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Der gute Landfilm

The Terror

von Torsten am 13. April 2018 · 0 Kommentare

in Der gute Landfilm

Wer ein großes Herz für Abenteu­er­filme mit Mystery‐ und Horror­an­tei­len hat, sollte unbedingt „The Terror“ auf Amazon Prime schauen. Furiose Unter­hal­tung in grau‐schwarz‐blauen Bildern wie von Casper David Fried­rich gemalt. Es ist viel geschrie­ben wurden über die Serie; bei Inter­esse einfach mal selbst googlen. Ich gebe die aller­wärmste Guckemp­feh­lung ab; selten hat mich eine Serie so gefes­selt.


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Dolles Ding: Der liebe­voll gemachte „Doktor Hellsing“ ist ein Kurzfilm in der Form eines klassi­schen, alten Trailers für einen fikti­ven Universal‐Horrorfilm aus den 30er Jahren. In einer Komödie bis hin zur Persi­flage finden hier eine Vielzahl von Figuren aus der Grusel­welt in kurzen Episo­den ihren Platz: von dem berühm­ten Vampir‐ und Monster­jä­ger Abraham Van Helsing, hier Doktor John Hellsing, bis hin zu Doktor Franken­stein, hier Profes­sor Mabuso­riarty. Gedreht in unmit­tel­ba­rer Nachbar­schaft, im wunder­schö­nen Wald zu Hundis­burg!


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bb_giganten

Ein sehr lesens­wer­tes Inter­view zu einem mehr als sehens­wer­ten Film. Ruhe in Frieden, Frank.

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Klick!

Seit dem 11. Februar ist die Millennium‐Trilogie des schwe­di­schen Autoren Stieg Larsson auf DVD und Bluray in Deutsch­land erhält­lich. Zum Inhalt der Bücher bzw. Filme hatte ich mich schon an anderer Stelle lobhu­delnd ausge­las­sen. Die Verwer­tungs­kette dürfte nun mit Kinofilm, Einzel‐DVD, DVD‐Box und der jetzi­gen, hoffent­lich finalen Version abgeschlos­sen sein.

Was die Neuerschei­nung dennoch so inter­es­sant macht, ist die Laufzeit. Alle drei Filme laufen jeweils ca. 175 Minuten und somit insge­samt 99 Minuten länger als die Kinofas­sung. Das liegt daran, daß der Director’s Cut nichts anderes als die ursprüng­lich vom schwe­di­schen Fernse­hen produ­zierte Version der Trilo­gie ist. Alle Unter­schiede zwischen Original‐TV‐ und Kinofas­sung werden auf schnittberichte.com sehr gut und im Detail erläu­tert.

Da die Ameri­ka­ner offen­bar unfähig oder unwil­lens sind, sich unter­ti­telte oder synchro­ni­sierte Filme anzuse­hen, dreht David Fincher gerade unter dem Titel The Girl with the Dragon Tattoo ein Remake von Verblen­dung, dem ersten Teil der Trilo­gie. Die Rolle des Mikael Blomquist übernimmt Daniel Craig, als Lisbeth Salan­der ist Rooney Mara zu sehen. Erste Promo­fo­tos verhei­ßen nichts Gutes, eine post‐feministische Ikone wie Lisbeth Salan­der hat besse­res verdient als abgeschmackte Alther­ren­fan­ta­sien.

So bleibt die Hoffnung auf ein langes und verreg­ne­tes Wochen­ende, an dem ich mir alle drei Millennium‐Filme am Stück ansehen werde.

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Ansehen, lachen und die besten Sprüche vielleicht für die gelieb­ten Kolle­gen, Verwand­ten oder Bäcke­rei­fach­ver­käu­fe­rin­nen merken – ganz ganz persön­li­chem Bedarf und Einsatz­feld. Gute Unter­hal­tung, ihr Hornoch­sen. 😉


(via)

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Boxha­ge­ner Platz ist die Verfil­mung eines Romans von Torsten Schulz. Im Mittel­punkt stehen der zwölf­jäh­rige Holger (Samuel Schnei­der) und seine Eltern (Meret Becker als unter­for­derte Ehefrau mit West‐Sehnsucht und Jürgen Vogel als kleiner, strom­li­ni­en­för­mi­ger Volks­po­li­zist), vor allem aber seine Oma Otti, gespielt von der Theater­schau­spie­le­rin Gudrun Ritter. Und die ist in dieser Rolle so einneh­mend, dass man ihr in den ersten Minuten des Films ganz gebannt zuschaut. Oma Otti hat schon mehrere Ehemän­ner unter die Erde gebracht, und ihr aktuel­ler liegt auch schon entkräf­tet im Bett. Die Avancen des Witwers Karl (Michael Gwisdek), eines alten Spartakus‐Kämpfers, kommen ihr da gerade recht, auch wenn sie das erstmal nicht zugibt, denn Oma Otti kennt sie ja, die Männer. Das Ensem­ble wird noch ergänzt durch alte Nazis, fiese Stasi‐Offiziere und prole­ta­ri­sche Alkoho­li­ker. Es geht volks­tüm­lich zu, wie auch in der Buchvor­lage, und Regis­seur Matti Geschon­neck ist geschickt darin, diese Atmosphäre irgendwo zwischen Schwank und histo­ri­scher Akkura­tesse zu erschaf­fen. Neben der Geschichte der DDR und – in der von Michael Gwisdek gespiel­ten Figur – des ihr voraus­ge­hen­den Straßen­kamp­fes der, so heißt es häufi­ger, „wahren Kommu­nis­ten“, werden auch noch andere Zeitein­flüsse wie die Westber­li­ner Studen­ten­re­volte und der nieder­ge­schla­gene Prager Frühling hinein­ge­wo­ben. Anders als Good Bye, Lenin! (2003) von Wolfgang Becker oder auch Sonnen­al­lee (1999) von Leander Haußmann huldigt Boxha­ge­ner Platz aber nicht der Ostal­gie, sondern eher ganz allge­mein dem Prole­ta­riat. (Quelle)

Boxha­ge­ner Platz ist eine feine Liebes­er­klä­rung an das Berli­ner „Kiezge­fühl“. Witzig, lakonisch, senti­men­tal, gut. Einzi­ges Manko: Jürgen Vogel ist leider eine völlige Fehlbe­set­zung. Er wirkt viel zu jung und wenig authen­tisch, man nimmt ihm weder den Vater noch den Volks­po­li­zis­ten ab. Ansons­ten prima Filmchen, Empfeh­lung!

filmstarts.de
kino.de

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