärmten, erinnern heute nur noch die Straßen­na­men wie Schwartzkopff‐, Wöhlert‐ oder Borsigstraße.

Ein richti­ges Kommu­ni­ka­ti­ons­zen­trum ist die Gaststätte Borsig‐Eck, dort trifft sich ein bunter Querschnitt der Bevöl­ke­rung, jung und alt. Ein 75jähriger Schach­meis­ter, der in frühen Jahren mit seinem Spiel begann, Bauar­bei­ter aus Neubran­den­burg, die zu Hause keine Arbeit finden, Fußball­fans und ein junges Hochzeits­paar, das zu Udo Linden­bergs „Unterm Horizont geht’s weiter“ tanzt…



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Der Schau­spie­ler Klaus‐Peter Thiele starb im Alter von 70 Jahren in Berlin. Thiele war vor allem durch die Titel­rolle in dem DEFA‐Klassiker „Die Abenteuer des Werner Holt“ (1964) bekannt gewor­den.
© Foto DEFA

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