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Fucked Up

 

Schon seit länge­rem verfolge ich das Schaf­fen der kanadi­schen Band Fucked Up mit großem Inter­esse. Einge­stie­gen und aufmerk­sam gewor­den bin ich spät – nämlich erst mit dem Video zum fulmi­nan­ten „Queen Of Hearts“ vom Album „David Comes To Life“.

Das Album habe ich danach kennen und lieben gelernt und dieser Tage stand nun jüngst die Veröf­fent­li­chung von „Dose Your Dreams“ an; dem mittler­weile ungefähr neunten Studio­al­bum der Band.

Die Vorab‐Single „Normal People“ fand ich schon äußerst vielver­spre­chend, vielleicht gerade deshalb, weil sie mit dem gewöhn­li­che Schema und Image der Band als Vertre­ter des Hardcore nicht mehr viel zu tun hatte.

Fucked Up sind inzwi­schen Genre‐sprengende Meister der Abwechs­lung, davon zeugt „Dose Your Dreams“ zu genüge. Es gibt Shoegaze, Funk, Disco, Psych‐ und Avantgarde‐Rock und sogar ein bißchen harten technoi­den Beat à la The Prodigy.

Das Album ist kein Meilen­stein, aber in seinem Abwechs­lungs­reich­tum höchst unter­halt­sam und mehr als gelun­gen. Mein Problem mit den älteren Alben war immer, das ich Damians Geschrei ungefähr 20 Minuten lang geil fand, dann aber genervt war und eine Pause brauchte. Das ist bei diesem Album nicht der Fall. Kaufemp­feh­lung!

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Best Of Dingsbums

von Torsten am 30. Januar 2017 · 0 Kommentare

in Musik

Seit Wochen liegt ein Entwurf in meiner WordPress‐Datenbank, der sich „Lieblings­plat­ten 2016“ nennt. Ich werde einfach nicht fertig, außer­dem fällt es mir sausch­wer, über Musik zu schrei­ben. Oder zumin­dest, dabei sachlich zu bleiben. Zu stark sind die Eckpfei­ler namens „Totale Scheiße“ und „Meine Fresse ist das großar­tig!“ um die ich musika­lisch schon mein (Blogger)leben lang schiffe… Deshalb hier in loser Folge ein paar beson­dere Highlights aus dem letzten Jahr in der kurz‐und‐knappen Einzel­vor­stel­lung.

CoverFucked Up – Zanzi­bar /// Die Hipster‐Punks aus Kanada haben wieder zugeschla­gen. Ein Sound­track. Instru­men­tal. Zu einem Stumm­film. Live urauf­ge­führt 2010 für das Toronto Images Festi­val, wurde die Platte über die Jahre 2011 bis 2013 im Studio aufge­nom­men und 2016 veröf­fent­licht. In Europa nur schwer zu bekom­men, ich hab direkt in Kanada bestellt und hatte dann viel Spaß und weite Wege mit und zu den deutschen Zollbe­am­ten. Seid die „nachträg­li­che Postver­zol­lung“ knapp 30 € kostet, hat sich der Spaß mit Bestel­lun­gen im nicht‐europäischen Ausland erledigt. Aber zurück zum Album: Diese Band kann anschei­nend nichts falsch machen. Ein großar­ti­ger Sound­track, auch wenn ich den dazuge­hö­ri­gen Film nie gesehen habe. Diese Platte verdeut­licht eindring­lich, was für gute Musiker in der Band am Start sind. Und ohne das Gebelle von Sänger Damien Abraham kommt das noch besser zu Geltung. Ich vertrete ohnehin die These, das die Band mit einem massen­kom­pa­ti­ble­ren Sänger längst ein Riesen­stern am Indie‐Himmel wäre…


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Da bin ich wieder mal über etwas gestol­pert: Fucked Up spielen ihr Über‐Album David Comes To Life „live in a round“ in New York. Das Video ist schon vom Januar 2012, aber wer hat je behaup­tet, daß dieser Blog aktuell wäre… ?!


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Wir nähern uns dem Weihnachts­fest in großen Schrit­ten. Ab sofort also nur noch Knaller­songs mit Charme, Dampf und Chuzpe. Die Creme de la Creme der guten Musik. Highlights am laufen­den Band. Hits, Hits und Hits ohne Ende. Ein Kracher jagt den nächs­ten. Frisch­ge­gar­tes aus dem Dampf­koch­kes­sel der musika­li­schen Vielfalt. Lieder, so schnell wie ein Torpedo. Songs, so gut wie frischer Fisch. Weisen aus dem Morgen­land. Oder aus dem Abend­land, wenn es nicht vorher unter­geht, wie viele ja gerade behaup­ten. Lieder, so schön wie die Norden. Alles singt. Alles lacht. Alles tanzt, weil’s Freude macht. Ein bunter Reigen musika­li­schen Frohsinns. Ein Potpourri der guten Laune. Stimmung, Jux und Heiter­keit. [Hier Gefasel Ihrer Wahl einfü­gen…]


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Ich bin gerade schwer auf einem Fucked Up-Trip. Insbe­son­dere die Zodiac‐Serie hat es mir angetan. Die diver­sen Songs, verteilt auf diverse 12‐ und 7‐inches hinter­las­sen mich ebenso verstört wie begeis­tert zurück. Epische Meister­werke von 8 bis 20 Minuten mit jeder Menge Tempi­wech­seln, schwe­rem Progrock‐Einschlag und viel Melodie. Das alte Laut‐/Leise‐Spiel, bekannt und zur Perfek­tion getrie­ben auch von Bands wie den Pixies oder Nirvana. Sollte man mal gehört haben:


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Glasbube

von Torsten am 2. Juli 2014 · 4 Kommentare

in Kraut und Rüben, Musik

Schön­heit ist, wenn unter dem ganzen hardco­ri­gen Gegrunze, Gegreine, Gebolze, Geshoute und Geblöke der Pop liegt. So wie auf der neuen Fucked Up‐Platte Glass Boys; die ich zwar wegen eingangs erwähn­tem Gegreine nicht länger als 25 Minuten am Stück aushalte, die jedoch, in Häppchen genos­sen, ein wunder­sa­mes Wunder­werk wunder­li­cher Wandlung ist. Ach, herrlich, diese Schach­tel­sätze. Sind alle Kommata richtig gesetzt? Ich habe keine Ahnung und gehe besser Glass Boys hören.


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