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Kraut und Rüben

Scheibe für Scheibe ein Hochgenuß

Klick!

Deutsch­land, Deutsch­land, Deutsch­land. Du kleines wirres Dorf am Boden­see. Weit sind deine Wälder, gelb sind deine Felder, vierspu­rig deine Autobah­nen. Das schönste an dir ist die deutsche Sprache. Es gibt so viele tolle deutsche Worte! In dieser Folge:

Die Rohwurst­fi­bel. Eine Fibel ist ein Nachschla­ge­werk und wer einmal nachschla­gen möchte, was Ronny Rotwurscht und Lothar Leber­käse in ihrer Freizeit so anstel­len, der greife beherzt zur Rohwurst­fi­bel. In der nächs­ten Folge dann die Bratwurscht­bi­bel, der Aufschnitt­at­las (mit Dauer­wursch­t­do­mino zum Ausklap­pen) und das Morta­del­la­me­lo­dram. Mahlzeit.

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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Küchenfertige Schlachttauben

Klick!


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Träume in Technicolor

Hausmannskost

(Klick!)


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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

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… Mettschwein­chen.


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Kraut und Rüben

Wenn der Mensch geht, kommt der Wolf

Liebe Kostver­äch­ter,

mein Name ist Gunnar Roß und ich war einst Torpedo-Verantwortlicher auf der U‑723. Das ist keine U‑Bahn-Linie, sondern ein Unter­see­boot. Ein Boot, das aufgrund ingenieur­tech­ni­schem Irrsinns unter dem Wasser fahren kann. Boote haben zwar keine Räder, aber man sagt trotz­dem „fahren“. Das gleiche gilt für Heißluft­bal­lons, auch die werden „gefah­ren“. Aller­dings nicht unter Wasser sondern in der Luft. Sagt ja der Name schon, Heißluftballon. Würde ein Heißt­luft­bal­lon unter Wasser fahren können, würde er wahrschein­lich „Heißwas­ser­bal­lon“ heißen. Heißwas­ser­bal­lons aber können nicht fliegen, da Wasser recht schwer ist.

1 Liter Wasser wiegt ungefähr ziemlich genau 1 kg. Das sind 1000 Gramm. 1000 Gramm sind kein Pappen­stiel, das merkt jeder, der sich einmal vornimmt, 1000 Gramm an Körper­ge­wicht zu verlie­ren. Dazu bieten sich verschie­dene Möglich­kei­ten an, so zum Beispiel eine Diät oder besser noch gesunde Ernäh­rung. Gesunde Ernäh­rung besteht aus einem Haufen Zeuchs, welches zwar nicht schmeckt, dafür aber sehr gesund ist. Wie z. B. der Kohl, die Erbse, der Apfel, die Mohrrübe oder auch das Vollkorn­brot. Davon kann man soviel essen, wie man möchte. Man wird einfach nicht dick. Es sei denn, man trinkt zu jedem Apfel 3 Flaschen Cola. Dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Cola enthält viel Zucker, wieviel genau kann ich gerade nicht sagen. Aber es steht irgendwo im Inter­net. Wenn Sie es genauer wissen wollen, kann ich da mal nachfor­schen. Ich habe sehr gute Verbin­dun­gen ins Inter­net. Schnell sind sie auch, meine Verbin­dun­gen. Fachfrau und Fachmann wissen sicher Bescheid, wenn ich die Buchsta­ben D, S und L in die Runde werfe. Mit Buchsta­ben sollte man aber nicht zu häufig werfen, sonst geht das Alpha­bet kaputt. Und was wären wir ohne das Alpha­bet? Ein Haufen Analpha­be­ten, bar jeder Ausdrucks­mög­lich­keit! Eine Horror­vor­stel­lung, auf die ich gar nicht näher einge­hen möchte!

Genauso wenig, wie ich einge­hen möchte, möchte ich zum Thema kommen. Wie Sie sicher­lich schon gemerkt haben, hangelt sich dieses Pamphlet von einem Stich­wort zum nächs­ten. Es gelingt mir nicht, mich auf ein Thema zu konzen­trie­ren. Konzen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten sind die Geißel unserer moder­nen, flach­ge­klopp­ten Zeit. Es gibt viele Kinder mit Konzen­tra­ti­ons­stö­run­gen. Früher galten jene als Zappel­phil­lip, heute hinge­gen sind sie ADHS-Patienten bei Nerven­arzt Dr. Mabuse. Schuld ist nur das Inter­net, das Privat­fern­se­hen und Onkel Guido vom Mövenpick-Club.

