Interna

Sternzeichen: Slacker, Aszendent: Playboy

Nach­dem mich sämtliche Online-Horoskope heute ein­deutig zum Müßig­gang aufge­fordert haben, war ich fol­gsamer Staats- bzw. vielmehr Stern­bürg­er und habe den Anord­nun­gen bish­er Folge geleis­tet. Nicht, daß ich an den Scheiß glauben würde (ach, ich doch nicht!!!), aber wenn man so char­mant aufge­fordert wird, sollte man der Auf­forderung auch nachkom­men. Beson­ders wenn sie beein­hal­tet, rein nichts zu tun, aber auch wirk­lich gar nichts. Müßig­gang is the new Tages­geschäft, Gam­meln ist ‘das neue Ding aus USA’ und Füße­hochle­gen is the new Trend­sportart! Mal sehen was meine Chefin nach­her dazu sagt …

Apro­pos, eine Frage die mich seit 2 Tagen beschäftigt:

Ver­mut­lich existiert das Phänomen schon länger, auf­grund meines beschränk­ten Aktion­sra­dius und meinem stark eingeschränk­ten Inter­esse an Trends häng ich wohl mal wieder hoff­nungs­los hin­ter­her: Warum tra­gen junge Frauen/Mädchen plöt­zlich massen­haft Play­boy-Klam­ot­ten, Play­boy-Bun­nies auf sel­bi­gen, Play­boy-Ket­ten um den Hals und fahren auf Play­boy-Fahrrädern in Bun­ny-Kostü­men durch enorm un-glam­ouröse Fußgängerzonen?

Ich dachte immer, es ging um Frauen­rechte, Aus­beu­tung, Degradierung und ein selb­st­bes­timmtes Leben unser­er anmuti­gen weib­lichen Mit­men­schen?! Was also soll der Scheiß bitte? Seid ihr so bek­loppt und wißt es nicht bess­er oder ist das Gal­gen­hu­mor? Am Ende gar Ironie? Ver­mut­lich iss­es Dummheit.

Häschen in die Grube! That Bun­ny isn’t funny.

Für euch

Für euch, ohne viele Worte. Ich hoffe, daß B und A sich inzwis­chen schon im Hun­de­him­mel getrof­fen haben und ein paar Hasen durch die Wolken scheuchen.

Miss X hat recht, wenn sie in let­zter Zeit fortwährend behauptet, das das Leben ein Arschloch sei.

Alles Gute und viel Kraft from the bot­tom of my heart.
T.

Ferien im Nirgendwo

Die Behörde bekommt neue Nach­barschaft. Direkt vis-à-vis unseres funk­tionalen Bom­bast­baus zieht ein “jung gebliebenes Paar aus Oberursel” ein. Ein Ort­sname, den ich mir nicht bess­er hätte aus­denken kön­nen. Zur Begrüßung der neuen Nach­barschaft, war das jungge­bliebene Paar so fre­undlich, mir als Nach­barn fol­gen­den Handzettel in den Postkas­ten zu werfen:

(Zum Vergrößern bitte anklicken.)

Liest sich doch soweit recht sym­pa­thisch, oder? Gut, über die zu find­ende “Heilung” kön­nte man disku­tieren, aber ehrlich gesagt sind mir ein paar vielle­icht eso­ter­ische Spin­ner lieber als ein Haufen betonköp­figer Börde­buben mit Schmirgelsee­len aus Stahlwolle. Außer­dem suchen wir ja alle nach Heilung, okay, fast alle. Über­haupt braucht dieses/r Dorf/Land/Planet (hier Ort eur­er Wahl ein­fü­gen) viel mehr Spinner.

Was mir etwas Sorge macht, ist die geplante Ver­mi­etung an Feriengäste. Irgend­wie scheint mir in der Börde zwar nicht unbe­d­ingt der sprich­wörtliche Hund begraben, allerd­ings sind wir vom Gehalt an Attrak­tio­nen oder Freizeit­gestal­tungsmöglichkeit­en doch ein ganzes Stück von z. B. New York oder der Ost­seeküste entfernt.

Ich erk­läre hier­mit an Eides statt, daß ich für “Garte­nar­beit, Rein­er­hal­tung und nach dem Recht­en sehen” lei­der keine Zeit habe. Ich ver­spreche aber trotz­dem, neben­bei immer ein bis zwei wach­same Augen auf das gegenüber­liegende Grund­stück zu wer­fen, schon im eige­nen Interesse.

Wer also zukün­ftig plant, die Börde näher in Augen­schein zu nehmen, kann kostengün­stig bei meinen zukün­fti­gen Nach­barn unterkom­men. Ich werde bei Gele­gen­heit mal mit den bei­den reden, vielle­icht läßt sich ja ein zün­ftiges Event­paket schnüren: Ferien in der Müh­le, inkl. Besich­ti­gung der Börde­be­hörde + Kurs für zukün­ftige Blog-Autoren: “Schön­er schreiben durch die Kraft von Rüben und Korn”.

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