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Kraut und Rüben Musik

Eier 4,60

Wie es sich für hochherr­schaft­li­ches Gesin­del geziemt, fahren ich und meine Gattin Zuzana jeden Dezem­ber zum Skiver­gnü­gen ins Böhmi­sche. Wir rodeln dort auf unseren Schlit­ten aus purem Elfen­bein aberwit­zige Abhänge hinun­ter. Im letzten Jahr sind wir Paar-Weltmeister in der Katego­rie „Gemisch­tes Doppel“ über die Distanz von 500 Metern gewor­den! Glück­wunsch! Danke! Unten angekom­men, stehen drei Dutzend Maultiere bereit um uns und unser Gefolge wieder auf den Berg zu schaf­fen. Wenn wir wieder oben sind, haben wir vom Skisport erstmal genug und fröhnen statt­des­sen dem Frohsinn: Wir spielen Gesell­schafts­piele, essen ein paar Knedlíky am Eichen­tisch, trinken Budwei­ser dazu und krönen die ganze Chose mit einigen Hekto­li­tern Beche­rovka. Wenn wir damit fertig sind und noch stehen können, teilen sich unsere Wege. Während Zuzana meist ein wenig Holzha­cken geht – der Kamin will ja bestückt werden – pflegen die anderen Heimin­sas­sen nebst meiner Wenig­keit die schöne alte Kunst der Hausmu­sik ((Hinweis an Gevat­ter Killer­blau: das mp3-File würde ich sehr gern nehmen!!!)). Dieses Jahr haben wir sogar ein Video gedreht, gute Unter­hal­tung und viel Vergnü­gen damit!



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Kraut und Rüben

Pyjamaparty

Mal ehrlich: Sowas tragen doch – von Kindern mal abgese­hen – nur Männer mit Ödipus-Komplex, Frauen mit mädchen­haf­tem Gemüt oder Perverse. Können Frauen eigent­lich auch einen Ödipus-Komplex haben und wenn ja, wie heißt er? Egal, eines steht zweifels­frei fest: Schnuf­fel­chen liebt Puffel­chen.


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Kraut und Rüben

Welche Telefonnummer hat Gott?

Johan van der Dong, Künst­ler, Grijps­kerk, Nieder­lande: „Ab sofort ist Gott unter der Telefon­num­mer 0031÷6÷44244901 erreich­bar. Dort kann ihm jeder auf die Mailbox sprechen. Die Ansage lautet: ‚Sie sprechen mit Gott. Im Augen­blick bin ich nicht anwesend. Hinter­las­sen Sie ruhig eine Nachricht oder rufen Sie später noch einmal an, und mögli­cher­weise werden Sie dann erhört.“ Die Mailbox habe ich einge­rich­tet, um Anrufern die Möglich­keit zu geben, ihre Gedan­ken zu ordnen und zu sagen, was sie bewegt. Später werde ich aus den anony­mi­sier­ten Mittei­lun­gen eine Ausstel­lung machen.“ (via, Danke an CC für den freund­li­chen Hinweis!)

Hab’s gerade auspro­biert und tatsäch­lich: Er war dran. Leider ist Gott Nieder­län­der, somit habe ich nicht allzu­viel verstan­den und hoffe, daß die obige Überset­zung der Ansage stimmt. Hab ihm aber selbst­ver­ständ­lich eine Botschaft dagelas­sen:

Vielsa­gen­des Schwei­gen.

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