Falls auch Sie, liebe Leserin­nen und Leser, unter Konzen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten leiden, empfehle ich Ihnen folgen­des: Schal­ten Sie Ihren Fernseh­ap­pa­rat aus, ziehen Sie den Internet-Stecker und zerschla­gen Sie Ihren Compu­ter mit einer handels­üb­li­chen Streit­axt in zehntau­send hübsche kleine Trümmer­teile. Greifen Sie dann zu einem Buch, kochen sich eine Tasse hanebü­che­nen Origami-Tee und lümmeln Sie sich mit abnorm verdreh­ten Glied­ma­ßen in Ihren Ohren­ses­sel. Sie wissen schon, daß gute alte Stück von Opa. Jenen Sessel, den Ihnen Onkel Günther gnädi­ger­weise aus seinem Erbteil überlas­sen hat. Weil Sie ja nicht berück­sich­tigt wurden, damals, als Opa das Zeitli­che segnete… Warum das so war, fragen Sie sich am besten selbst. Ich bin immer­hin kein Fachmann und außer­dem nicht Ihr Psycho­loge. Die Dinge, die unaus­ge­spro­chen an Ihre Ahnen­ta­fel genagelt sind, die klären Sie mal schön selbst. Aber vorerst entspan­nen Sie sich bitte so wie oben vorge­schla­gen.

Bitte beher­zi­gen Sie meine weisen Ratschläge, denn leider muß ich Sie fürs Erste schon wieder verlas­sen, liebe Leserin­nen und Leser. Es fährt ein Zug nach Nirgendwo und ich habe kein Billet. Brauch ich aber auch nicht, ich bin nämlich der Schaff­ner!

Schal­ten Sie nächste Woche wieder ein, dann bin ich von meiner Reise zurück und habe sicher­lich das ein oder andere Thema im Gepäck!

Herzli­che Grüße,
Ihr Gunnar Roß


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Kraut und Rüben

Ausgewählte Spezialitäten garantieren höchsten Genuß

Ich sattelte mein Ankunfts-Automobil und fuhr über vieler­lei Hinbringungs-Straßen in Richtung eines jener Läden, welche Bereitstellungs-Lebensmittel zum käufli­chen Aneignungs-Erwerb bereit­hal­ten. Dort angekom­men, griff ich behende zum Hineinpack-Einkaufswagen und erwarb unter anderem eine Tafel Herkunfts-Schokolade.



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Kraut und Rüben

Zahnmedizin, Vogelnestsuppe, das Ox-Fanzine und gemütliche Stunden am Indoor-Lagerfeuer

Heute früh beim Zahnarzt: Aus dem eigent­lich um 8.00 Uhr anberaum­ten Termin ist inzwi­schen 9.00 Uhr gewor­den. Ein zahnme­di­ni­scher Notfall in Gestalt einer jungen Dame kam dazwi­schen. Wurscht, zuhause wäre ich auch nicht wacher. Die Warte­zeit wird mir durch Erzäh­lun­gen eines 74-jährigen Mannes aus einem Nachbar­dorf versüßt. 2 Söhne mit je einer Tochter. Die Große wird jetzt 14. Sie bekommt eine Strom-Zahnbürste zum Geburts­tag. Ich äußere Beden­ken, was die Freude des Kindes über diese Art von Geburts­tags­ge­schenk angeht. Der Großva­ter stimmt mir zu und meint, er müsse sich „in diesem Punkt“ aber nach seiner Frau richten. Überall dasselbe: Die Frauen haben die Hosen an, sogar wenn sie Röcke tragen.

„Der Bartels in Dings­bums, das war noch ein guter Zahnarzt! Manchen Menschen sieht man sofort an, ob man mit ihnen klarkommt oder nicht. Den Bartels, den wollte man umarmen, so gut war der!“ Ich äußere erneut Beden­ken, diesmal was das Umarmen von Zahnärz­ten angeht. Profes­sio­nel­ler Abstand scheint mir angebrach­ter und siche­rer. Opa Heinz (so nenne ich ihn im Geiste) läßt sich nicht beirren und setzt noch einen drauf: „Bartels und sein Zwillings­bru­der! Beide Zahnärzte, die haben beim Zähne­zie­hen noch richtig geschwitzt!!!“ Die Unter­hal­tung ist mittler­weile sehr einsei­tig gewor­den. Opa Heinz stört das nicht sonder­lich. Es geht weiter mit seiner Tätig­keit als Schieds­rich­ter, seinem Auto, sowie der Tatsa­che, daß seine Frau heute eigent­lich einen Termin beim Augen­arzt hätte, sich aber irgend­wie nicht aufraf­fen konnte. Was gut sei, da die Straße in Richtung Augen­arzt ohnehin heute gesperrt wäre. Ich starre auf den laufen­den Fernse­her und äußere mich hin und wieder durch ein zustim­men­des Brummen.

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Kraut und Rüben

Famoses Zartgemüse

Daß TV-Werbung zu 98,7% filmi­scher Sonder­müll ist, habe ich durch enorm reprä­sen­ta­tive Studien zum Thema mehr als einmal nachge­wie­sen. Die Neuauf­lage der Bonduelle-Werbung hinge­gen, ruft Begeis­te­rung und die Erinne­rung an den Original-Spot hervor. Kennt den noch jemand?



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